Kategorie-Archiv: Kirche

Lions, Rotary, Christus – Niemand kann zwei Herren dienen!

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Vergleicht man die Grundsätze und Zielsetzungen von Service-Clubs wie z.B. Lions und Rotary mit jenen der Freimaurerlogen, dann stellt man sehr bald fest, dass diese in ein und dieselbe Richtung gehen. Das ist auch nicht verwunderlich, sind doch die Service-Clubs von den Freimaurern gegründet geworden. Offensichtlich wurden die Service-Clubs bewusst so gemacht, dass sie nach aussen hin nicht den Freimaurern zugeordnet werden. Vielmehr sollten die Service-Clubs von der Öffentlichkeit als Wohltätigkeitsorganisationen wahrgenommen werden. Und in Tat und Wahrheit, betreiben diese Clubs auch sehr viele Wohltätigkeiten. Es scheint geradezu, als ob für die Service-Clubs ein Wettlauf besteht, in welchem es darum geht, wer am meisten Wohltätigkeiten leistet.

Service-Clubs sagen von sich, dass sie: freundschaftliche Beziehungen entwickeln, die weltweite Völkerverständigung fördern und durch die Pflege der Freundschaft sich nützlich erweisen wollen. Lions-Mitglieder sagen von sich, dass sie ihren Mitmenschen helfen wollen, indem sie dem Unglücklichen Trost, den Schwachen mit Tatkraft und den Bedürftigen mit ihren wirtschaftlichen Mitteln beistehen.

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Der alte Mann und die gerechte Sprache

Gerechte Sprache

Dem alten Mann fällt auf, dass sich die Sprache in den christlichen Gemeinden geändert hat. Das ist an und für sich kein großes Problem. Bedenklich ist, dass diese Wandlung konsequent in eine bestimmte Richtung geht. Dabei orientieren sich die christlichen Gemeinden am Zeitgeist und am Trend der Gesellschaft.

Nicht einmal die Bibel, das Wort Gottes, wird von diesem Wandel verschont. Auf die sogenannte „Volxbibel“ folgte die „Bibel in gerechter Sprache“. Man behauptet, die Bibel sei ein intolerantes, frauenfeindliches, patriarchalisches Machwerk und müsse deshalb an vielen Stellen verbessert werden. Die männliche Dominanz müsse gebrochen werden. Viele Bibelverse wurden in diesem Sinn verändert und gefälscht.

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Der alte Mann und der Beschluss der lettischen Kirche

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Für viel Wirbel sorgte im Juni 2016 ein Beschluss der lutherischen Kirche Lettlands. Die Synode beschloss, keine Frauen zum pastoralen Dienst zuzulassen. Seit der Einsetzung von Bischof Janis Vanags 1993 ist keine Frau mehr in diesen Dienst der Kirche berufen worden. Dabei stützt man sich auf die Anweisungen der Bibel. Das stieß in Westeuropa auf allgemein großen Protest. Viele Kirchenführer/innen meldeten sich zu Wort:

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Der alte Mann und das Reformationsjubiläum

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Das Jahr 2017 ist dem Gedenken an die Reformation gewidmet. Vor 500 Jahren hat Martin Luther seine 95 Thesen bekannt gemacht. Das war ein Wendepunkt in der Geschichte. Martin Luther, Huldrych Zwingli und Johannes Calvin waren herausragende Persönlichkeiten ihrer Zeit. Durch ihr Wirken wurde das Wort Gottes wieder neu auf den Leuchter gestellt. Zur Reformation gehört zuerst und zuletzt die Bibel. „Allein Christus! Allein der Glaube! Allein die Schrift! Allein die Gnade!“ Zwingli schrieb 1523: „Die Heilige Schrift muss mein und aller Menschen Richter sein; es darf aber nicht der Mensch Richter über das Wort Gottes sein.“ Die Stärke der Reformatoren war ihre Treue zum Wort Gottes.

Der alte Mann stellt fest, dass das Jubiläum 2017 auf keinen Fall eine  Rückbesinnung auf die Werte der Reformation ist. Im Gegenteil: Die Evangelische Kirche hat ihr eigentliches Glaubensfundament verlassen. Sie hat ein anderes Fundament gelegt, das nicht zum Ziel führt. Der Mensch nimmt die Stelle Gottes ein. Die Kirche verdunkelt das Wort Gottes. Sie verändert das Evangelium. Die Werte, die man der Bibel verdankt, tritt sie mit Füßen.

