Kategorie-Archiv: Apologetik

Hat Jesus Christus wirklich gelebt?

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Entgegen der landläufigen Meinung und den Ergebnissen der historisch-kritischen Theologie stellen die Texte des Neuen Testaments aus Sicht der Historiker sehr gute Belege für die Authentizität der damaligen Ereignisse dar. Vielfach wurde und wird behauptet, die Schreiber des Neuen Testamentes hatten gar kein Interesse an der historischen Genauigkeit ihrer Werke gehabt. Vielmehr sei es ihnen darum gegangen, allein die Inhalte der »Christus-Botschaft« anhand von fassbaren Beispielen zu vermitteln. Dass dies nicht so ist, möchte ich am Beispiel des Lukas zeigen:

»Im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter von Judäa war und Herodes Vierfürst von Galiläa und sein Bruder Philippus Vierfürst von Ituräa …« (Lukas 3,1). Jesus Christus lebte also in einer bestimmten Zeit und nicht unbestimmt an irgendeinem Ort zu irgendeiner Zeit wie etwa in einem Märchen. Tiberius regierte in den Jahren 14-37 n. Chr. Das fünfzehnte Jahr seiner Regierung war also 28. bzw. 29. n. Chr. Man kann nicht sagen, Lukas habe kein Interesse an konkreten historischen Aussagen gehabt. Helga Botermann, Professorin für Alte Geschichte in Göttingen, schreibt über Lukas:

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Sollen wir die Bibel verteidigen?

Bibel-Lesen

Ich meine, die Zeit sei vorüber, da man es für eine notwendige Aufgabe hielt, die Bibel zu verteidigen. Sie ist nun so oft verteidigt worden, daß alles Weitere dieser Richtung unnötig ist.

Es geht der Bibel jetzt wie einem Waldkirchlein, das ich einmal sah. Es war vielen Stürmen ausgesetzt, dazu war es auf nicht ganz zuverlässigem Boden erbaut. Darum hatten die guten Leute gemeint, sie von allen Seiten stützen zu müssen, und sie hatten dazu noch einmal so viele Steine verwandt, wie in die Kirche selbst hineingebaut worden waren. So scheint es mir, hat man zweimal soviel zur Verteidigung der Bibel getan als zu ihrer Auslegung. Somit können wir es jetzt wohl der Bibel überlassen, sich selbst zu verteidigen.

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Das Lebensbild von Josua Stegmann

Josua_StegmannDr. Josua Stegmann wurde 1621 zum Professor an die neugegründete lutherische Theologische Hochschule in Rinteln an der Porta Westfalica berufen. Er stammte aus Thüringen und war ein treuer Seelsorger. Er ahnte schon die kommenden Bedrängnisse und Verfolgungen. So bekümmerte ihn in den schrecklichen Wirren des Dreißigjährigen Krieges am meisten, ob die Gläubigen auch unter Druck und Verfolgung im Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes standhart bleiben könnten.

Unermüdlich mahnte er, dass der Glaube nur durch das Gebet gefestigt werden kann. So dichtete er das Gebetslied:

»Ach, bleib mit deiner Gnade bei uns …«

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Was hat Ihr Unglaube für Sie getan?

Oma-GrossmutterPfarrer Wilhelm Busch berichtet: Als ich noch ein junger Pastor war, geschah bei uns im Ruhrgebiet etwas Seltsames: Da war eine große Versammlung. Ein gelehrter Mann wies zwei Stunden lang nach, dass es gar keinen Gott gibt. Er hatte seine ganze Gelehrsamkeit auf den Tisch gelegt. – Der Saal war voll mit Menschen. Die Luft war getrübt durch Tabaksqualm. An Beifall wurde nicht gespart: »Hurra! Es gibt keinen Gott! Wir können tun und lassen, was wir wollen!«

Als der Redner nach zwei Stunden fertig war, stand der Leiter der Versammlung auf und sagte: »Jetzt ist Diskussion. Wer etwas sagen will, kann sich melden!« Natürlich hatte keiner den Mut dazu. Jeder dachte: »So einem gelehrten Mann kann man jetzt nicht widersprechen!« Sicher waren viele da, die ihm nicht zustimmten. Aber wer hat schon den Mut, nach vorne aufs Podium zu gehen, wenn da tausend Menschen sitzen die tosend Beifall brüllen!

Doch! Eine Stimme meldet sich! Im Hintergrund macht sich eine alte Oma – es gibt auch junge – bemerkbar. Es war so eine richtige ostpreußische Großmutter mit schwarzem Häubchen, von denen es im Ruhrgebiet viele gibt. – Auf ihre Meldung hin fragt der Vorsitzende: »Oma, Sie wollen etwas sagen?« – »Ja«, antwortet die Oma, »ich wollte etwas sagen!« – »Nun, dann müssen Sie aber nach vorne kommen!« – »Ja«, sagt die Oma, »keine Angst, ich komme!« – Eine tapfere Frau! Das ist so um das Jahr 1925 herum geschehen! – Die mutige Oma marschiert also nach vorne aufs Podium, stellt sich ans Rednerpult und fängt an:

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Blaise Pascals Weg zur Glaubensgewissheit

Pascal_Blaise

Am 19. August 1662 starb in Paris BIaise Pascal, der Naturwissenschaftler und entschiedene Christ. Nach seinem Tod machte sein Diener eine merkwürdige Entdeckung. Im Futter des Rockes, den der Gelehrte täglich trug, fand er ein Pergament eingenäht. Darauf standen in unzusammenhängender Folge Sätze, die von Pascals Bekehrung Zeugnis ablegten. In der Tat hatte der berühmte Mathematiker – ähnlich wie Paulus, Augustin oder Luther -eine bewußte innere Umkehr erlebt. Das Dokument dieses Ereignisses, das sogenannte Memorial, trug er stets bei sich.

