Archiv der Kategorie: Bücher

Tischendorf-Erinnerungen, zum Codex Sinaiticus

Tischendorf_ErinnerungenDie Erinnerungen an Tischendorf (1815-1874) sind uns erhalten geblieben durch seinen Schwiegersohn, dem Pastor und Theologen Ludwig Schneller (1858-1953). Zentrales Thema ist, wie schon der Untertitel des Buches sagt, „Die abenteuerliche Entdeckung des Codex Sinaiticus“, eine griechische Handschrift auf Pergament aus der Mitte des 4. Jahrhunderts nach Christus, in großen Unzialbuchstaben. Sie beinhaltet 22 Bücher vor allem des Alten Testaments, dazu Apokryphen der Septuaginta, und alle 27 Bücher des Neuen Testaments, dazu den Barnabas- und den Hermas-Brief. (S. 88) Zu sehen ist die Sinaihandschrift heute im Britischen Museum in London und online auf der Webseite Codexsinaiticus.org

Das damalige geistliche Klima scharfer Textkritik veranlasste Tischendorf zu seiner Lebensaufgabe, die alten Handschriften der Bibel bzw. des Neuen Testaments neu zu entdecken und zu entziffern:

„Es war damals die Zeit, wo berühmte Theologen in Deutschland, in der Meinung, damit der geschichtlichen Wahrheit zu dienen, alles aufboten, um mit den schärfsten Mitteln untersuchender Wissenschaft die Unechtheit der meisten neutestamentlichen Schriften nachzuweisen und so dem Neuen Testament sozusagen das Lebenslicht auszublasen. Tischendorf war überzeugt, daß es zur Zeit keine wichtigere Aufgabe in der Theologie gäbe, als die ältesten Handschriften, d. h. die geschriebenen Bücher des Neuen Testaments, aufs genaueste zu durchforschen, seine Echtheit auch auf diesem Weg nachzuweisen und so die Gegner mit den Waffen der Wissenschaft aus dem Felde zu schlagen.“ (S.10f.)

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Soon Ok Lee, Lasst mich eure Stimme sein

Soon_Ok_Lee_StimmeWas kann ein Mensch alles aushalten? Hunger, Kälte, Frostbeulen, Schlafentzug, Wahnsinn, fehlendes Licht, Starre, Lähmungen, Madenbefall, Gestank, Redeverbot, Kollektivstrafen, Willkür, Demütigung, Manipulation, Sarkasmus, Ausbeutung, Misshandlung und Folter nicht selten bis zur Bewusstlosigkeit und schließlich bis zum Tod – dies alles musste Soon Ok Lee miterleben und vieles davon am eigenen Leib erfahren. Sechs Jahre war sie im Arbeitslager in Nordkorea gefangen, unschuldig wie ihre Mitinsassen auch.

Ihre Freilassung war nach eigener Überzeugung ein Wunder Gottes, auch um der Welt – mit diesem Buch – von den Grausamkeiten berichten zu können, die in Nordkorea geschehen. Vor uns liegt ein ungeschönter Blick hinter die dünne Fassade dieses kranken Landes. Die Staatsmacht ist mehr dämonisch als menschlich; zweimal schreibt sie: „Diese Wächter sehen nur äußerlich wie Menschen aus, drinnen sind sie Teufel.“ (S.96, vgl. S.135)

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C.S. Lewis, Überrascht von Freude

Lewis_Freude„Ich habe dieses Buch … geschrieben, um dem Wunsch nachzukommen, ich möge berichten, wie ich vom Atheismus zum Christentum gekommen bin“, so der erste Satz des Autors in seinem Vorwort. Und noch einmal: „Das Buch soll die Geschichte meiner Bekehrung berichten; es stellt keine Autobiographie im herkömmlichen Sinn dar“, so der Beginn des zweiten Absatzes. Entsprechend wird es vom Verlag angepriesen: „Spannend beschreibt C.S. Lewis seinen Weg vom erklärten Atheisten zum überzeugten Christen. Eine außergewöhnlich tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Christentum und ein sehr ehrliches Buch.“

