Kategorie-Archiv: Bücher

Thomas Lange, Zorn

Lange_Zorn„Wenn jemand sich im Wort nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann.“ (Jakobus 3:2) Wer von uns kann das schon von sich behaupten? Unangebrachter, sündiger Zorn ist ein Problem in unserem Leben und eine Schande für unser christliches Zeugnis. Das vorliegende Buch hilft, ihn als solchen bei sich zu erkennen, seine Ursachen zu erforschen und auf dem biblischen Weg der Heiligung davon frei zu werden.

Dies geschieht zunächst in Abgrenzung vom gerechten Zorn. „Jesus war auch zornig“, hört man oft unter Christen. Das stimmt, doch blieb er dabei ohne Sünde. Der Autor zeichnet im ersten Kapitel den wichtigen Unterschied zwischen dem ungerechten, sündigen Zorn und dem heiligen, gerechten, sogar nötigen und gebotenen Zorn gegen alles, was die Ehre Gottes angreift, ja gegen Satan selbst. Dem Zorn Gottes ist anschließend ein eigenes Kapitel gewidmet.

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Francis und Lisa Chan, Du und Ich in Ewigkeit

Chan_Du_und_ich_in_Ewigkeit‚Du + Ich in Ewigkeit – Wie der Himmel unsere Ehe revolutioniert‘ zeichnet die Ehe der Autoren und hinterfragt dabei unsere eigene christliche Ehe, immer mit dem Blick auf Gott und die Ewigkeit. Francis Chan ist vielen bereits bekannt als Redner (live oder per Video) und Autor von Büchern wie ‚Der unterschätzte Gott‘ und ‚Ein Leben als Volltreffer‘. Zusammen mit seiner Frau hat er nun mit ‚Du + Ich in Ewigkeit‘ ein Buch geschrieben, das wieder ins Herz trifft und zu einem kompromisslosen Leben mit Jesus aufruft, dieses Mal zu zweit bzw. als ganze Familie.

Die Seiten lassen sich leicht lesen, bieten Pausen zum Nachdenken an, statt trockener Theologie liefern sie treffende Bibelverse und seelsorgerliche Ermahnung für die Praxis. Jeder Abschnitt schließt mit Fragen, denen Mann und Frau sich stellen müssen. Dabei ist das Werk kein Ratgeber für die Ehe im zu erwartenden Sinn, sondern eine Ausrichtung auf das Wesentliche mit dem wunderbaren Nebeneffekt, dass dadurch auch die Ehe, das Familienleben und die Kindererziehung (wieder) gesegnet sind. Aus Erfahrung beschreibt Chan die heuchlerische Ist-Situation:

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Ernest Klassen, Man trifft sich nie von ungefähr

Onkel_Ernie„Ist das wirklich etwas für Intellektuelle? Ich bin Professor an der Universität in Trier. Ich habe meine Doktorarbeit in den Fächern Philosophie und Theologie gemacht. Ich bin römisch-katholisch. Ist das etwas für solche?“ So war einst die Frage nach einer Predigt von Onkel Ernie, der dann antwortete: „Ja, es ist etwas für Intellektuelle, wenn Sie bereit sind, zu werden wie ein Kind. Jesus sagt: ‚Es sei denn, daß ihr werdet wie die Kinder, so könnt ihr nicht ins Reich Gottes kommen.‘“ (S.92)

Was für seine einfachen Predigten gilt, gilt genauso für das vorliegende Buch. Es ist sehr locker geschrieben, eine Erzählung reiht sich an die nächste. Ernest Klassen, Jahrgang 1917, gründete zusammen mit anderen die Bibelschule Brake. „Man trifft sich nicht von ungefähr“ wird einer seiner Aussprüche gewesen sein. Vielleicht haben auch Sie ihn sogar – nicht zufällig – getroffen? Dann wird er Ihnen wahrscheinlich von Jesus erzählt haben. Wie er das so oft getan hat, davon berichtet Klassen in diesem kleinen Buch. Seine Botschaft war immer über Jesus Christus als den einzigen Weg in den Himmel. Das Evangelium ist ganz einfach und für jeden leicht verständlich. Manche Theologen werden die Nase rümpfen, aber stattdessen sollten sie von Klassen lernen.

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Zu fälschen lohnt sich nur, was Wert hat

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Wir dürfen die Schlauheit des Teufels nicht unterschätzen. Weil das Christentum so wunderbar und der Teufel so schlau ist, deshalb ist es ganz logisch, daß er immer wieder versucht, das wahre Christentum zu fälschen. Und wie könnte er das besser als durch ein System. Eine Kirche, egal ob katholisch oder evangelisch oder in sonst einer Form, ist ohne Leben ein verfälschtes Christentum. Man nimmt die Bibel, man spricht von Gott und Jesus Christus und auch vom Gebet, und man sagt alle die frommen Worte – aber man hat keine lebendige Beziehung zu Gott.

