Elisabeth Elliot


Liebender Herr und himmlischer Vater,

ich übergebe dir heute
alles, was ich bin,
alles, was ich habe,
alles, was ich tue und
alles, was ich leide.
Es soll dir gehören – heute und für immer.

Gewähre mir die Gnade, Herr, alles zu tun, was ich von deinem heiligen Willen erkannt habe.
Reinige mein Herz,
heilige mein Denken und
korrigiere meine Wünsche.

Lehre mich, auf alles, was mir heute
an Arbeit, Ärger und Freude begegnet,
mit ehrlichem Lobpreis,
schlichtem Vertrauen und
sofortigem Gehorsam zu antworten.

Mein Leben soll wahrhaftig ein lebendiges Opfer sein,
durch die Kraft deines Heiligen Geistes
und im Namen deines Sohnes Jesus Christus,
der mein Meister und mein Alles ist.

Amen.

Dieses Gebet stammt von einer bemerkenswerten Frau. Sie wurde in Belgien als Tochter einer Missionarsfamilie geboren. 1948 schloss sie ihre Ausbildung am Wheaton College ab und bereitete sich darauf vor, als Missionarin nach Südamerika zu reisen. 1952 begann sie mit ihrer Tätigkeit in den Anden. 1953 heiratete sie Jim Elliot, der ebenfalls am Wheaton College studiert hatte.

Jim Elliot hat über 3 Jahre auf das Ja Gottes zur Heirat gewartet, sie kannten sich schon seit den 40ziger Jahren. Die Elliots arbeiteten danach als Missionare im östlichen Teil von Ecuador. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor. Im Januar 1956 wurden ihr Ehemann und vier weitere Missionare von einer Gruppe Huaorani getötet.

Elisabeth Elliott setzte ihre Missionstätigkeit nach dem Tod ihres Mannes fort und gewinnt die Menschen für Jeschua, die ihren Mann und seine Freunde ermordet hatten, sie zur Witwe und ihrer Tochter zum Kind ohne Vater werden ließen.