Dem Otto-Normal-Leser fällt es schwer, im Verlauf des Buches dieser Linie zu folgen. Lewis beschreibt ausführlich seinen Lebensweg in jungen Jahren, aber nur selten mit klarem Bezug zu seiner Bekehrung. Das Buch ähnelt eher einer Autobiographie mit Beschränkung auf die ersten zwei Lebensjahrzehnte als einer christlichen Bekehrungsgeschichte, wie wir sie heute allgemein kennen und erwarten würden. Lewis erzählt so viel von Kindheit und Jugend und spannt damit, in seinen Worten, „das Netz“ so weit aus, wie vor ihm und nach ihm wohl kein Christ je Zeugnis gegeben hat. Nur wer den Autor bereits kennt, wird wenig überrascht und enttäuscht sein.

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Kang / Nelson, Erinnerungen an die Genesis

Kang_GenesisEs gibt viele apologetische Ansätze, den Wahrheitsgehalt der Bibel zu verteidigen. „Erinnerungen an die Genesis“ ist ein ungewöhnlicher, aber äußerst interessanter und spannender Weg, den Menschen die Urgeschichte gemäß der Bibel nahe zu bringen. Über den Inhalt fasst der Prolog treffend zusammen:

„Dieses Buch möchte zeigen, daß es wirklich bestätigte Belege dafür gibt, daß die Berichte in 1. Mose der Wahrheit entsprechen. Der Höhepunkt ist der Aufweis einer gewissen Parallelität zwischen 1. Mose und den chinesischen Schriftzeichen, von der bisher niemand wußte.

Zunächst wird ein kurzer Blick auf die Geschichte und auf den religiösen Hintergrund notwendig sein, um eine Verständnisgrundlage zu schaffen. Um die chinesischen Schriftzeichen verständlich zu machen und sie dem Leser nahezu bringen, schließt sich eine kurze Einführung in den Aufbau der chinesischen Schrift an. Dadurch soll Interesse geweckt, und der Leser in die Untersuchung mit hineingenommen werden.

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Francis Chan, Der unterschätzte Gott

Chan_unterschaetzte_GottBekanntlich kann man in 15 Minuten mehr Wahrheit predigen, als der Zuhörer sein Leben lang befolgen kann. Ganz ähnlich ist das Buch „Der unterschätzte Gott“ von Francis Chan ein kurzer, aber herausfordernder Aufruf zu einem radikalen, geisterfüllten Glauben, dem nicht alle Leser folgen werden und zwar auch dann nicht, wenn das Buch mehr als 125 Seiten hätte.

Der Autor schreibt aus einer Unzufriedenheit über den gegenwärtigen Zustand der christlichen Gemeinden in der westlichen Welt heraus. Grund für die zunehmende Erbärmlichkeit ist die fehlende Leitung des Heiligen Geistes, schreibt Chan. Stattdessen leitet der Christ sich selbst und flüchtet sich in falsche Traditions- und Denkmuster, auch und besonders über den Heiligen Geist. Daher beginnt das Buch mit einem Aufruf, dem Thema offen und angstfrei zu begegnen. Chan bemüht sich dabei sehr, nicht aus einer charismatischen Schublade zu schöpfen, sondern verweist auf die Bibel und überzeugt den Leser exegetisch, mit Zitaten. So manche Festung wird dabei durchbrochen inkl. die der charismatischen Egozentrik.

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Iain H. Murray, Jonathan Edwards

Edwards_MurrayJonathan Edwards sollte man kennen. So ziemlich jeder Christ in der westlichen Welt wird seinen Namen auch schon gehört haben. Doch was war er für ein Mensch, in welcher Zeit hat er gelebt, und was macht ihn eigentlich so besonders? „Ein Lehrer der Gnade und die große Erweckung“, so der Untertitel des vorliegenden Buches. Das Wesentliche wäre damit schon zusammengefasst.