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Wie im Himmel so auf Erden

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„Wer lenkt heute die Geschicke auf dieser Erde – Gott oder der Teufel? Dass Gott im Himmel herrscht, wird im allgemeinen eingestanden; dass Er es auch auf dieser Erde tut, wird nahezu überall geleugnet – wenn nicht direkt, so indirekt. Mehr und mehr sind die Menschen mit ihren Philosophien und Theorien dabei, Gott in den Hintergrund zu verbannen … In der gesamten Christenheit, mit fast verschwindend geringen Ausnahmen, herrscht die Theorie, dass der Mensch sein Schicksal selbst bestimmt und durch seinen eigenen ‚freien Willen‘ sein ewiges Los entscheidet. Dass Satan Schuld daran trägt, dass so viel Böses in der Welt geschieht. …

Doch wer lenkt denn nun die Geschicke auf dieser Erde – Gott oder der Teufel? Schauen wir uns doch die Welt einmal ehrlich und gründlich an! Was für ein Schauspiel der Verwirrung und des Chaos begegnet uns allseits! Die Sünde ufert aus; die Gesetzlosigkeit nimmt überhand; mit bösen Menschen und Betrügern wird es je ärger, je schlimmer (2. Tim 3,13). Heutzutage scheint alles aus den Fugen geraten zu sein. Throne knarren und wanken, alte Dynastien werden umgestürzt, Nationen sind in Aufruhr, die Zivilisation zeigt immer offener ihr Versagen; die halbe christliche Welt war gerade in einen mörderischen Konflikt verwickelt; und jetzt, da der titanische Kampf vorüber ist, haben wir entdeckt, dass die Demokratie, anstatt Sicherheit zu gewährleisten, eine sehr unsichere Sache für die Welt ist. Ratlosigkeit, Unzufriedenheit und Gesetzlosigkei grassieren überall, und niemand kann sagen, wann der nächste große Krieg losbrechen wird. Die Politiker sind verwirrt und erschüttert. Die Menschen ‚vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde‘ (Lukas 21,26). Sieht das alles so aus, als habe Gott das Ruder fest in der Hand?

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Martyn Lloyd-Jones, Schritt für Schritt

Schritt fuer Schritt„Schritt für Schritt – Raus aus der Resignation“ von D. Martyn Lloyd-Jones ist kein Seelsorge-Buch im herkömmlichen Sinn und schon gar keins aus der Sparte ‚moderne Psychotherapie im christlichen Gewand‘. Umso mehr hilft es tatsächlich „raus aus der Resignation“ – durch gesunde, gründliche Exegese von Psalm 73, eingebettet in systematischer Theologie und durchtränkt mit Bibelversen. Im Anhang findet sich dazu ein dreiseitiger Index!

Die Wahrheit macht den Christen frei, hier mit Hilfe der Schrift des bekannten Predigers. Die vorliegend überlieferte Predigtreihe ist eine liebevolle, aber deutliche Korrektur der heutzutage weit verbreiteten Denkmuster vieler Christen und ihrer damit verbundenen Leiden. Ausgangspunkt ist die Frage des Psalms 73, warum die Frommen so oft leiden müssen, während die Gottlosen häufig so erfolgreich scheinen. Der Prediger geht auf die Frage ein, besonders auf den Seiten 71 bis 75. Daneben bleibt er allgemein, so dass man das Buch auch für jedes andere Ringen mit Gott empfehlen kann.

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Nachfolge ohne Überempfindlichkeit

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Wir können unser Herz selbst überempfindlich machen. Wir können es hätscheln und verwöhnen; und je mehr wir das tun, desto lieber mag es das Herz und desto stärker bemitleiden wir uns selbst. Wir können uns so in etwas hineinsteigern, dass schon der geringste Anlass genügt, um riesige Probleme aufzuwerfen. Wenn wir in einem Dynamitfass ein Streichholz – nur eines – anzünden, dann gibt es eine fürchterliche Explosion. Aber das liegt nicht in erster Linie an dem Streichholz, sondern an dem Fass Dynamit.

