Kategorie-Archiv: Familie

Wenn Schüler töten – was muss sich ändern?

Soldat-Kind-Gewalt-Waffe

1998 – ein 11 u. ein 13jähriger lösen am 24. März an ihrer Schule in Jonesboro (Arkansas/USA) falschen Feueralarm aus und richten unter Schülern und Lehrern ein Blutbad an. Vier Mädchen und eine Lehrerin sterben. 1999 – In Littleton (Colorado/USA) töten zwei Jugendliche am 20. April mit Schusswaffen und Sprengsätzen zwölf Mitschüler und einen Lehrer. 28 Personen werden verletzt. Die Attentäter begehen nach der Tat Selbstmord. Ein 15-jähriger Gymnasiast dringt am 9. November 1999 maskiert im sächsischen Meißen in ein Klassenzimmer ein und ersticht seine 44-jährige Lehrerin. Der Junge kann nach der Tat fliehen. Als Motiv gibt er Hass auf die Lehrerin an. Die Polizei nimmt am 29. November in Metten (Bayern) drei Jugendliche fest, die Mordpläne gegen ihre Schulleiterin und eine Lehrerin geschmiedet hatten.

2000 – Weil er am Vortag von seinem Realschul-Internat im bayrischen Brannenburg verwiesen wurde, schießt ein 16-Jähriger am 16. März 2000 dem Schulleiter in den Hals und fügt sich anschließend selbst Verletzungen zu. Der Pädagoge erliegt wenige Tage später seinen Verletzungen, der Täter liegt seitdem im Koma. 2002 – In einer Berufsschule in Freising (Oberbayern) tötet am 19. Februar ein 22-jähriger den Direktor und verletzt einen Lehrer schwer. Anschließend tötet der junge Mann sich selbst. Zuvor hatte der schwer Bewaffnete in einer Firma zwei Ex-Kollegen erschossen. 26. April 2002 – In Erfurt tötet ein 19-jähriger in einem Gymnasium 16 Menschen und sich selbst.

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Was Väter bedenken sollten!

Vater-Sohn

Was hätte ich anders machen sollen? »Wenn deine Kinder noch einmal klein wären, was würdest du tun?« Diese Worte brachen aus dem brennenden Herzen eines Vaters, der mir gegenüber saß. Seine Augen baten um Hilfe. Er litt an dem furchtbaren, leeren, lähmenden Gefühl eines Mannes, dessen Sohn sich verirrt hat. Er hatte das Gefühl, als Vater versagt zu haben. Seine Worte bewegten mich. Obwohl sie mich an jenem Tage direkt und unvermittelt trafen, ist dieser Vater keine Seltenheit. Seine Fragen bewegen unendlich viele Paare, wenn sie ihre Elternschaft ernst nehmen. Ich habe über diese Frage nachgedacht und einige Anregungen zusammengestellt.

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Vom Umgang mit (entstehenden) Ehekrisen

Ehe-Krise-Scheidung

Zwei Menschen, die heiraten, möchten eine harmonische Ehe. Sie wollen keinen Streit, keine Auseinandersetzungen, sie streben ein friedliches und partnerschaftliches Miteinander an. Sie unterschätzen, daß zur Ehe Schwierigkeiten, Probleme und Konflikte gehören, auch Krisen. Das griechische Wort Krise meint »Schwierigkeiten« und »Klemme«. Es beinhaltet auch die Begriffe: Höhepunkt, Wende und Entscheidungssituation.

Viele Menschen sehen in der Krise eine Sackgasse, eine Katastrophe. Das ist ein Irrtum. Krisen sind notwendig, lebensnotwendig. Krisen sind Lebens- und Reifungshilfen. Krisen sind Herausforderungen Gottes. Sie verhelfen zur Enttäuschung, zur Aufhebung der Täuschung. Die namhafte Analytikerin Heigl-Evers kann sogar formulieren: »Keine Krisen – keine Reifung.« Und wenn solche Klemmen und Schwierigkeiten vorliegen, was können Eheleute selbst tun? Ich möchte in einigen Punkten konkrete Schritte beschreiben, die den Partnern helfen – in der Verantwortung vor Gott – die Krisen zu meistern.

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Die Normalität der Unmoral

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„Homosexuelle Betätigung ist nach der Heiligen Schrift vor Gott eine Greuelsünde (Röm 1,27). Als sich die Länder Europas nach dem christlichen Menschenbild orientierten, galten homosexuelle Beziehungen als äußerst unmoralisch und verwerflich. Das deutsche Strafgesetzbuch bezeichnete sie in seiner ursprünglichen Fassung als widernatürliche Unzucht.