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Der alte Mann und Jehovas Zeugen

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Der alte Mann hatte in seinem Leben viele Kontakte und Gespräche mit Jehovas Zeugen. Sie waren seine Arbeitskollegen, wohnten im selben Haus und sprachen ihn auf der Straße an. Sie diskutierten mit ihm in seiner Wohnung und schrieben ihm Briefe. Sie überreichten ihm schöne bunte Werbeschriften und die Zeitschriften „Wachtturm“ und „Erwachet“. Der alte Mann bewunderte ihren Missionseifer. Auch menschlich gesehen hatte er ein gutes Verhältnis zu ihnen. Warum er sich ihnen nicht angeschlossen hat, lag daran, dass er zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gekommen war und die Bibel las.

Die ZJ haben eine eigene „Neue-Welt-Übersetzung“ der Bibel. Sie haben sie dem alten Mann als die genaueste und beste Übersetzung der Bibel empfohlen. Der alte Mann sieht das nicht so. Die „Neue-Welt- Übersetzung“ ist in weiten Teilen eine auf die Sonderlehren der Wachtturmgesellschaft zugeschnittene Übersetzung. Die ZJ sind überzeugt, dass nur sie im Endgericht Gottes gerettet werden. Das und noch viele andere Abweichungen von der Lehre der Bibel weisen die Zeugen Jehovas als Sekte aus. Wer sind die Zeugen Jehovas? Am besten lassen wir sie selber zu Wort kommen. Im „Wachtturm“ vom 1. September 2015 beschreiben sie sich so:

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Das Land ist still

Leiden_VerfolgungGegen ein immer seichteres Christentum in Deutschland

Noch nie gab es – weltweit betrachtet – so viele christliche Märtyrer wie heute. Noch nie haben so viele Christen für ihren Glauben mit ihrem Leben bezahlt. Noch nie gab es so eine weltweite, zunehmende Christenverfolgung. In dieser Hinsicht leben wir in Deutschland wie auf einer Insel der Seligen. Noch wird bei uns keiner, der sich als Christ bekennt, an die Wand gestellt. Noch praktizieren wir ungestört unsere christliche Aufkleberkultur. Noch ist der Fisch am Autoheck unser geheimes Erkennungszeichen und nicht der staatlich verordnete Aufnäher zur Kennzeichnung ausgegrenzter Christen wie seinerzeit der gelbe Davidsstern für die Juden. Noch ist alles still. Die Situation kommt mir bekannt vor. Zur DDR-Zeit, als es unterirdisch überall brodelte, sang Wolf Biermann ein Lied, in dem er den äußeren Anblick der DDR beschrieb. Und dann, plötzlich, schrie er unter Aufbietung aller stimmlichen Kräfte mit ohrenbetäubender, schriller Lautstärke den Satz: „Das Land ist STILL!“

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Ostern, Hase und Ei aus christlicher Sicht

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Was bedeutet »Ostern«, wo kommen die bunten Eier her und was macht der Hase auf dem Tisch? Als Christen müssen wir uns Gedanken machen über das, was da alljährlich anlässlich des Kreuzes auch ins Bild drängt. Und selbst wenn es uns „nichts bedeutet“, müssen wir uns fragen, warum wir es dann mitmachen und – viel wichtiger – ob Gott es genauso „nichts bedeutet“. Unangenehme Fragen, auf die wir endlich eine Antwort brauchen, jeder Christ für sich.

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Die Lehre der Mormonen

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„Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“

Unlängst kamen zwei gut gekleidete Menschen an meine Haustür, die mit mir ein Gespräch über geistliche Dinge anfingen. Nach einiger Zeit merkte ich, dass es Mormonen waren. Dieses Bild werden viele Leser wieder erkennen, die sich an eine solche Begegnung erinnern und sich seither fragen: Was sind die Mormonen genau und was lehren sie? Halten sie am Evangelium fest? Kann ich sie als Menschen betrachten, die errettet sind? Wir möchten gern versuchen, in gedrängter Kürze eine Antwort auf diese Fragen zu geben.

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Folgen die „Zeugen Jehovas“ wirklich Jehova?

