Kategorie-Archiv: Menschen

Das Lebensbild von Josua Stegmann

Josua_StegmannDr. Josua Stegmann wurde 1621 zum Professor an die neugegründete lutherische Theologische Hochschule in Rinteln an der Porta Westfalica berufen. Er stammte aus Thüringen und war ein treuer Seelsorger. Er ahnte schon die kommenden Bedrängnisse und Verfolgungen. So bekümmerte ihn in den schrecklichen Wirren des Dreißigjährigen Krieges am meisten, ob die Gläubigen auch unter Druck und Verfolgung im Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes standhart bleiben könnten.

Unermüdlich mahnte er, dass der Glaube nur durch das Gebet gefestigt werden kann. So dichtete er das Gebetslied:

»Ach, bleib mit deiner Gnade bei uns …«

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Was hat Ihr Unglaube für Sie getan?

Oma-GrossmutterPfarrer Wilhelm Busch berichtet: Als ich noch ein junger Pastor war, geschah bei uns im Ruhrgebiet etwas Seltsames: Da war eine große Versammlung. Ein gelehrter Mann wies zwei Stunden lang nach, dass es gar keinen Gott gibt. Er hatte seine ganze Gelehrsamkeit auf den Tisch gelegt. – Der Saal war voll mit Menschen. Die Luft war getrübt durch Tabaksqualm. An Beifall wurde nicht gespart: »Hurra! Es gibt keinen Gott! Wir können tun und lassen, was wir wollen!«

Als der Redner nach zwei Stunden fertig war, stand der Leiter der Versammlung auf und sagte: »Jetzt ist Diskussion. Wer etwas sagen will, kann sich melden!« Natürlich hatte keiner den Mut dazu. Jeder dachte: »So einem gelehrten Mann kann man jetzt nicht widersprechen!« Sicher waren viele da, die ihm nicht zustimmten. Aber wer hat schon den Mut, nach vorne aufs Podium zu gehen, wenn da tausend Menschen sitzen die tosend Beifall brüllen!

Doch! Eine Stimme meldet sich! Im Hintergrund macht sich eine alte Oma – es gibt auch junge – bemerkbar. Es war so eine richtige ostpreußische Großmutter mit schwarzem Häubchen, von denen es im Ruhrgebiet viele gibt. – Auf ihre Meldung hin fragt der Vorsitzende: »Oma, Sie wollen etwas sagen?« – »Ja«, antwortet die Oma, »ich wollte etwas sagen!« – »Nun, dann müssen Sie aber nach vorne kommen!« – »Ja«, sagt die Oma, »keine Angst, ich komme!« – Eine tapfere Frau! Das ist so um das Jahr 1925 herum geschehen! – Die mutige Oma marschiert also nach vorne aufs Podium, stellt sich ans Rednerpult und fängt an:

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Blaise Pascals Weg zur Glaubensgewissheit

Pascal_Blaise

Am 19. August 1662 starb in Paris BIaise Pascal, der Naturwissenschaftler und entschiedene Christ. Nach seinem Tod machte sein Diener eine merkwürdige Entdeckung. Im Futter des Rockes, den der Gelehrte täglich trug, fand er ein Pergament eingenäht. Darauf standen in unzusammenhängender Folge Sätze, die von Pascals Bekehrung Zeugnis ablegten. In der Tat hatte der berühmte Mathematiker – ähnlich wie Paulus, Augustin oder Luther -eine bewußte innere Umkehr erlebt. Das Dokument dieses Ereignisses, das sogenannte Memorial, trug er stets bei sich.

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Wilhelm Busch – Deutschlands erfolgreichster Prediger

Wilhelm_Busch

„Es kann sein, dass Sie heute abend friedlich ins Bett gehen und morgen früh in der Hölle aufwachen. Ich möchte Sie warnen!“

Verbale Zaunlatten zu schwingen und anderen an den Kopf zu knallen, das liebte Wilhelm Busch, der Essener Pastor und pietistische Evangelist. „Wir leben doch nicht im Mittelalter“, entgegneten darauf seine Kritiker. Derlei Höllen-Rhetorik sei schlicht, eifernd und nichts für moderne Menschen. Um so rätselhafter, dass nicht seine liberalen Kritiker, sondern der strenggläubige Busch mit seiner Predigtsammlung „Jesus unser Schicksal“ zum Auflagenstarksten gehört, was die christliche Literaturszene Deutschlands je hervorgebracht hat. Jüngst erschien die 42. Auflage, mit inzwischen 2,2 Millionen verkauften Exemplaren allein in Deutschland. Durch die 32 fremdsprachigen Ausgaben steigert sich die Gesamtauflage sogar auf geschätzte fünf Millionen. Was also ist das Geheimnis dieser 20 Predigten, die Busch zwischen 1958 und 1966 hielt?