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Tu etwas für dein Gesicht

Gesicht_Frau

Vergiss nicht, dass dein Gesicht für andere bestimmt ist,
dass andere es anschauen müssen
und dass nichts so widerwärtig ist,
als stundenlang und tagelang ein muffiges, missmutiges
Gesicht zu sehen.

Dein Gesicht ist mehr als eine schöne Fassade,
mehr als ein Aushängeschild, mehr als eine Visitenkarte.

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Null Machos: Männer sagen NEIN zur Prostitution

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Weil wir für sexuelle Freiheit sind, werden wir kein Freier sein!

Männer sagen NEIN zur Prostitution

Ist Prostitution ein «Mannsrecht»? Eine «Freiheit der Frauen»? Eine unausweichliche Realität um auf die «ununterdrückbaren Bedürfnisse» der Männer zu antworten?

NEIN! Schluss mit dieser Propaganda!

Wir, die Unterzeichner dieser Erklärung, Männer jeden Alters, jeder Herkunft, und aus allen materiellen Verhältnissen, lehnen es ab, unsere Sexualität durch bezahlte Beziehungen zu erleben. Für uns ist Sexualität vor allem eine menschliche Beziehung, die mit Gleichheit und Respekt des anderen, seiner Freiheit und seinem Verlangen einhergeht.

Wir laden Sie dazu ein, mit uns zu handeln und öffentlich zu sagen

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Diktatur gestern (1943) und heute (2013)

So wie der Staat, was die rein wissenschaftliche Ausbildung betrifft, schon heute in das Selbstbestimmungsrecht des einzelnen eingreift und ihm gegenüber das Recht der Gesamtheit wahrnimmt, indem er, ohne Befragung des Wollens oder Nichtwollens der Eltern, das Kind dem Schulzwang unterwirft, so muß in noch viel höherem Maße der völkische Staat dereinst seine Autorität durchsetzen gegenüber der Unkenntnis oder dem Unverständnis des einzelnen.

– Adolf Hitler, »Mein Kampf«, München 1943

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Aktive Sterbehilfe – Ausweg oder Irrweg?

glas

Ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Thema Sterbehilfe sorgt derzeit für Aufruhr. Demzufolge würde gewerbliche Sterbehilfe mit bis zu drei Jahren Haft bestraft. Ungeahndet bliebe hingegen die Beihilfe durch Angehörige und Nahestehende. Die Ethiker Stephan Holthaus und Timo Jahnke vom Institut für Ethik & Werte in Gießen plädieren für die Beibehaltung des deutschen Komplett-Verbots der aktiven Sterbehilfe.

Unter aktiver Sterbehilfe versteht man die Tötung eines alten oder kranken Menschen auf Verlangen oder seine Selbsttötung unter Begleitung eines Arztes, der ein Medikament zur Verfügung stellt („ärztlich assistierter Suizid“). Beides ist in Deutschland verboten. Öffentliche Debatten um aktive Sterbehilfe werden aber seit Jahren geführt – meist auf sehr emotionale Weise. Hinter der Forderung nach Freigabe der aktiven Sterbehilfe steht häufig der Wunsch, sein Leben selbständig gestalten zu wollen. Viele Menschen empfinden Fremdbestimmung als Einengung und manchmal gar als Bedrohung. Beim Sterben nicht frei entscheiden zu können und durch Gesetze eingeengt zu werden, erzeugt Unmut. Daher fordert man für das Sterben völlige Entscheidungsfreiheit, seinem Leben mit Hilfe anderer oder alleine ein Ende setzen zu dürfen.
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Gassmann, Alarm um die Kinder

20 Hilfen für Christen, um Kinder vor dem Zeitgeist zu bewahren

alarm_um_die_kinder1. Seien Sie Ihren Kindern ein glaubwürdiges Vorbild als Christ. Schenken Sie ihnen Ihre Liebe. Leben Sie, was Sie ihren Kindern sagen. Bitten Sie Gott um Kraft, dem Evangelium gemäß zu leben. Behaupten Sie aber nie, Sie seien vollkommen, sondern zeigen Sie Ihren Kindern, dass Sie selber Gottes Kraft, Korrektur und Vergebung brauchen.