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Gott sagte von unserem Herrn Jesus Christus: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe; ihn höret” (Matth. 17,5). „Wer den Sohn hat, hat das Leben; Wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht” (1. Joh. 5,12). „Alle Dinge sind durch ihn (Jesus Christus) und für ihn geschaffen. Und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen zusammen durch ihn” (Kol. 1,16. 17). Jesus sagte: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir…” (Joh. 10,27). „… Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich“ (Joh. 14,6).

Diese Verse aus Gottes Wort drücken in wenigen Worten die Lehre der ganzen Bibel aus, nämlich daß alles von Jesus Christus abhängt. Alle Gedanken und Absichten Gottes drehen sich um Seinen Sohn. Daher brauchen wir uns gar nicht erst mit untergeordneten Einzelheiten einer Lehre zu befassen, wenn wir sehen, daß die richtige Beziehung zu dem Henn Jesus Christus fehlt. Ohne Christus sind wir verloren und können wir niemals das Reich Gottes erlangen.

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Zur „Orientierungshilfe“ der EKD: Was ist Ehe?

Ehepaar„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei, ich will ihm eine Gehilfin machen…“ – 1. Mose 2, Vers 18

Dieser Vers ist altbekannt. Es geht um die Erschaffung der Frau, als Gehilfin des Mannes. Und wenn man weiter liest, war Adam über die Frau hocherfreut, sieht er in ihr doch sein Gegenüber, und so ist das bis heute geblieben. Aus dem Schöpfungsbericht geht hervor, dass Mann und Frau zusammengehören, eine Einheit bilden, fruchtbar sein und sich mehren sollen. Und das wird seit jeher als ein wesentlicher Teil der göttlichen Schöpfungsordnung gesehen.

Aber das macht seit Neuestem Probleme, weil man die Homo-Ehe erfunden hat, und die lässt sich in der göttlichen Schöpfungsordnung einfach nicht unterbringen. Und da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man akzeptiert die Schöpfungs- und damit die natürliche Ordnung oder man lässt sich etwas einfallen, und da ist der EKD mit einer „Orientierungshilfe für Familien“ wieder mal etwas “ganz Besonderes” eingefallen.

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Kirche und Homosexualität

Homo_verstehenSegnung von homosexuellen Paaren?

Einmal abgesehen von der ethischen Frage aus biblisch-christlicher Sicht, muss dieses Vorhaben auf dem Hintergrund der besonderen Promiskuität männlicher homosexueller Paare bedacht werden. Manche betonen, diese Segnung sei gerade eine Hilfe gegen die Versuchung zur Promiskuität, und es sei unverständlich, dass Christen nicht sofort dafür seien. Gewiss ist eine treue homosexuelle Partnerschaft mindestens das kleinere Übel als ein promisker homosexueller Lebensstil, auch wenn sie nicht dem biblischen Ethos entspricht. Der homosexuelle Mann sucht im Sexualkontakt mit einem anderen Mann unbewusst seine männliche Ganzheit zu finden, was ihm aber auf diese Weise nicht gelingen kann (siehe die Kapitel „Entstehung“ und „Therapie der Homosexualität“). Ist es dann sinnvoll, solches Suchen mit einem unangemessenen Mittel noch durch den Segen Gottes unterstützen zu wollen? Hilft Segen gegen Suchtcharakter, ohne dass dieser durch Einsicht durchbrochen wird? Das aber würde zur Auflösung der homosexuellen Partnerschaft führen.

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Evangelischer Pfarrer heiratet Mann

Standesamt_UnnaWie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet, wird der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Unna (NRW), Jörg Uwe Pehle, am 14. September 2013 einen Mann heiraten. Dabei handele es sich um den aus Bremen stammenden Diplomingenieur für Verfahrenstechnik Thomas König.

Pehle besetzt eine der drei Pfarrstellen im Presbyterium des Kirchenkreises und ist für den “Pfarrbezirk Gartenvorstadt” verantwortlich. Die diensthabenden Pfarrer stehen – so heißt es auf der Internetseite “evangelisch-in-unna.de” – für den Seelsorge- und Beratungsdienst “in besonderer Weise zur Verfügung”, der mit einem Wort aus dem 2. Brief des Paulus an die Korinther im 3. Kapitel auf der Internetseite begründet wird: “Gelobt sei Gott, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.”

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