Kategorie-Archiv: Menschen

Warum lässt Gott das zu

Sonnenuntergang
Warum lässt Gott das zu,

… dass die Sonne über alle Menschen ihr Licht verströmt, dass der Regen die Erde feuchtet, dass Pflanzen aufwachsen und Blumen blühen, dass Bäume leben und Früchte bringen, dass Vögel und Insekten durch die Luft schwirren, Fische das Wasser beleben und Menschen und Tiere die Erde bevölkern?

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Wunder im Gazakrieg: Ein starker Ostwind

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Israels Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ war während des Gazakrieges überaus erfolgreich, aber es vernichtet nicht alle anfliegenden Raketen der Terroristen. Etwa zehn Prozent der anfliegenden Raketen, die auf bewohntes Gebiet fallen, werden von den Abwehrraketen nicht getroffen. Man sollte meinen, dass dies zu schweren Opfern unter der israelischen Bevölkerung führt, aber das ist nicht der Fall.

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Wo wirkt Gott in Nordkorea?

Straflager_Nordkorea

„Wirkt Gott überhaupt in Nordkorea?“ Manche Beter und Unterstützer der verfolgten Christen in Nordkorea kämpfen mit Enttäuschung. Denn noch immer existieren die entsetzlichen Gefangenenlager mit Folter und Zwangsarbeit. Neue Hungersnöte sind zu befürchten. Auch von Verhaftungen und Todesurteilen für Christen ist zu hören. Hana und Jae-Hwo berichten davon, wie Gott in ihrem Land wirkt.
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Begegnungen mit atheistischen Kommunisten

Richard Wurmbrand wurde 1909 als vierter Sohn einer deutsch-jüdischen Zahnarztfamilie in Bukarest (Rumänien) geboren. 1918 starb sein Vater, und die Familie verarmte. Mit 16, sagte er später, sei er ein glühender Kommunist und Atheist gewesen. In den 30er Jahren versuchte Wurmbrand sein Glück als Geschäftsmann. Gerissen und nicht immer ehrlich brachte er es zu Wohlstand und beteiligte sich am ausgelassenen Leben der rumänischen Hauptstadt, das „Paris des Balkans“.

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Mit Gott in der Hölle des ruandischen Völkermords

RuandaIch bin in einer christlichen Familie geboren und aufgewachsen. Meine Eltern waren von Ruanda nach Burundi und danach in den Kongo geflohen. Schon in den sechziger Jahren gab es politische Unruhen zwischen den sogenannten ethnischen Gruppen in meinem Land Ruanda. Tutsi wurden nach 1959 zu Tausenden von Hutu getötet und als Kakerlake oder Schlangen bezeichnet. Viele Tutsikinder durften nicht zur Schule gehen. So war ich in Burundi geboren, im Kongo aufgewachsen und habe in Ruanda im Dezember 1987 geheiratet.

Im Jahr 1990 begann für mich eine harte Zeit wegen der Ideologie des Völkermords gegen alle Tutsi in Ruanda. Bald nach meiner Hochzeit wurde mein Mann Charles mit anderen Intellektuellen ins Gefängnis geworfen. Nach fünfeinhalb Monaten wurde er befreit, aber er verlor seine Stelle, weil die so genannten extremistischen Hutu keine Tutsi mehr in der Fabrik haben wollten. Er musste fliehen, wir konnten uns nur manchmal heimlich treffen und 1994 wurde er ermordet – ich weiß nicht, wie.

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In Erinnerung an Pastor Samuel Lamb

Samuel_Lamb

Pastor Samuel Lamb ist im Alter von 88 Jahren heimgegangen. Sein Credo war: »Je mehr Verfolgung, desto mehr Wachstum der Gemeinde«. Er hat den Druck der Kommunisten am eigenen Leib erfahren und verbrachte mehr als 20 Jahre in Gefängnissen. Samuel Lamb wurde zum Vorbild für Millionen von Christen weltweit. 1979 gründete er eine Hausgemeinde in Guangzhou an deren Gottesdiensten heute 4000 Besucher teilnehmen.

