Kategorie-Archiv: Abtreibung

„Salami-Ethik“

Ich bin ein Gegner der bewussten Selektion durch den Menschen nach willkürlich aufgestellten Kriterien. Die Gefahr ist, dass man am Ende die Fragen nach dem Designerbaby nicht mehr zurückweisen kann. Das Risiko besteht, dass die PID für immer mehr Fälle angewandt wird. Wir leben in einer Welt der Salami-Ethik, wo Stückchen für Stückchen abgeschnitten wird. Heute werden 95 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben.

Ärztepräsident Montgomery

Über die Taktiken der Abtreibungsbefürworter

Nathanson

„Viele von Ihnen werden von mir gehört haben als von dem Direktor der größten Abtreibungsklinik der Welt. Unsere Klinik war bekannt unter dem „schönen“ Namen „Zentrum für reproduktive und sexuelle Gesundheit“ in New York. Sie lag an der Ostseite von New York und in meinen 2 Jahren dort als Gründer und Direktor dieser Klinik führten wir 60.000 Abtreibungen durch.

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Down-Syndrom: Der Dammbruch war die Abtreibung

down-syndromDer vorgeburtliche Test zur Diagnose des Down-Syndroms, der seit dem 20. August 2012 in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Liechtenstein in Kliniken und Arztpraxen verfügbar ist, bewegt die Gemüter.

In ihrer Ausgabe vom 21. August 2012 berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, der baden-württembergische Ministerpräsident, Winfried Kretschmann (Grüne) halte den Test für „bedenklich“. Die Landessozialministerin von baden Württemberg, Karin Altpeter (SPD), fordert eine „breite gesellschaftliche Debatte“. Diese beiden Politiker waren besonders gefragt, denn Freiburg i. Br. war das zuständige Regierungspräsidium für die Zulassung. Aus der CDU gab es viele Politiker, die das Verfahren kritisiert haben. Insbesondere hat sich gegen die Einführung der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe (CDU), eingesetzt.

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Zwangsabtreibung im siebten Monat

Feng_Jianmei

Feng Jianmei ist 23 Jahre alt. Neben ihr liegt ein 7 Monate alter Fötus – tot. Seit einigen Tagen verbreitet sich dieses Bild in ganz China und nun in der ganzen Welt. Es ist ein zutiefst erschütternder Anblick, dieses Bild bringt eine Abartigkeit, Grausamkeit und Unmenschlichkeit ans Tageslicht, das einem die Worte im Hals steckenbleiben lässt. Jianmei hat schon eine Tochter – aber ihr fehlen 5000€. Diese Kombination ist gefährlich in China.

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Kempf, Frauenfeindlich

frauenfeindlichWie Frauen zur Ungeborenentötung gedrängt werden

Die weitgehende Freigabe von Abtreibungen in den 1970er Jahren wird von Vielen bis heute als „frauenfreundliche Errungenschaft der Emanzipationsbewegung“ angesehen. Martina Kempf erteilt mit ihrem Buch dieser oberflächlichen Sicht eine deutliche Absage. Das Gegenteil ist wahr. Was als „frauenfreundlich“ verkauft wird, weil es ein vermeintliches Recht beinhaltet, ist in Wirklichkeit zutiefst „frauenfeindlich“. Eine deutliche Mehrzahl der Frauen würde ihr Kind eigentlich gerne behalten.

Doch in etwa 70 % der Fälle von Ungeborenentötungen müssen diese auf den Druck des Partners, der Eltern oder des sozialen Umfeldes auf die Mutter zurückgeführt werden. Anhand von Aussagen von Beraterinnen und persönlicher Briefe betroffener Mütter wird deutlich, dass viele Männer das Ende der Partnerschaft oder der Ehe androhen, sollte sich die Mutter „für das Kind entscheiden“. Nur wenige Frauen haben die Kraft, sich einer solchen Androhung zu widersetzen.