Das erkannte der Psalmist (Psalm 73). Er hatte sich in seiner Meinung über die Gottlosen vollkommen geirrt. Er hatte gedacht, sie allein seien die Ursache seiner Probleme. Nun entdeckte er, dass das nicht stimmte. Er selbst hatte sein Herz in diesen törichten Zustand hineingesteigert; er war überempfindlich geworden. Und wenn man in solch einer Verfassung ist, dann genügt schon der kleinste Anlass, um eine Explosion auszulösen. Wir alle wissen, wovon ich rede. Aber erkennen wir auch, wo wir selbst genauso reagieren? Wenn wir mit uns selbst reden, empfinden wir dann auch jedes Mal Mitleid? Wenn ja, dann begehen wir den gleichen Fehler wie der Psalmist. Wir vergrößern die krankhafte Überempfindlichkeit nur noch und können dann mit Sicherheit auf schmerzhafte Erfahrungen gefasst sein.

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Tischendorf-Erinnerungen, zum Codex Sinaiticus

Tischendorf_ErinnerungenDie Erinnerungen an Tischendorf (1815-1874) sind uns erhalten geblieben durch seinen Schwiegersohn, dem Pastor und Theologen Ludwig Schneller (1858-1953). Zentrales Thema ist, wie schon der Untertitel des Buches sagt, „Die abenteuerliche Entdeckung des Codex Sinaiticus“, eine griechische Handschrift auf Pergament aus der Mitte des 4. Jahrhunderts nach Christus, in großen Unzialbuchstaben. Sie beinhaltet 22 Bücher vor allem des Alten Testaments, dazu Apokryphen der Septuaginta, und alle 27 Bücher des Neuen Testaments, dazu den Barnabas- und den Hermas-Brief. (S. 88) Zu sehen ist die Sinaihandschrift heute im Britischen Museum in London und online auf der Webseite Codexsinaiticus.org

Das damalige geistliche Klima scharfer Textkritik veranlasste Tischendorf zu seiner Lebensaufgabe, die alten Handschriften der Bibel bzw. des Neuen Testaments neu zu entdecken und zu entziffern:

„Es war damals die Zeit, wo berühmte Theologen in Deutschland, in der Meinung, damit der geschichtlichen Wahrheit zu dienen, alles aufboten, um mit den schärfsten Mitteln untersuchender Wissenschaft die Unechtheit der meisten neutestamentlichen Schriften nachzuweisen und so dem Neuen Testament sozusagen das Lebenslicht auszublasen. Tischendorf war überzeugt, daß es zur Zeit keine wichtigere Aufgabe in der Theologie gäbe, als die ältesten Handschriften, d. h. die geschriebenen Bücher des Neuen Testaments, aufs genaueste zu durchforschen, seine Echtheit auch auf diesem Weg nachzuweisen und so die Gegner mit den Waffen der Wissenschaft aus dem Felde zu schlagen.“ (S.10f.)

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Soon Ok Lee, Lasst mich eure Stimme sein

Soon_Ok_Lee_StimmeWas kann ein Mensch alles aushalten? Hunger, Kälte, Frostbeulen, Schlafentzug, Wahnsinn, fehlendes Licht, Starre, Lähmungen, Madenbefall, Gestank, Redeverbot, Kollektivstrafen, Willkür, Demütigung, Manipulation, Sarkasmus, Ausbeutung, Misshandlung und Folter nicht selten bis zur Bewusstlosigkeit und schließlich bis zum Tod – dies alles musste Soon Ok Lee miterleben und vieles davon am eigenen Leib erfahren. Sechs Jahre war sie im Arbeitslager in Nordkorea gefangen, unschuldig wie ihre Mitinsassen auch.

Ihre Freilassung war nach eigener Überzeugung ein Wunder Gottes, auch um der Welt – mit diesem Buch – von den Grausamkeiten berichten zu können, die in Nordkorea geschehen. Vor uns liegt ein ungeschönter Blick hinter die dünne Fassade dieses kranken Landes. Die Staatsmacht ist mehr dämonisch als menschlich; zweimal schreibt sie: „Diese Wächter sehen nur äußerlich wie Menschen aus, drinnen sind sie Teufel.“ (S.96, vgl. S.135)

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C.S. Lewis, Überrascht von Freude

Lewis_Freude„Ich habe dieses Buch … geschrieben, um dem Wunsch nachzukommen, ich möge berichten, wie ich vom Atheismus zum Christentum gekommen bin“, so der erste Satz des Autors in seinem Vorwort. Und noch einmal: „Das Buch soll die Geschichte meiner Bekehrung berichten; es stellt keine Autobiographie im herkömmlichen Sinn dar“, so der Beginn des zweiten Absatzes. Entsprechend wird es vom Verlag angepriesen: „Spannend beschreibt C.S. Lewis seinen Weg vom erklärten Atheisten zum überzeugten Christen. Eine außergewöhnlich tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Christentum und ein sehr ehrliches Buch.“

