Kategorie-Archiv: Exzess

Terrorismus und Europas geistiges Vakuum

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Viele Menschen waren fassungslos angesichts der Medienberichte, die nach der ruchlosen Mordserie islamischer Terroristen am 13. November letzten Jahres in Paris veröffentlicht wurden. Nur wenige Menschen haben aber wahrscheinlich die Aussagen der I.S.-Organisation gelesen, die sich zu den Attentaten bekannte, und die ihre Attentate begründete. Dies scheint in den Medien ignoriert zu werden. Das hat wahrscheinlich zum Teil seine Ursache darin, dass man nicht willens ist, an der Verbreitung derartiger Propoganda mitzuhelfen. Ich glaube aber, dass es noch einen anderen Grund gibt. Es ist nämlich einfach unangenehm, den Aussagen der I.S. recht zu geben, deren Beschreibung eines zunehmend dekadenter werdenden Westens den Nagel ziemlich genau auf den Kopf trifft. Lassen Sie mich eines vollkommen klarstellen: Im Folgenden will ich nicht im Geringsten den Eindruck erwecken, dass die Täter dieser Verbrechen ihre Aktionen rechtfertigen können. Und dennoch gibt es eine klare Verbindung zwischen der Säkularisierung Europas und der zunehmenden Gefährdung der Sicherheit ihrer Bürger.

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Gaben in der Gemeinde

Die einen haben die Gabe der Zungenrede, die anderen die Gabe der Geisterunterscheidung. Die einen brabbeln unverständliches Kauderwelsch, die anderen warnen in klaren Worten vor Wölfen im Schafspelz. Die einen fühlen sich toll und werden geehrt, die anderen leiden und werden gemieden. So ist das heute mit den Geistesgaben.

Die Neuapostolische Kirche – Brauchen wir neue Apostel?

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Diese um 1860 aus der katholisch-apostolischen Gemeinde hervorgegangene Sekte rühmt sich, die »wahre Kirche« zu sein. Sie nennt sich die »Vollendung des von Jesus und seinen Aposteln begonnenen Erlösungswerkes, die wiederaufgerichtete Urkirche Christi in der Endzeit«. Sie behauptet, den Menschen das volle Heil allein vermitteln zu können, weil nur sie Apostel hatte, ohne die niemand den Heiligen Geist bekommen könne.

Diese »Apostel« unter Führung eines »Stammapostels« stehend, seien »die einzige Brücke zu Gott«, wird gelehrt. Zu Taufe und Abendmahl hat sie ein drittes Sakrament hinzugefügt, die »Versiegelung«, angeblich »die höchste sakramentale Gnadentat, deren ein Mensch teilhaftig werden kann«. Mit diesem »Sakrament« will sie sogar in die Welt der Abgeschiedenen hineinwirken und Tote »versiegeln«.

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Die Zeugen Jehovas – Falsche Propheten gehen um!

Jehovas Zeugen

Viele Christen werden durch die »Sekte« der »Jehovas Zeugen« bedrängt und dadurch verunsichert und beunruhigt. Diese Gruppierung nennt sich auch »Wachtturm«- oder »Neue-Welt-Gesellschaft«. Die Mitglieder dieser »Gesellschaft« gehen von Haus zu Haus und werben auf den Straßen, um Christen von ihrem Glauben an Jesus Christus abzubringen.

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»Weltuntergang schon sechsmal vorausgesagt!«

Sturm-Wolken

Bei den Zeugen Jehovas können weder Gottvertrauen noch Menschenliebe gedeihen. Wer bei ihnen groß geworden ist, »befindet sich in einem Teufelskreis, aus dem er nicht mehr herauskommt«. Die Führungsriege veränderte willkürlich ihre Lehre so, wie es ihr gerade passe. Das berichtete ein früherer Angehöriger der Sekte, Günther Pape, in einem Vortrag in Stuttgart.

Pape hatte sich von den Zeugen Jehovas getrennt, nachdem er eine Zeitlang »Vollzeitmissionar« bei ihnen war. Pape ist in einer der Zeugen Jehovas Familie aufgewachsen. Sein Vater wurde im KZ wegen seines Glaubens umgebracht. Er berichtete, dass Weltuntergangs-Prophezeiungen eine große Rolle spielten. In diesem Jahrhundert sei schon sechsmal der Untergang der Welt vorausgesagt worden, zuletzt für 1975. Viele Gutgläubige hatten deshalb ihren Besitz verschenkt.