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Demographische Entwicklung

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Laut „Deutschland Report 2035“ wird den Deutschen aufgrund der demographischen Entwicklung eine ungünstige Zukunft vorhergesagt. Seit Einführung der Anti-Baby-Pille hat sich die Zahl der Lebendgeborenen in Deutschland auf die Hälfte reduziert. Zudem werden in Deutschland allein nach den offiziellen Meldestatistiken über 100.000 Kinder abgetrieben (nach Expertenschätzung bis zu 200.000). Die nichtgeborenen Kinder fehlen den Deutschen auch für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung.
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Buchbesprechung: Johnson, Lebenslinie

Abby-Johnson-Lebenslinie Abby Johnson: Lebenslinie. Warum ich keine Abtreibungsklinik mehr leite. Eine Buchbesprechung von Mathias von Gersdorff.

Anfang 2012 ist in deutscher Übersetzung das Buch von Abby Johnson, ehemalige Chefin einer Abtreibungsklinik erschienen. Johnson hatte schon acht Jahre mit Überzeugung eine Abtreibungsklinik geleitet und kündigte, nachdem sie eine Abtreibung im Ultraschallgerät sah. Einige Zeit später wurde sie Aktivistin in der US-Amerikanischen Pro-Life Bewegung. Ihr Fall erzeugte großes Aufsehen in der US-Amerikanischen Öffentlichkeit.

Ihr Erinnerungsbuch „Lebenslinie“ ist ein erschütternder und aufwühlender Bericht. Johnson sagt gleich am Anfang, ihre Geschichte sei keine angenehme Lektüre. Das ist sie sicher nicht. Im ersten Kapitel schildert sie sehr ausführlich, wie sie durch Ultraschallaufnahme einer Abtreibung schockiert, ja, geradezu traumatisiert wurde, obwohl sie schon länger die Abtreibungsklinik leitete. Sie beschreibt das so:

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„Das kann man nicht im Mutterleib operieren“

Ben rennt mit den anderen Kindern um die Wette, ich trinke Latte macchiato und lasse Lotta auf meinen Knien reiten. Sie grinst. Eine andere Mutter: »Wann hat man das denn festgestellt?« »Die Fehlbildung? Im neunten Monat, 33. Woche.« »War es da zu spät?« »Wofür?« »Um was dagegen zu machen.« »Das kann man nicht im Mutterleib operieren.« »Nein, aber…« Das Wort »abtreiben« spricht sie schon nicht mehr aus.

Behinderung: Dass es dich gibt

Menschenrechtsrat fordert Freigabe der Abtreibung weltweit

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„Criminal laws penalizing and restricting induced abortion are the paradigmatic examples of impermissible barriers to the realization of women’s right to health and must be eliminated.“

Ein Bericht des UN-Menschenrechtsrat (A/66/254: Right of everyone to the enjoyment of the highest attainable standard of physical and mental health) fordert ungehinderten Zugang zu Abtreibungen und eine komplette Abschaffung jeglicher legaler Restriktionen. Die sei notwendig und das Recht auf Gesundheit und Selbstbestimmung der Frau zu gewährleisten. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon übergab das Papier der Generalversammlung ohne ein Wort des Protestes oder der Ablehnung zu äußern.

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Kiworr, Abtreibung in Deutschland

Kiworr_Abtreibung„Weltweit werden in jedem einzelnen Jahr fast ebenso viele Menschen abgetrieben, wie durch den 2. Weltkrieg insgesamt an Menschen starben.“ – Dr. Michael Kiworr

Das vorliegende Buch ist eine kritische Darstellung der Situation, eine Zusammenstellung der weiterhin gültigen Argumente gegen einen Schwangerschaftsabbruch, sowie eine kurze praktische Anleitung, was man tun kann und wie man betroffene Frauen unterstützen kann. Autor ist der Oberarzt der Gynäkologie Dr. Michael Kiworr. Der Verlag schreibt zur Info:

Ist ein ungeborenes Kind durch die aktuelle Gesetzgebung adäquat geschützt oder ist der Mutterleib ein rechtsfreier Ort? Wann beginnt menschliches Leben, und ab wann steht ihm welcher „Wert“ und welcher Schutz zu? Was sind die Folgen der derzeitigen Gesetzgebung und Praxis bezüglich der Durchführung von Abtreibungen?

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