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Paul Schneider – Der Prediger von Buchenwald

Paul_Schneider„Der Schutzhäftling Paul Schneider, z.Zt. im Arrest, legte am 28. August (1938) ein unglaubliches Verhalten an den Tag. Morgens, gegen 6.30 Uhr, bei der morgendlichen Meldung der Stärke des Schutzhaftlagers an mich, öffnete Schneider plötzlich sein Zellenfenster, kletterte in seiner Zelle hoch, bis er Blickfeld zu den angetretenen Häftlingen bekam. Mit lauter Stimme predigte Schneider etwa zwei Minuten zu den angetretenen Häftlingen. Meinem Befehl, sofort seine Predigt abzubrechen, beachtete er in keiner Weise. Darauf gab ich dem Arrestverwalter den Befehl, Schneider mit Gewalt von dem Fenster wegzubringen.“

Ostersonntag: Der Pfarrer Paul Schneider predigt mit lauter Stimme von seinem Fenster aus auf den Gefängnishof, bevor er von den Wärtern gewaltsam davon abgebracht wird. Ihm ging es nicht um sein eigenes Leben, er hatte die vom Tod bedrohten Mithäftlinge im Auge: „So spricht der Herr: Ich bin die Auferstehung und das Leben!“ (Johannes 11,25). So lautet Schneiders Botschaft an diesem Tag.

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Marc: Vom Dunkel in Sein Licht

Marc_Kuba

Dieses Bild ist von meinem Reisepass aus dem Jahr 1998. Ich hatte gerade eine Reise nach Kuba vor mir: Das billigste Kokain meines Lebens und spirituelle Erfahrungen, die meine Zukunft entscheidend beeinflussen sollten. Deutschland 2012 – Mein Leben kann man rückblickend als einen Mix aus Linker-Szene, Gangsterleben und viel viel Drogen vermischt mit okkulten Praktiken beschreiben. Wie passen diese Dinge zusammen?

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Glaubenszeugnis von Heinrich Heine

Heinrich_HeineDer Dichter Heinrich Heine kehrte, so berichtet er, lange schwer krank im Bett liegend, vor seinem Tod zum “persönlichen Gott” zurück. Im Nachwort zum Gedichtband ‚Romanzero‘ schreibt Heine, der acht Jahre wegen einer Lähmungserkrankung in Paris im Bett liegen musste, 1851, also viereinhalb Jahre vor seinem Tod, folgendes (gekürzt):

“Ich hatte damals noch etwas Fleisch und Heidentum an mir, und ich war noch nicht zu dem spiritualistischen Skelette abgemagert, das jetzt seiner gänzlichen Auflösung entgegenharrt. Aber existiere ich wirklich noch? Mein Leib ist so sehr in die Krümpe gegangen, daß schier nichts übrig geblieben als die Stimme (…) So hätte ich denn mein Gewissen erleichtert. Wenn man auf dem Sterbebette liegt, wird man sehr empfindsam und weichselig, und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt. Ich gestehe es, ich habe Manchen gekratzt, Manchen gebissen, und war kein Lamm. (…) Seit ich selbst der Barmherzigkeit Gottes bedürftig, habe ich allen meinen Feinden Amnestie erteilt (…) Ja, wie mit der Kreatur, habe ich auch mit dem Schöpfer Frieden gemacht, zum größten Ärgernis meiner aufgeklärten Freunde, die mir Vorwürfe machten über dieses Zurückfallen in den alten Aberglauben, wie sie meine Heimkehr zu Gott zu nennen beliebten. Andere, in ihrer Intoleranz, äußerten sich noch herber.

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Alister McGrath über Richard Dawkins

Alister_McGrath„Tun Sie nicht so, als wären Sie Gott, Professor Dawkins!“

„Er (Gott) ist ein »psychotischer Krimineller«, den verrückte und verwirrte Leute erfunden haben.“ Das ist eine von Richard Dawkins milderen Feststellungen. Dawkins, Professor an der Universität von Oxford, ist auf einem Kreuzzug. Ziel dieses Kreuzzuges ist es, die Welt von einem ihrer größten Übel zu befreien: Religion. „Wenn dieses Buch („Der Gotteswahn“) wirkt, wie ich es mir vorgestellt habe“, meint er, „dann werden religiöse Leser dieses Buch aufschlagen und es als Atheisten wieder bei Seite legen.“ Aber er gibt auch zu, dass dieses Ergebnis sehr unwahrscheinlich ist. „In der Wolle gefärbte Fromme sind immun gegen Argumente“, meint Dawkins.

Ich kenne Dawkins seit über 20 Jahren. Wir sind beide Professoren in Oxford. Wenn irgendeiner „immun gegen Argumente“ ist, dann ist er es. Er begegnet einem als dogmatischer und aggressiver Propagandist.

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Gott im Fadenkreuz: Warum der neue Atheismus nicht trifft

John_Lennox_Muenchen

Rund 1.200 Plätze fasst die Matthäuskirche in München, und jeder dieser Plätze war am 05.  Dezember 2012 belegt. Der Autor des Bestsellers „Hat die Wissenschaft Gott begraben?“ sprach über den Atheismus. Ein Thema, das zur Verwunderung des Iren gerade in Deutschland viele Menschen interessiert.

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