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Wilhelm Busch – Deutschlands erfolgreichster Prediger

Wilhelm_Busch

„Es kann sein, dass Sie heute abend friedlich ins Bett gehen und morgen früh in der Hölle aufwachen. Ich möchte Sie warnen!“

Verbale Zaunlatten zu schwingen und anderen an den Kopf zu knallen, das liebte Wilhelm Busch, der Essener Pastor und pietistische Evangelist. „Wir leben doch nicht im Mittelalter“, entgegneten darauf seine Kritiker. Derlei Höllen-Rhetorik sei schlicht, eifernd und nichts für moderne Menschen. Um so rätselhafter, dass nicht seine liberalen Kritiker, sondern der strenggläubige Busch mit seiner Predigtsammlung „Jesus unser Schicksal“ zum Auflagenstarksten gehört, was die christliche Literaturszene Deutschlands je hervorgebracht hat. Jüngst erschien die 42. Auflage, mit inzwischen 2,2 Millionen verkauften Exemplaren allein in Deutschland. Durch die 32 fremdsprachigen Ausgaben steigert sich die Gesamtauflage sogar auf geschätzte fünf Millionen. Was also ist das Geheimnis dieser 20 Predigten, die Busch zwischen 1958 und 1966 hielt?

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Dazu braucht Gott keinen Engel schicken

Hufschmied

Zu Beginn des Jahrhunderts lebte im Schwabenland ein Grobschmied mit dem Namen Huschwadel. Der war stark wie ein Bär und hatte große Hände. Wenn er mit leeren Händen durch die Straßen ging, meinte man, er trüge zwei Handkoffer.

Als Geselle begab er sich auf die Wanderschaft und kam in ein kleines Städtchen in Thüringen. Dort suchte er sich Arbeit, und auf dem Weg zur Herberge sah er ein Plakat: »Heute abend um 20 Uhr spricht Herr Professor X aus Berlin im Hinterstübchen des ‚Ochsen‘ zu dem Thema: Warum es Gott nicht geben kann!« Huschwadel denkt bei sich: »Warum es Gott nicht geben kann? Ich habe doch eben mit ihm gesprochen!«

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Die »Heilige Schrift« im Verständnis von Otto Rodenberg

Holzbruecke

Mir ist der intellektuelle Zweifel, der Einwand vom Verstand her, sehr bekannt. Ich kam aus dem letzten Krieg, vollgepackt mit Zweifeln an allem, was der Verstand überhaupt nur bezweifeln kann. Dabei war manches, was anderen leichter und unangefochtener zu glauben möglich erscheint. Besonders über die biblische Aussage von der »Jungfrauengeburt« fühlte ich mich hoch erhaben. Bei diesem Dogma »muss doch entmythologisiert werden!«, das war meine Überzeugung. Ich gehörte nie zu der orthodoxen Richtung, in welcher der »Glaube an die Jungfrauengeburt« gefordert wird. Auch heute gehöre ich nicht dahin, wo Glaube gefordert wird.

Bei meinem intellektuellen Zweifel habe ich übersehen, dass die Bibel bezeugt: »Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden!« – 1. Korinther 2, 14

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C.S. Lewis zur Evolutionstheorie

Vorurteil

Lange bevor ich glaubte, daß die Theologie recht hat, war ich zu dem Schluß gekommen, daß das gängige Bild der Wissenschaft auf jeden Fall falsch ist. Es ist nämlich mit einem ganz entscheidenden inneren Widerspruch behaftet: Das gesamte Bild behauptet, auf Rückschlüssen aus gemachten Beobachtungen zu basieren. Wenn kein Rückschluß möglich ist, löst sich das Bild auf. Solange wir uns nicht darauf verlassen können, daß die Wirklichkeit im entferntesten Nebelfleck, im entferntesten Teil des Universums den Gedanken und Gesetzen des menschlichen Wissenschaftlers hier und jetzt in seinem Labor gehorcht – das heißt, solange die Vernunft nicht absolut ist -, liegt alles in Scherben.

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Mit Jesus im Herzen sind Arbeit und Position egal

Zeugnis_China

Eine Ärztin in China fasste dieses vollkommene Vertrauen auf Gott in folgendem Satz zusammen: „Wenn du Jesus in deinem Herzen hast, dann ist es egal, welche Arbeit du machst oder welche Position du innehast. Das Einzige, was zählt, ist, dass du ihn liebst und ihm treu bist!” Das sagte sie, obwohl sie während der Kulturrevolution massiv wegen ihres Glaubens gelitten hatte.

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