Dem Otto-Normal-Leser fällt es schwer, im Verlauf des Buches dieser Linie zu folgen. Lewis beschreibt ausführlich seinen Lebensweg in jungen Jahren, aber nur selten mit klarem Bezug zu seiner Bekehrung. Das Buch ähnelt eher einer Autobiographie mit Beschränkung auf die ersten zwei Lebensjahrzehnte als einer christlichen Bekehrungsgeschichte, wie wir sie heute allgemein kennen und erwarten würden. Lewis erzählt so viel von Kindheit und Jugend und spannt damit, in seinen Worten, „das Netz“ so weit aus, wie vor ihm und nach ihm wohl kein Christ je Zeugnis gegeben hat. Nur wer den Autor bereits kennt, wird wenig überrascht und enttäuscht sein.

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Kang / Nelson, Erinnerungen an die Genesis

Kang_GenesisEs gibt viele apologetische Ansätze, den Wahrheitsgehalt der Bibel zu verteidigen. „Erinnerungen an die Genesis“ ist ein ungewöhnlicher, aber äußerst interessanter und spannender Weg, den Menschen die Urgeschichte gemäß der Bibel nahe zu bringen. Über den Inhalt fasst der Prolog treffend zusammen:

„Dieses Buch möchte zeigen, daß es wirklich bestätigte Belege dafür gibt, daß die Berichte in 1. Mose der Wahrheit entsprechen. Der Höhepunkt ist der Aufweis einer gewissen Parallelität zwischen 1. Mose und den chinesischen Schriftzeichen, von der bisher niemand wußte.

Zunächst wird ein kurzer Blick auf die Geschichte und auf den religiösen Hintergrund notwendig sein, um eine Verständnisgrundlage zu schaffen. Um die chinesischen Schriftzeichen verständlich zu machen und sie dem Leser nahezu bringen, schließt sich eine kurze Einführung in den Aufbau der chinesischen Schrift an. Dadurch soll Interesse geweckt, und der Leser in die Untersuchung mit hineingenommen werden.

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Achim Klein, Prophetische Auslegungen

Prophetische_AuslegungenEigene Erfahrung mit dem Lesen von Büchern und Schreiben von Beiträgen sowie andere Umstände bringen mich dazu, das eher unbekannte Buch „Prophetische Auslegungen“ näher zu betrachten und zu rezensieren. Die Gründe im Einzelnen sind komplex, betrachten wir es einfach als eine von Gott gegebene Aufgabe, die der Rezensent so gut er kann erfüllen möchte, auch wenn es ihm schwer fällt. Gute Gedanken seien vorangestellt, die Kritik im Anschluss bleibt eher allgemein gehalten in der Hoffnung, dem Leser damit im christlichen Sinne zu dienen.

Der Autor stellt sich im Vorwort als bibeltreuer Prediger vor, seine Ausführungen sind „aus Predigtmanuskripten und persönlichen Aufzeichnungen und Ausarbeitungen zusammengeführt“, auf Nachfrage bietet „Books on Demand“ einen gebundenen Ausdruck. Klein positioniert sich vorab theologisch, was das eine Lager erfreuen und das andere ärgern wird, ohne das Buch gewürdigt zu haben. Stellen wir uns dem Werk unvoreingenommen, ergeben sich folgende Punkte:

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Francis Chan, Der unterschätzte Gott

Chan_unterschaetzte_GottBekanntlich kann man in 15 Minuten mehr Wahrheit predigen, als der Zuhörer sein Leben lang befolgen kann. Ganz ähnlich ist das Buch „Der unterschätzte Gott“ von Francis Chan ein kurzer, aber herausfordernder Aufruf zu einem radikalen, geisterfüllten Glauben, dem nicht alle Leser folgen werden und zwar auch dann nicht, wenn das Buch mehr als 125 Seiten hätte.

Der Autor schreibt aus einer Unzufriedenheit über den gegenwärtigen Zustand der christlichen Gemeinden in der westlichen Welt heraus. Grund für die zunehmende Erbärmlichkeit ist die fehlende Leitung des Heiligen Geistes, schreibt Chan. Stattdessen leitet der Christ sich selbst und flüchtet sich in falsche Traditions- und Denkmuster, auch und besonders über den Heiligen Geist. Daher beginnt das Buch mit einem Aufruf, dem Thema offen und angstfrei zu begegnen. Chan bemüht sich dabei sehr, nicht aus einer charismatischen Schublade zu schöpfen, sondern verweist auf die Bibel und überzeugt den Leser exegetisch, mit Zitaten. So manche Festung wird dabei durchbrochen inkl. die der charismatischen Egozentrik.

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