Kategorie-Archiv: Lehre

Die Kreuzesstrafe im »Antiken Palästina«

Kreuzigung-Jesus

Die antiken Verfahrensweisen bei der Kreuzigungsstrafe sind recht verschieden. Wir skizzieren hier nur kurz den Ablauf, der im römischen Palästina der üblichste war. Die Kreuzigung war – nach den Schilderungen des römischen Staatsmannes und Anwalts Cicero – die grausamste und fürchterlichste Todesstrafe. Die Römer hatten sie von den Karthagern übernommen. Sie wandten diese Form der Hinrichtung nur bei Sklaven und gemeinen Verbrechern an. Römische Bürger durften nicht gekreuzigt werden.

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Wo war die Auferweckung von Jesus Christus?

Grab Jesu

Wo befinden sich die Stätten von Kreuzigung und Auferweckung Jesu Christi? Immer wieder tauchen um die historischen Orte die verschiedensten Legenden und Theorien auf. Dabei stellt sich bei den neuesten Forschungen heraus, dass der neutestamentliche Bericht ein erstaunlich genauer Ausgangspunkt für die Suche ist: Demnach wurde Jesus nach einem Weg durch die Stadt außerhalb der Stadtmauer von den Römern ans Kreuz geschlagen. Die Lage wird vom Evangelisten Johannes genau benannt:

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Seelsorge an okkult belasteten Menschen

Handschellen

Auch der erfahrene Seelsorger begibt sich mit starker Zurückhaltung auf das Gebiet der okkulten Belastung. Einen wesentlichen Dienst hat uns der bekannte Evangelist Pfarrer Dr. Kurt Koch gegeben. Sein Buch »Seelsorge und Okkultismus« ist eine ausführliche Darstellung und Materialsammlung für diese Fragen. Wir benutzen im folgenden zu einer kurzen Obersicht für die Seelsorge an okkult Belasteten einen Aufsatz des Verfassers in »Deutsches Pfarrerblatt 58/561«.

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Selbstmord aus christlicher Sicht

Mapo Bridge

Ist das Selbstmord, wenn jemand in einem seelisch-krankhaften Zustand sein Leben selber beendet? Viele erschütternde Fälle dieser Art auch innerhalb der Gemeinde Jesu nötigen dazu, betend eine grundsätzliche Antwort auf diese Frage zu finden.

Jeder Prediger des Evangeliums kann plötzlich durch die Aufgabe bedrängt werden, in einem solchen Fall den hinterbliebenen Angehörigen und auch öffentlich am Grabe ein seelsorgerisches Wort zu sagen. Während durch viel falsches Urteilen im öffentlichen Gespräch die Not der Betroffenen noch vermehrt wird, erwartet man vom Prediger ein sachlich wahres und klärendes und ein seelsorgerisch aufrichtendes Wort.

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Der Urlaub ist eine Gabe Gottes

Urlaub

Es gibt Menschen, die nur für ihre Arbeit leben, für ihren Beruf. Andere finden nur das, was außerhalb des Berufes ist, die Freizeit, lebenswert. Beide Einstellungen sind ungesund, Arbeit und Pause, Urlaub und Beruf gehören in ein gesundes Verhältnis zueinander. Früher gab es noch den Feierabend. Nach der Arbeit klang der Tag aus in einer fröhlichen Atmosphäre. Der Abend wurde mit Gesprächen, Singen, Spielen zu einem Gegengewicht für den Tag. Der Mensch war im Gleichgewicht. Heute ist fast jeder Abend mit Veranstaltungen besetzt. Wir können nicht mehr richtig Pause machen. Aber nur ein Mensch, der richtig Pause machen kann, arbeitet auch richtig und leistet mehr.

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Der Teufel – Wie steht es mit dem Bösen?

Teufel

»Alle Leute sagen, es gäbe keinen Teufel, es gäbe keinen Teufel. Kannst du mir sagen, wo die Angst herkommt? Kannst du mir sagen, wo die Sucht herkommt? Kannst du mir sagen, wo die Lust herkommt?« In diesem Lied geht es um den Teufel und sein Wirken. Was findet sich in der Bibel zu dem Thema? Dort wird keine Lehre über den Teufel, auch Satan genannt, entfaltet, und über seinen Ursprung wird keine genaue Aussage gemacht.

Doch wer die Bibel liest, entdeckt, dass der Satan ein willentlich handelndes und zudem intelligentes Wesen ist. Zweifelsohne gibt es »das Böse«. Auch dass es seinen Sitz im Herzen des Menschen hat, wird von vielen gesehen, was unter anderem auch in der Bibel steht. Doch ist damit das Geheimnis gelüftet?

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Hölle: Ewige oder zeitlich begrenzte Strafe?

„Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit…“

Offb 14,11 hatte uns mit der Frage nach der Dauer der Strafe im endzeitlichen Gericht konfrontiert. Die Formulierung dort lautet relativ kurz: Der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Hermann Sasse hat darauf hingewiesen, dass der Plural bei αἰών [aion] „den eigentlichen Begriff der Ewigkeit“ zum Ausdruck bringt. Normalerweise treffen wir hier in der Offenbarung auf die Wendung εἰς τοὺς αἰώνας τῶν αἰώνων [eis tus aionas ton aionon] (vgl. 1,18; 4,910, 5,13; 10,6; 15,7; 19,3, 20,10; 22,5). In Offb 14,11 ist diese Wendung jedoch leicht abgewandelt: εἰς αἰῶνας αἰώνων [eis aionas aionon]. In Offb 14,11 fehlen also die Artikel. Kann man daraus den Schluss ziehen, dass hier doch keine Ewigkeit im strengsten Sinn gemeint sei, also eine zeitlich begrenzte Strafe angedeutet sei? Bengel, der in seinem Kommentar für solche philologischen Einzelheiten äußerst sensibel war, hat auffallenderweise diese Konsequenz nicht gezogen. Er hielt daran fest, dass es „eine ewige und … ununterbrochene Qual“ sei.

