Kategorie-Archiv: Schöpfung

Schöpfung oder Evolution – ein «Glaubenskrieg»?

Affe

«Von Göttern und Designern. Ein Glaubenskrieg erreicht Europa.» Mit diesem Titel lockte vor einigen Jahren eine Dokumentation von «ARTE» die Zuschauer an. Auch «Der Spiegel» hatte in einer Weihnachtsausgabe einen ungewöhnlich langen Artikel mit «Glaubenskrieg um die Evolution» eingeleitet. Die Ursprungsfrage ist so intensiv wie seit Jahrzehnten nicht mehr Thema in der Öffentlichkeit.

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Evolutionstheorie ist ein Evolutionsglaube

Brachinus

Ich beginne mit dem Bombardier-Käfer. In seinen Körperdrüsen werden komplizierte chemische Substanzen produziert. Es sind dies Wasserstoffperoxyd und Hydrochinon. Diese werden unter Hinzufügung eines Hemmstoffes in einer Sammelblase für unbestimmte Zeit gelagert. Der Hemmstoff verhindert eine sofortige chemische Reaktion. Fühlt sich der Käfer nun bedroht, dann lässt er, durch einen Öffnungsmuskel gesteuert, eine gewisse Menge dieses Stoffs in eine Explosionskammer strömen, die sich am Ende seines Hinterleibs befindet. Diese hat, man staune, die Form der Brennkammer einer Rakete. In der Wand dieser Explosionskammer befinden sich weitere Drüsen, die Enzyme (Peroxydase und Katalase) produzieren.

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Mars: Der hässliche Planet

Mars

Die Mission zur Erkundung des Mars bringt die Frage nach Gott auf das gesellschaftliche Tablett. Gibt es auch woanders als auf dem Blauen Planeten Leben? Ist irgendwo in den Tiefen des kalten Kosmos Leben möglich? Schon die Menschen der Antike träumten von einer Reise zum Mond. Und die Phantasien eines Jules Verne machten aus Hermann Oberth um 1920 den ersten Raumfahrtwissenschaftler.

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Rillen und Beulen – der Panzer ­eines Skorpions

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Weshalb der Panzer ­eines Skorpions alles andere als glatt ist

Der Verschleiss durch Abnützung, die sog. «Partikel-Erosion», führt bei Maschinen zu Kosten. Besonders betroffen sind mechanische Teile wie z. B. Helikopterrotoren oder Turbinenschaufeln, die sich sehr schnell durch Luft oder Wasser bewegen. Der Schaden entsteht dann, wenn harte Partikel auf die Oberfläche prallen und diese langsam abtragen. Zwar lässt sich diese Abnützung durch den Einsatz härterer Materialien umgehen, doch sind sie wesentlich teurer.

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C.S. Lewis über den Gott der Wunder

Lucy_Aslan

»Die Absicht des Christen, der ein Streitgespräch über den Glauben führen will, muss darauf gerichtet sein, nicht den Glauben beweisen zu wollen, sondern ihn zu verteidigen.« (Thomas von Aquin) In dieser großen Tradition steht der schriftstellernde Oxforder Professor C.S. Lewis, wenn er etwa in verblüffender Weise über Wunder argumentiert und zunächst das Problem darstellt:

»Viele Leute sagen: „Die Menschen in alten Zeiten konnten an Wunder glauben, weil sie eine falsche Vorstellung vom Universum hatten. Sie hielten die Erde für das Größte, das in ihm enthalten war, und den Menschen für das wichtigste Geschöpf. Deshalb schien die Annahme vernünftig, der Schöpfer sei besonders am Menschen interessiert und könne zu seinem Nutzen sogar den Naturablauf unterbrechen. Doch jetzt, da wir wissen, wie unermesslich das Universum ist – jetzt, da wir unseren eigenen Planeten und sogar das ganze Sonnensystem als winziges Stäubchen erkannt haben – jetzt ist es einfach lächerlich, noch länger an Wunder zu glauben. Wir haben unsere Bedeutungslosigkeit entdeckt und können nicht länger daran glauben, dass sich Gott für unsere unwichtigen Angelegenheiten so handgreiflich interessiert.“«

Dann lässt er aber seine drei Schlüsse folgen.

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