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Die Mormonen

Mormonen-Tempel

Frage: »Hat Gott einen Körper von Fleisch und Bein?« Erscheint diese Frage seltsam? Nun, es gehen in Deutschland Missionare einer Sekte von Haus zu Haus, die behaupten, dass Gott einen Körper von Fleisch und Bein habe. Womit sie das begründen? Sie sagen, in der Bibel stehe geschrieben, dass Gott den Menschen zu seinem Ebenbild geschaffen hat. (1. Mose 1, 27) – Da der Mensch einen Körper von Fleisch und Bein habe so schließen sie, müsse auch Gott einen solchen Körper hoben. Sie übersehen dabei, dass die Ebenbildhaftigkeit sich nicht auf den Leib des Menschen, sondern auf den Geist bezieht! 1. Mose 2, 7; Epheser 4, 23f.

»Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.«

– Johannes 4, 24

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Müssen wir den Sabbat feiern?

Rabbi-Gebote

Heute werden die »Adventisten« allgemein nicht mehr als »Sekte« eingeordnet. Das hängt damit zusammen, dass sie – wenigstens in Deutschland – ihre Thesen nicht mehr so absolut und fanatisch vertreten. Sie sind inzwischen Gastmitglied in der »VEF« (»Vereinigung Evangelischer Freikirchen«). Auf das Auffällige und Besondere in ihrer Lehre möchte ich hier trotzdem etwas näher eingehen.

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Neuer Trend in Deutschland: Heidenspaß Halloween

Halloween-KuerbisWas haben uns die Amerikaner nicht alles Gutes gebracht: erst den Rock´n´Roll und dann den »Gangsta-Rap«, erst die Care-Pakete und dann das Big-Mac-Menu. Nun schickt sich die amerikanische »Light-Kultur« an, uns mit  einem neuen Phänomen  zu beglücken: Halloween.

Die deutsche Jugend ist auf dem »Horror-Trip«. Skelette und Totenköpfe erobern die Kinderzimmer. Früher schmückten im Herbst bunte Papierdrachen die Fenster. Heute sind es Hexen und Gespenster. Und die weltoffenen Eltern stellen sich eine leuchtende Kürbisfratze aus Plastik vor die Haustür. In einem hessischen Kindergarten wurde die Weihnachtsfeier in diesem Jahr kurzerhand durch ein Halloween-Fest ersetzt.

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Licht, nicht Feuerwerk

Feuerwerk

Auf einer Tagung versammelten sich einige junge Leute, um die ganze Nacht im Gebet zu verbringen. Am nächsten Morgen fragte der ältere Pfarrer, was sie gemacht hätten. Sie berichteten: »Sehen Sie nur, wie unsere Gesichter strahlen!« – Sie wollten damit auf ihre »geistlichen Höhenerlebnisse« angesprochen werden. – Die freundliche, hilfreiche Antwort des Pfarrers auf diese »Art von Bekenntnis«: »Mose wusste nichts davon, dass sein Gesicht strahlte!«

– 2. Mose 34,29

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Christlicher Lobpreis: »Seid ihr glücklich?!?!?!«

Kind_mit_GitarreDer Lobpreisleiter fing schon mit diesem Grinsen an, für das man eigentlich einen chirurgischen Eingriff bräuchte, um es an einem Sonntagmorgen zustande zu bringen. Dann schlug er einen fröhlichen Akkord auf seiner Gitarre an und rief: »Seid ihr glücklich?!« Die Gemeinde grummelte irgend etwas Undefinierbares. Der Lobpreisleiter zog seine genetisch abgewandelten Mundwinkel noch ein Stückchen höher, ließ noch einen fröhlichen Akkord von seiner Gitarre erklingen und rief wieder: »Seid ihr wirklich glücklich?!?!« »Ja…«, antwortete die Gemeinde gedehnt und gab sich wirklich alle Mühe, diesmal einigermaßen überzeugend zu klingen. Aber auch das war noch nicht gut genug. »Das reicht noch nicht«, rief der Lobpreisleiter, »Los – schließlich sind wir in der Kirche! Also: Seid ihr glücklich?!?!?!« – »JA!!!«

An dieser Stelle des Gottesdienstes stand ich auf und schrie: »Ich bin NICHT glücklich. Und das Einzige, was mich jetzt glücklich machen würde wäre, Dir die Gitarre in den Hals zu rammen!«

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Tätowieren und Piercen – eine harmlose Jugendmode?

