Die Vorstellung von Gott

„Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“ (1.Mose 1,1).

Gott ist per Definition gut, die Erstursache aller seiner Geschöpfe; nur einer und einer allein. Unbegreiflich, unendlich, unsichtbar, er ist ein Wesen ohne Zusammensetzung, Aktivität ohne Bewegung, geistlich, ewig, vor der Zeit, in der Zeit und über alle Zeit hinaus. Er ist ohne Anfang und ohne Ende, das Alpha von allem und das Omega von allem. Er ist der Erste und der Letzte, ohne Maß an Zeit. Er ist königliche Herrschaft, machtvolle Souveränität. Er gibt allem Leben, Bewegung, Funktion. Er verleiht die Qualität und vermehrt die Quantität; er aber ist gut über alle Eigenschaften hinaus und groß ohne Maß. Er ist das Sein und die Schönheit seiner Schöpfung. Er machte alles gut und von ihm fließt immer noch Güte …

Er ragt über alles hinaus, ist vorzüglich über alles, mit überfließender Liebe zu allem und absolut vollkommen glücklich ohne alles. Er ist der Höchste an Majestät, der Größte an Herrlichkeit und Vortrefflichkeit, der Mächtigste in Allmacht und der in allem einzige Gute in unaussprechlicher Großzügigkeit. Ohne ihn ist nichts machbar, doch mit ihm sind alle Dinge möglich … Er kann den Himmel mit seiner Hand umspannen und die Tiefe des Ozeans ausloten. Er kann die Erde durch seine Gegenwart erbeben lassen … Er ist heilig in sich selbst, die absolute Quelle alles Guten; von ihm kann nichts Böses kommen und nichts Böses ist bei ihm … Er ist Majestät, er ist Barmherzigkeit, er ist Vorzüglichkeit, er ist Herrlichkeit, er ist Macht, er ist Fürstlichkeit, er ist Gnade und Güte, Leben und Glück …

Ihm sei Ehre in Ewigkeit.

– Quelle: „Die englischen Puritaner“