Iain H. Murray hat hier ein großes Werk geschrieben, das sowohl die vielen Bücher und Predigten von Edwards, als auch die bereits erschienenen Biografien über ihn berücksichtigt. Und so schafft es der Autor auf insgesamt 574 Seiten ausführliche Lebensbeschreibung. Sie beginnt mit der Geschichte von Edwards Vorfahren, die nach Amerika übersiedelten. Er wuchs dort auf mit Menschen, die auf christliche Ausbildung, gute Manieren und wahre Frömmigkeit bedacht waren. Den ersten Kulturschock bekommt der Leser auf Seite 53, wo Edwards im zarten Alter von 12 Jahren einen Brief an seine 14-jährige Schwester schreibt: „Liebe Schwester, durch die wunderbare Gnade und Güte Gottes ist es an diesem Ort zu einem außergewöhnlichen Aufbruch und einer bemerkenswerten Ausgießung des Geistes Gottes gekommen…“

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Lloyd-Jones, Einig in Wahrheit

Einig„An uns kommt keiner mehr vorbei!“ So oder so ähnlich hatte es ein prominenter Sprecher der Ev. Allianz formuliert und damit seiner Sucht nach Größe anschaulich Ausdruck verliehen. Christen vereinen sich mit Namenschristen unter Dachorganisationen, um durch höhere Mitgliederzahlen eine vermeintlich stärkere Stimme in der Gesellschaft zu haben. Ein Trugschluss, wie Lloyd-Jones schon zu seiner Zeit predigte: „Nichts widerspricht der biblischen Lehre vom Überrest so sehr, wie die moderne Vorstellung, dass Zahlen und eindrucksvolle Organisationen ausschlaggebend seien.“ (S.80)

Das kleine Büchlein ist durchtränkt von biblischen Beispielen und Auslegungen zur Unterstützung seiner These. Vor allem ist es Exegese von Johannes 17 und Epheser 4, zwei – leider oft missbrauchte – Textstellen zum Thema christliche Einheit. Durch Zusammenschlüsse oder gemeinsame Veranstaltungen lässt sich keine Einheit herstellen. Schon der Versuch ist zum Scheitern verurteilt, denn wir sollen Einheit gar nicht „herstellen“, vielmehr „bewahren“.

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Johnson / VanVonderen, Geistlicher Mißbrauch

Geistlicher_Missbrauch_170Eine solche Widmung hat es in sich: „Dieses Buch ist den müden und schwer beladenen, aber von Gott geliebten Menschen gewidmet, die aufgrund von geistlichem Mißbrauch zu der Überzeugung gekommen sind, daß die Gute Nachricht zu einer schlechten geworden ist.“ Gibt es das? Ja, sagen die Autoren.

Sowohl aus eigener Erfahrung als auch aus langjähriger Beratungspraxis als Pastoren und Seelsorger heraus schreiben sie über geistliche Mißbrauchsfälle und benennen das Problem schon im Titel ganz unverblümt. Damit wollen sie nicht rechthaberisch oder herablassend auftreten, sondern genauso klar für die Wahrheit eintreten wie damals Jesus, der mit nicht weniger drastischen Worten die Pharisäer zurechtwies.

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MacArthur, Biblische Seelsorge

biblische_seelsorgeEin Süchtiger fragte unseren Pastor um Hilfe. Auf dem Treffen mit den Ältesten waren sich alle einig, für solche „Fälle“ seien „Experten“ zuständig. Ist das auch Ihre Meinung? Ich persönlich hatte damals nicht zustimmen können, und das vorliegende Buch ist mir eine wertvolle Bestätigung.