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Man schätzt, daß bereits mehr als drei Millionen Deutsche tätowiert sind. Tendenz steigend. Die Symbole variieren tausendfach, von Schlangen, Elfen, Totenköpfen bis Rosen. Diese Tattoos (moderne Bezeichnung für Tätowierungen) sind besonders bei jungen Leuten sehr gefragt. So schreibt eine Tageszeitung schon 1996 unter der Überschrift „Bilder, die unter die Haut gehen“: „Die Fans des Körperkults sind in den 2000 Tattoo-Studios auf der Suche nach der neuen Herausforderungen, nach dem ultimativen Kick. Erlaubt ist, was gefällt: Body-Painting, Nasenringe, Piercing-Metall an allen Körperteilen.“

Gleichzeitig werden immer bizarrere Formen angeboten, die zum Teil auch schmerzhaft sind. Neu im Trend liegt „Branding“, wo die „Opfer“ einiges aushalten müssen, wenn sich ein auf 1000 Grad erhitzter Stempel auf ihre Haut preßt. Für noch härtere Typen gibt es das „Tuckering“, bei dem Metallklammern in die Haut geknipst werden. Fazit: Was früher als Strafe, Demütigung, Entstellung oder Kennzeichnung von Sklaven empfunden bzw. praktiziert wurde, gilt heute als „cool“ und findet wachsende Anhängerschaft. So schreibt wiederum ein weltliches Blatt zum Thema Piercing: Ein Ring durch die Nase, den Bauchnabel oder im Intimbereich ist „in“.

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Halloween – Rückkehr der Kelten

halloweenBleiben Sie in der Nacht zum 31. Oktober besser zu Hause! Halloween, das Neujahrsfest der Hexen, ist angesagt. Es ist ein britischer und nordamerikanischer Brauch, der zunehmend auch in Deutschland und der Schweiz gefeiert wird. Gotthardt Lesch, Vorsitzender des Vereins für Erziehung und Wissenschaft beleuchtet Entstehung und Bräuche eines Festes, dessen wahrer Kern sich in Büchern und Horrorfilmen widerspiegelt, in denen „der grausame Totengott, Satan selbst, verehrt wird“.

Die Ursprünge reichen bis zu den Kelten zurück, die glaubten, daß Saman, der Gott der Toten, an diesem Abend Scharen von bösen Geistern herbeiruft. Diese unsichtbaren Dämonen wollen die Häuser, in denen sie als Menschen gewohnt haben, wieder aufsuchen. Große Feuer wurden von den Druiden, den keltischen Priestern entzündet, um all diese Geister abzuwehren. Halloween war gleichzeitig der letzte Abend des keltischen Jahres.

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Ebertshäuser, Die Pfingst- und Charismatische Bewegung

Pingst und Charismatische Bewegung4.5.indd„Die Pfingst- und Charismatische Bewegung. Eine biblische Orientierung“ von Rudolf Ebertshäuser, Edition Nehemia. Eine Buchbesprechung von Pfarrer Dr. Tobias Eißler.

Der Klappentext informiert darüber, dass der Autor selbst Mitglied einer charismatischen Gemeinde gewesen ist, sich dann aber von der charismatischen Bewegung gelöst hat. In mehreren Veröffentlichungen hat er sich kritisch mit der Charismatik auseinandergesetzt. Weil die charismatische Bewegung eine einflussreiche Bewegung weltweit und in Deutschland ist und insbesondere jüngere Christen, die wenig über sie wissen, mit ihr in Berührung kommen und oft fasziniert oder befremdet von ihr sind, müsste die Beschäftigung mit dem Phänomen wohl zur Bildungsarbeit jeder Kirchengemeinde gehören. Ob das 200-Seiten-Taschenbuch von Ebertshäuser nicht einen hilfreichen Beitrag dazu leisten kann? Seine kritische Betrachtungsweise kommt sachlich daher, ist in einem knappen, guten Stil vorgetragen und lässt Bibelstellen unter einem Aspekt aufleuchten, den man bisher nicht unbedingt so gesehen hat.

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Kathryn Kuhlman

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Stellungnahme zu dem Buch Kathryn Kuhlman von Jamie Buckingham, Fix-Verlag, 1979.

Obwohl von Menschen geschrieben bzw. herausgegeben, die diese Frau liebten und verehrten, ist es ein erschütterndes Zeugnis für die Macht der Verführung bzw. Unwahrhaftigkeit dieser letzten Tage. Es wird offen zugegeben, dass Kuhlman, sie lebte von 1906 bis 1976, ihr Alter nie preisgegeben hat und deswegen etlichen Leuten einfach Falsches sagte: Es war für sie ein besonderes Vergnügen, wenn sie die Presse hereinlegen konnte … Sie hatte, obwohl bereits sterbenskrank, den Arzt in bezug auf ihr Alter angeschwindelt. Bis zu ihrem Ende blieb dieser Stolz bestimmend in ihrem Leben,… (Seite 16). Das war ein unerklärlicher Zug an ihr, den sie bis zu ihrem Tod beibehielt. Selbst als sie schon Endsechzigerin war, bestand sie noch darauf dass ihr Radioansager sie mit den Worten ankündigte: „Und nun Kathryn Kuhlman, die junge Frau, auf die sie alle gewartet haben „ (Seite 83).

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