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Wenn du aber öffentlich betest

Kirche_oeffentlichDie Predigt ist vorbei, und einige gute Gedanken klingen noch in mir nach. »Wir wollen jetzt eine Gebetsgemeinschaft haben«, sagt der Gottesdienstleiter. Ich bin damit einverstanden. Das freie, öffentliche Gebet von Schwestern und Brüdern gehört zu denjenigen Traditionen unseres freikirchlichen Gemeindelebens, die wir nicht preisgeben sollten. Ein Bruder betet. Er bittet Gott, dass wir nie vergessen mögen, mit vollem Einsatz gegen unsere Schwächen zu kämpfen. An und für sich ein berechtigtes Gebetsanliegen. Man kann nicht genug darum bitten. Allerdings hatte der Prediger heute davon gesprochen, dass unser Kampf gegen die Sünde nicht verbissen geschehen darf, damit er nicht zum Krampf ausartet. Blitzschnell wird mir bewusst: Der Beter will den Prediger korrigieren. Ich bin verstimmt. Darf so etwas in einem öffentlichen Gebet sein? Es darf nicht.

Ein öffentliches Gebet ist etwas anderes als das persönliche Gebet im stillen Kämmerlein. Das private Gebet geht nur den Beter und Gott etwas an. Das öffentliche Gebet aber hat Gemeinschaftscharakter. In ihm schließt sich ein einzelnes Glied der christlichen Gemeinde mit anderen Gliedern der Gemeinde zusammen, um Gott etwas zu sagen. Das ist der Sinn des öffentlichen Gebetes. Man hat dabei natürlich nicht nur an Gebetsgemeinschaften zu denken. Für alle öffentlichen Gebete, selbst für diejenigen, die nicht frei formuliert sind, gilt: Hier spricht eine Schwester oder ein Bruder im Namen der Gemeinschaft zu Gott. Und darum gelten für das öffentliche Gebet zwei Grundregeln.

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Gedanken zum Thema Krankheit und Heilung

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Die Bibel nennt vier Gründe für Krankheit:

1. Zur Verherrlichung Gottes (Johannes 9:3; Markus 16:17-20)
2. Zur Prüfung des Gläubigen (Hiob; Römer 3:5; Jakobus 1:1-2)
3. Zur Heiligung und Vorbeugung (Johannes 15:2; 2. Korinther 12:7)
4. Als Strafe für Sünde (3.Mose 26:15+16; 1.Korinther 11:30)

Gleichzeitig lehrt die Bibel, wir Christen sollen für die Kranken in der Gemeinde beten, „und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten.“ (Jakobus 5:15a)

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Wie konnte Gott Mensch werden?

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Wunder – unmöglich? Die Jungfrauengeburt – ein Witz? „Unsere eigentliche Skepsis gilt gar nicht den Wundern, der Jungfrauengeburt oder der Auferstehung“, sagt Professor James Packer, „sondern der Behauptung, dass Gott in einem Baby in diese Welt kam.“ Warum er die Menschwerdung Gottes für das wichtigste Ereignis der Geschichte hält und was sie in unserem Alltag auslösen kann, erklärt der Theologe im folgenden Interview.

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Von Gott und seiner Dreieinigkeit

Westminster_Standards_170Es gibt nur einen einzigen lebendigen und wahren Gott, der unendlich ist in Wesen und Vollkommenheit, ganz und gar Geist, unsichtbar, ohne Körper, Teile oder willkürliche Gemütserregungen. Er ist unveränderlich, unermeßlich, ewig, unbegreiflich, allmächtig, allwissend, absolut heilig, vollkommen frei, herrscht völlig uneingeschränkt und wirkt alle Dinge nach dem Rat seines eigenen unwandelbaren und absolut gerechten Willens zu seiner eigenen Ehre.

Er ist voller Liebe, Gnade und Barmherzigkeit, geduldig, reich an Güte und Wahrheit, vergibt Missetat, Übertretung und Sünde und belohnt, die ihn eifrig suchen. Zugleich ist er absolut gerecht und sehr schrecklich in seinen Gerichten, denn er haßt alle Sünde und spricht den Schuldigen auf keinen Fall frei.

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Gutenberg Bibel

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Als Krönung von Gutenbergs Druckkunst ist die 42zeilige Bibel (B 42) anzusehen. Das zweibändige Werk mit insgesamt 1282 Seiten entstand in der Blüte seines Schaffens mit Hilfe von etwa 20 Mitarbeitern. Gutenberg hat für diese Bibel 290 verschiedene Figuren gegossen. Die farbigen Initialen und Zeichen wurden später von einem Illuminator und einem Rubrikator eingefügt. Von den 180 Exemplaren waren vermutlich 150 auf Papier und die verbleibenden 30 auf kostbarerem Pergament gedruckt.

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