Zum wichtigen und aktuellen Thema beginnt MacArthur: „Ungefähr im Laufe der vergangenen 40 Jahre hat sich die Seelsorge beständig aus der Gemeinde in die Kliniken verlagert. … Doch hat sich der geistliche und emotionale Zustand der Gläubigen durch diesen Trend verbessert?“ (S.16)

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Lewis, Pardon ich bin Christ

Pardon_ich_bin_Christ„Jeder Mensch hat schon einmal zugehört, wie andere sich streiten. … Dabei scheint es, als wüssten beide Seiten um eine Art Gesetz oder Regel von Fair play, von anständigem Benehmen oder Sittlichkeit oder wie man es nennen will.“ (S.20,21) Mit diesem Verweis auf das Gewissen beginnt C.S. Lewis seine Argumentation für den christlichen Glauben und folgt damit – gewollt oder ungewollt – der Struktur des Römerbriefs. Wie geschrieben steht, ist dem Menschen das Gesetz ins Herz geschrieben und wenn er im Streit den anderen richtet, verurteilt er sich ebenso selbst: „Denn du, der du richtest, verübst ja dasselbe!“ (Römer 2:1, vgl. 2:15)

Dass auch der Leser nicht ohne Schuld ist, darauf zielt Lewis erst im zweiten Schritt. Lange hält er sich mit der Frage nach Recht und Unrecht auf. Was genau ist das „Naturrecht“, das „Sittengesetz“, das „Gesetz der menschlichen Natur“ – und woher kommt es? „… von einem unbestimmten Etwas, das die Welt lenkt und in mir als Gesetz sichtbar wird, das mich zum rechten Handeln anhält und mich mit Schuldbewusstsein und Unbehagen erfüllt, wenn ich Böses getan habe.“ (S.39) Lewis setzt nur kleine, dafür aber feste Schritte nacheinander in Richtung christlicher Glaube.

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Ryrie, Ihr werdet Kraft empfangen!

Ryrie_KraftDie etwas reißerische Übersetzung des englischen Titels „The Holy Spirit“ wird bei vielen falsche Erwartungen wecken. Wollen auch Sie es (nur) kaufen, um „Kraft“ zu empfangen? Vielleicht schenkt Gott es Ihnen sogar, dann aber auf Grundlage gesunder Lehre und nicht durch ein unbiblisches Wunder, wie es von vielen heutzutage versprochen wird. Nehmen wir es vorweg: Die sog. „Geistestaufe“ wird als einmaliges Ereignis bei der Bekehrung behandelt, später die sog. „Geisterfüllung“ in klarer Abgrenzung dazu. Phänomene wie den sog. „Toronto-Segen“ beurteilt der Autor unter „Salbungen“. Von schwärmerischer Charismatik distanziert sich das Buch, lesen Sie z.B. den treffenden Kommentar zu christlichen Spektakeln. (S.196)

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Taylor, Diszipliniert leben – aber wie?

Taylor_DiszipliniertDas vorliegende Buch zeigt dem Leser den „Weg zur Disziplin im Leben christlicher Nachfolge“, wie der Untertitel es beschreibt. Der werbende Kommentar auf dem Cover bezeichnet es als „aufrüttelnden Appell zur Disziplin in einem Zeitalter der mangelnden Selbstverleugnung.“ Beides trifft es ganz gut, ist aber unvollständig. Der Autor lehrt den Leser auf nur 122 Seiten präzise, aber doch fundiert und umfassend über Theorie und Praxis der Disziplin aus christlicher Sicht. Einleitend über die Notwendigkeit von Disziplin (Kapitel 1+2), schützend über mögliche Gefahren (Kapitel 3), abgrenzend in Beziehung zur Heiligkeit (Kapitel 4). Schließlich liefert Kapitel 5 Argumente über auferlegte Disziplin in der Erziehung von Kindern, aber auch von Erwachsenen.

Erst in Teil II des Buches wird Taylor konkreter und ebnet den praktischen Weg im Blick auf so viele Themen wie Fleiß, Ordnung, Gewohnheiten, Prioritäten, Gedanken, Kritik, Beziehungen, körperliche Begierden, Geduld, Verantwortung, Gebet, Selbstverleugnung. Am Ende gibt es Fragen zu den jeweiligen Kapiteln zur weiteren Diskussion bzw. zum Selbststudium. Gewürzt ist das Buch mit zahlreichen interessanten (Lebens-)Beispielen, die den Lesefluss fördern und die Materie auflockern.