2. Beten Sie jeden Tag für Ihre Kinder. Bitten Sie Gott um Hilfe, damit Er sie vor dem Bösen bewahrt. Bitten Sie Ihn, dass Ihre Kinder früh zur Bekehrung und geistlichen Wiedergeburt (Johannes 3) gelangen. Bitten Sie Gott, dass Er Ihren Kindern schon früh Unterscheidungsvermögen schenkt, um Böses zu durchschauen und das Gute zu tun.

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Flugblatt Homosexualität

meinungsfreiheit

Recht auf Meinungsfreiheit setzt sich durch

In einem Rechtsstreit zwischen homosexuellen Aktivisten und der Klein-Partei “Christliche Mitte” (CM) setzte sich das Recht auf Meinungsfreiheit durch: Die Staatsanwaltschaft Münster hat ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingestellt.

Eine Internetseite für Homosexuelle hatte Strafanzeige gegen die CM gestellt. Anlass war ein von der Parteivorsitzenden Adelgunde Mertensacker herausgebrachtes Flugblatt (s.u.), in dem es unter anderem heißt: „Homos haben mehr als sechs Millionen Aids-Tote zu verantworten, die sie ihrer widernatürlichen Lustbefriedigung geopfert haben.“ – Bei der sog. homosexuellen Liebe handle es sich um einen „egozentrischen Missbrauch des Partners“. Therapeutische Erfolge von Psychologen und Seelsorgern sowie Publikationen der „Ex-Gay-Bewegung“ seien ein Beleg dafür, daß Homosexualität “heilbar” sei.

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Wenn das Leitseil der Erziehung gelockert wird

Erziehung

Mehr und mehr musste ich mich mit Erziehungsfragen beschäftigen. Es kamen die Jahre, da sich die Folgen der zu starken Lockerung des Leitseiles bemerkbar zu machen begannen. Ich selber bin ja mit Begeisterung dabei gewesen, als die grossen Pädagogen und Psychologen uns lehrten, besser in des Kindes Seele zu lesen. Ich selber half nach Kräften mit, den Zwang zu verwerfen, durch den die falsch verstandene Autorität vom Kind absoluten Gehorsam, absolute Unterwerfung verlangt hatte. Ich selber jubelte mit, als man sich zu kleinen pädagogischen Gruppen zusammentat, um die Frage zu studieren, wie man dem Kinde helfen könne zur freien Entwicklung all seiner schlummernden Kräfte.

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Die Auswüchse des Feminismus

Aus der Gleichberechtigung vor dem Gesetz wurde eine Gleichstellung vor der Statistik, aus der Rose für die Liebste der Rechtsanspruch einer jeden Frau auf eine Plastikblume. … Wenn an der Uni Leipzig ein Professor als ‘Professorin’ bezeichnet wird, ist das keine Gerechtigkeit. Es ist ein Zivilisationsbruch. Sprache wird nicht mehr zur Abbildung der Wirklichkeit genutzt, sondern als Therapie zur Demütigung der Männer im Allgemeinen. … Wenn das die berühmte weibliche Zukunft sein soll, dann wird das eine Zukunft in Einsamkeit und Armut werden. Ohne Kinder und Enkel. Ohne den Gewinn, den Treue und eine Liebe auf Gegenseitigkeit ermöglicht hätten.

– Bernhard Lassahn

Vaterprobleme und Homosexualität

Kind_VaterDer Vater spielt für die gesunde Entwicklung der Jungen eine wesentliche Rolle. Mit seiner starken Präsenz kann er seinen Sohn aus der engen Bindung zur Mutter lösen. Denn Knaben und Mädchen identifizieren sich zuerst mit der Mutter. Sie ist das erste Liebesobjekt. Für den Jungen besteht aber die Herausforderung, sich von der Identifikation mit der Mutter zu lösen und eine Identifikation mit dem Vater aufzubauen.

Hat der Junge einen warmherzigen und verständnisvollen Vater, der sich intensiv mit ihm beschäftigt, kann der Junge die Mutter loslassen. Der Junge braucht den Vater, der ihn bestätigt und ermutigt. Hat er einen abwesenden, kranken oder einen Vater, der ihn abwertet, nicht ernst nimmt oder übersieht, bleibt der Junge bei der Mutter. Die Identifikation mit dem Männlichen ist misslungen. In einem Dossier zur Tagung »Homosexualität« schreiben die Herausgeber:

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