Kategorie-Archiv: Religion

Der alte Mann und die gerechte Sprache

Gerechte Sprache

Dem alten Mann fällt auf, dass sich die Sprache in den christlichen Gemeinden geändert hat. Das ist an und für sich kein großes Problem. Bedenklich ist, dass diese Wandlung konsequent in eine bestimmte Richtung geht. Dabei orientieren sich die christlichen Gemeinden am Zeitgeist und am Trend der Gesellschaft.

Nicht einmal die Bibel, das Wort Gottes, wird von diesem Wandel verschont. Auf die sogenannte „Volxbibel“ folgte die „Bibel in gerechter Sprache“. Man behauptet, die Bibel sei ein intolerantes, frauenfeindliches, patriarchalisches Machwerk und müsse deshalb an vielen Stellen verbessert werden. Die männliche Dominanz müsse gebrochen werden. Viele Bibelverse wurden in diesem Sinn verändert und gefälscht.

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Der alte Mann und der Beschluss der lettischen Kirche

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Für viel Wirbel sorgte im Juni 2016 ein Beschluss der lutherischen Kirche Lettlands. Die Synode beschloss, keine Frauen zum pastoralen Dienst zuzulassen. Seit der Einsetzung von Bischof Janis Vanags 1993 ist keine Frau mehr in diesen Dienst der Kirche berufen worden. Dabei stützt man sich auf die Anweisungen der Bibel. Das stieß in Westeuropa auf allgemein großen Protest. Viele Kirchenführer/innen meldeten sich zu Wort:

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Der alte Mann und das Reformationsjubiläum

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Das Jahr 2017 ist dem Gedenken an die Reformation gewidmet. Vor 500 Jahren hat Martin Luther seine 95 Thesen bekannt gemacht. Das war ein Wendepunkt in der Geschichte. Martin Luther, Huldrych Zwingli und Johannes Calvin waren herausragende Persönlichkeiten ihrer Zeit. Durch ihr Wirken wurde das Wort Gottes wieder neu auf den Leuchter gestellt. Zur Reformation gehört zuerst und zuletzt die Bibel. „Allein Christus! Allein der Glaube! Allein die Schrift! Allein die Gnade!“ Zwingli schrieb 1523: „Die Heilige Schrift muss mein und aller Menschen Richter sein; es darf aber nicht der Mensch Richter über das Wort Gottes sein.“ Die Stärke der Reformatoren war ihre Treue zum Wort Gottes.

Der alte Mann stellt fest, dass das Jubiläum 2017 auf keinen Fall eine  Rückbesinnung auf die Werte der Reformation ist. Im Gegenteil: Die Evangelische Kirche hat ihr eigentliches Glaubensfundament verlassen. Sie hat ein anderes Fundament gelegt, das nicht zum Ziel führt. Der Mensch nimmt die Stelle Gottes ein. Die Kirche verdunkelt das Wort Gottes. Sie verändert das Evangelium. Die Werte, die man der Bibel verdankt, tritt sie mit Füßen.

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Terrorismus und Europas geistiges Vakuum

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Viele Menschen waren fassungslos angesichts der Medienberichte, die nach der ruchlosen Mordserie islamischer Terroristen am 13. November letzten Jahres in Paris veröffentlicht wurden. Nur wenige Menschen haben aber wahrscheinlich die Aussagen der I.S.-Organisation gelesen, die sich zu den Attentaten bekannte, und die ihre Attentate begründete. Dies scheint in den Medien ignoriert zu werden. Das hat wahrscheinlich zum Teil seine Ursache darin, dass man nicht willens ist, an der Verbreitung derartiger Propoganda mitzuhelfen. Ich glaube aber, dass es noch einen anderen Grund gibt. Es ist nämlich einfach unangenehm, den Aussagen der I.S. recht zu geben, deren Beschreibung eines zunehmend dekadenter werdenden Westens den Nagel ziemlich genau auf den Kopf trifft. Lassen Sie mich eines vollkommen klarstellen: Im Folgenden will ich nicht im Geringsten den Eindruck erwecken, dass die Täter dieser Verbrechen ihre Aktionen rechtfertigen können. Und dennoch gibt es eine klare Verbindung zwischen der Säkularisierung Europas und der zunehmenden Gefährdung der Sicherheit ihrer Bürger.

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Zum Islam konvertieren?

Sie sagten mir dauernd, dass Ungläubige nicht in den Himmel kommen und dass ich doch konvertieren soll. Aber ich sagte ihnen: Ihr schlagt mich und ich soll konvertieren? Das sahen sie ein. Dass sich jemand im Al-Kaida-Kerker in den Islam verliebt, das ist, wie wenn sich ein Jude im KZ für die Nazis begeistert. Es ist einfach undenkbar. Manche sind trotzdem konvertiert. Aber sie wurden danach auch nicht besser behandelt.

– Theo Padnos, chrismon-Interview

Gaben in der Gemeinde

Die einen haben die Gabe der Zungenrede, die anderen die Gabe der Geisterunterscheidung. Die einen brabbeln unverständliches Kauderwelsch, die anderen warnen in klaren Worten vor Wölfen im Schafspelz. Die einen fühlen sich toll und werden geehrt, die anderen leiden und werden gemieden. So ist das heute mit den Geistesgaben.