Der Gedanken sind zu viele, um sie hier alle ausreichend würdigen zu können. Deshalb hier nur wenige Akzente aus dem Buch, die mir selbst geholfen haben:

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Lewis, Die Abschaffung des Menschen (II)

die-abschaffung-des-menschenColeridge betrachtet einen Wasserfall, zwei Touristen unterhalten sich über den Anblick. Der eine bezeichnet ihn als «erhaben», der andere als «hübsch». Coleridge schließt sich dem ersten an und weist «hübsch» zurück. Was sagen Sie zu einem Wasserfall? Wem schließen Sie sich an? Oder sind die Aussagen der Touristen tatsächlich «nur» als jeweiliger Ausdruck ihrer eigenen Gefühle zu verstehen? Bejahen wir, so Lewis, betreten wir den Weg zur Abschaffung des Menschen.

Ausgangspunkt seiner (Literatur-)Kritik ist ein Schulbuch, in dem gelehrt wird: „Wir scheinen sehr Wichtiges zu sagen, während wir in Wirklichkeit nur etwas über unsre eigenen Gefühle äußern.“ Damit stellt das Schulbuch die Vernunft über das Gefühl und trennt beides voneinander. Die Vernunft wird gepriesen, das Gefühl als minderwertig heruntergestuft: Es sind «nur» Gefühle.

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Hardmeier, Zukunft – Hoffnung – Bibel

Hardmeier Zukunft Hoffnung Bibel„Zukunft. Hoffnung. Bibel. – Endzeitmodelle im biblischen Vergleich“ ist der neutral gewählte Titel für das vorliegende Buch von Roland Hardmeier über biblische Prophetie bzw. Zukunftslehre. Auch der Verlagstext lässt offen, zu welcher Auslegungsrichtung der Autor letztlich tendiert. Angekündigt wird stattdessen ein „Standardwerk“, welches die heute gängigen Modelle vorstellt und bewertet. Versprochen werden „richtige Hermeneutik“ und „verlässliche Grundlagen“ zur Überprüfung der eigenen Ansichten. Formuliert ist damit ein hoher Anspruch, der intensive Auseinandersetzung mit dem Thema auf mehr als 500 Seiten verlangt. Entsprechend vielschichtig und komplex sind auch die Aussagen des Autors.

Um es vorweg zu nehmen: Das Buch enthält viel Gutes und ist ein Gewinn für jeden aufgeschlossenen Christen. Andere Punkte werfen wiederum Fragen auf, insbesondere gemessen an den eigenen Ansprüchen. Eine Rezension wird nur dann hilfreich sein, wenn sie relativ ausführlich und differenziert den 11 Kapiteln des Buches folgt. Es werden hier die jeweils positiven Aspekte hervorgehoben aber auch die Fragen gestellt. In einer Schlussbemerkung stimmen wir dem Autor in seinem generellen Anliegen ausdrücklich zu.

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Spurgeon, Erwählt vor Grundlegung der Welt

Spurgeon_ErwählungIn sechs Predigten durchstreift der bekannte C.H. Spurgeon die Tiefen der Theologie: (1) Die Souveränität Gottes (Mt 20:15); (2) Erwählung (2.Thess 2:13f.); (3) Persöhnliche Sühne (Mt 20:28); (4) Die Unfähigkeit des Menschen (Joh 6:44); (5) Wirksame Berufung (Lk 19:5); (6) Die Lehren der Gnade verleiten nicht zur Sünde (Röm 6:14f.)

Mutig, wortgewandt wie immer und überzeugend legt Spurgeon kostbare Wahrheiten offen, die ans Herz gehen. Die Kapitel sind keine trockenen Lehrgebäude, sondern praxisbezogene Aufrufe an seine Hörer bzw. Leser. Ihre thematische Ordnung beginnt mit Gottes Souveränität. Lassen wir Gott Gott sein und Ihn tatsächlich auf dem Thron regieren, ergibt sich das Übrige beinahe von selbst.

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