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Dazu braucht Gott keinen Engel schicken

Hufschmied

Zu Beginn des Jahrhunderts lebte im Schwabenland ein Grobschmied mit dem Namen Huschwadel. Der war stark wie ein Bär und hatte große Hände. Wenn er mit leeren Händen durch die Straßen ging, meinte man, er trüge zwei Handkoffer.

Als Geselle begab er sich auf die Wanderschaft und kam in ein kleines Städtchen in Thüringen. Dort suchte er sich Arbeit, und auf dem Weg zur Herberge sah er ein Plakat: »Heute abend um 20 Uhr spricht Herr Professor X aus Berlin im Hinterstübchen des ‚Ochsen‘ zu dem Thema: Warum es Gott nicht geben kann!« Huschwadel denkt bei sich: »Warum es Gott nicht geben kann? Ich habe doch eben mit ihm gesprochen!«

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Mit Jesus im Herzen sind Arbeit und Position egal

Zeugnis_China

Eine Ärztin in China fasste dieses vollkommene Vertrauen auf Gott in folgendem Satz zusammen: „Wenn du Jesus in deinem Herzen hast, dann ist es egal, welche Arbeit du machst oder welche Position du innehast. Das Einzige, was zählt, ist, dass du ihn liebst und ihm treu bist!” Das sagte sie, obwohl sie während der Kulturrevolution massiv wegen ihres Glaubens gelitten hatte.

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Esther Ahn Kim

esther-ahn-kimEsther Ahn Kims Biografie ist eines der kraftvollsten Zeugnisse, die ich jemals gelesen habe. Während des Zweiten Weltkriegs und der japanischen Besatzung Koreas begann Esthers Glaubensreise. Sie lehnte es ab, sich vor den Schreinen zu verneigen, die an jeder Ecke ihres Landes aufgestellt worden waren, und kam schließlich für sechs Jahre hinter Gitter, von 1939 bis 1945.

Da sie wusste, dass sie für ihre Weigerung, sich vor den Götzen zu verbeugen, mit Sicherheit inhaftiert werden würde, verbrachte Esther einige Zeit damit, sich darauf körperlich und geistlich vorzubereiten. Jeden Tag fand und aß sie Essen, das am Verwesen war, weil sie wusste, dass sie im Gefängnis nichts anderes bekommen würde. Die Disziplin, die sie darin an den Tag legte, ist demütigend; wie viele von uns würden sich dafür entscheiden, verrottete Nahrung zu essen?

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Im Gedenken an Maximilian Kolbe

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Am Turm der katholischen Rochuskirche in Düsseldorf hängt eine überlebensgroße Bronzeplastik des gekreuzigten Jesus Christus. Man kann sie kaum übersehen. Sie wurde zu einem Katholikentag geschaffen, an dem man in besonderer Weise des Märtyrers Maximilian Kolbe gedachte. Kolbe war im Dritten Reich im Konzentrationslager. Eines Morgens beim Appell gab es wegen eines Fluchtversuches einen schrecklichen Befehl:

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Berija und die Bibel

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Ehe am 23. Dezember 1953 Berija, der langjährige Polizeiminister und Gestapochef Russlands, vor die Wand gestellt wurde, verlangte er nach einer Bibel. Diese Meldung des Vatikansenders, die zuverlässig zu sein scheint, erweckt die zwiespältigsten Gedanken. Der große Christenverfolger – und Berija ist einer gewesen – suchte seinen letzten Trost in einem Buch, das er zuvor millionenfach getreten und zerstampft hatte. Er hatte zehntausende Gläubige in die Zwangslager geschickt, er hatte um ihres Glaubens willen Millionen das Kreuz der Verfolgung und Pein aufgeladen, nun suchte er in letzter Stunde selbst die Hilfe des Gekreuzigten. Einer der Mächtigsten dieser Erde – und Berija gehörte zu den Mächtigsten – war bereit, zum letzten Gang das Bußhemd anzuziehen.

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Warum lässt Gott das zu

Sonnenuntergang
Warum lässt Gott das zu,

… dass die Sonne über alle Menschen ihr Licht verströmt, dass der Regen die Erde feuchtet, dass Pflanzen aufwachsen und Blumen blühen, dass Bäume leben und Früchte bringen, dass Vögel und Insekten durch die Luft schwirren, Fische das Wasser beleben und Menschen und Tiere die Erde bevölkern?

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Wunder im Gazakrieg: Ein starker Ostwind

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Israels Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ war während des Gazakrieges überaus erfolgreich, aber es vernichtet nicht alle anfliegenden Raketen der Terroristen. Etwa zehn Prozent der anfliegenden Raketen, die auf bewohntes Gebiet fallen, werden von den Abwehrraketen nicht getroffen. Man sollte meinen, dass dies zu schweren Opfern unter der israelischen Bevölkerung führt, aber das ist nicht der Fall.

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