Die Neuapostolische Kirche – Brauchen wir neue Apostel?

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Diese um 1860 aus der katholisch-apostolischen Gemeinde hervorgegangene Sekte rühmt sich, die »wahre Kirche« zu sein. Sie nennt sich die »Vollendung des von Jesus und seinen Aposteln begonnenen Erlösungswerkes, die wiederaufgerichtete Urkirche Christi in der Endzeit«. Sie behauptet, den Menschen das volle Heil allein vermitteln zu können, weil nur sie Apostel hatte, ohne die niemand den Heiligen Geist bekommen könne.

Diese »Apostel« unter Führung eines »Stammapostels« stehend, seien »die einzige Brücke zu Gott«, wird gelehrt. Zu Taufe und Abendmahl hat sie ein drittes Sakrament hinzugefügt, die »Versiegelung«, angeblich »die höchste sakramentale Gnadentat, deren ein Mensch teilhaftig werden kann«. Mit diesem »Sakrament« will sie sogar in die Welt der Abgeschiedenen hineinwirken und Tote »versiegeln«.

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Die Zeugen Jehovas – Falsche Propheten gehen um!

Jehovas Zeugen

Viele Christen werden durch die »Sekte« der »Jehovas Zeugen« bedrängt und dadurch verunsichert und beunruhigt. Diese Gruppierung nennt sich auch »Wachtturm«- oder »Neue-Welt-Gesellschaft«. Die Mitglieder dieser »Gesellschaft« gehen von Haus zu Haus und werben auf den Straßen, um Christen von ihrem Glauben an Jesus Christus abzubringen.

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»Weltuntergang schon sechsmal vorausgesagt!«

Sturm-Wolken

Bei den Zeugen Jehovas können weder Gottvertrauen noch Menschenliebe gedeihen. Wer bei ihnen groß geworden ist, »befindet sich in einem Teufelskreis, aus dem er nicht mehr herauskommt«. Die Führungsriege veränderte willkürlich ihre Lehre so, wie es ihr gerade passe. Das berichtete ein früherer Angehöriger der Sekte, Günther Pape, in einem Vortrag in Stuttgart.

Pape hatte sich von den Zeugen Jehovas getrennt, nachdem er eine Zeitlang »Vollzeitmissionar« bei ihnen war. Pape ist in einer der Zeugen Jehovas Familie aufgewachsen. Sein Vater wurde im KZ wegen seines Glaubens umgebracht. Er berichtete, dass Weltuntergangs-Prophezeiungen eine große Rolle spielten. In diesem Jahrhundert sei schon sechsmal der Untergang der Welt vorausgesagt worden, zuletzt für 1975. Viele Gutgläubige hatten deshalb ihren Besitz verschenkt.

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Die Mormonen

Mormonen-Tempel

Frage: »Hat Gott einen Körper von Fleisch und Bein?« Erscheint diese Frage seltsam? Nun, es gehen in Deutschland Missionare einer Sekte von Haus zu Haus, die behaupten, dass Gott einen Körper von Fleisch und Bein habe. Womit sie das begründen? Sie sagen, in der Bibel stehe geschrieben, dass Gott den Menschen zu seinem Ebenbild geschaffen hat. (1. Mose 1, 27) – Da der Mensch einen Körper von Fleisch und Bein habe so schließen sie, müsse auch Gott einen solchen Körper hoben. Sie übersehen dabei, dass die Ebenbildhaftigkeit sich nicht auf den Leib des Menschen, sondern auf den Geist bezieht! 1. Mose 2, 7; Epheser 4, 23f.

»Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.«

– Johannes 4, 24

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Müssen wir den Sabbat feiern?

Rabbi-Gebote

Heute werden die »Adventisten« allgemein nicht mehr als »Sekte« eingeordnet. Das hängt damit zusammen, dass sie – wenigstens in Deutschland – ihre Thesen nicht mehr so absolut und fanatisch vertreten. Sie sind inzwischen Gastmitglied in der »VEF« (»Vereinigung Evangelischer Freikirchen«). Auf das Auffällige und Besondere in ihrer Lehre möchte ich hier trotzdem etwas näher eingehen.

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Neuer Trend in Deutschland: Heidenspaß Halloween

Halloween-KuerbisWas haben uns die Amerikaner nicht alles Gutes gebracht: erst den Rock´n´Roll und dann den »Gangsta-Rap«, erst die Care-Pakete und dann das Big-Mac-Menu. Nun schickt sich die amerikanische »Light-Kultur« an, uns mit  einem neuen Phänomen  zu beglücken: Halloween.

Die deutsche Jugend ist auf dem »Horror-Trip«. Skelette und Totenköpfe erobern die Kinderzimmer. Früher schmückten im Herbst bunte Papierdrachen die Fenster. Heute sind es Hexen und Gespenster. Und die weltoffenen Eltern stellen sich eine leuchtende Kürbisfratze aus Plastik vor die Haustür. In einem hessischen Kindergarten wurde die Weihnachtsfeier in diesem Jahr kurzerhand durch ein Halloween-Fest ersetzt.

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