Ernest Klassen, Man trifft sich nie von ungefähr

Onkel_Ernie„Ist das wirklich etwas für Intellektuelle? Ich bin Professor an der Universität in Trier. Ich habe meine Doktorarbeit in den Fächern Philosophie und Theologie gemacht. Ich bin römisch-katholisch. Ist das etwas für solche?“ So war einst die Frage nach einer Predigt von Onkel Ernie, der dann antwortete: „Ja, es ist etwas für Intellektuelle, wenn Sie bereit sind, zu werden wie ein Kind. Jesus sagt: ‚Es sei denn, daß ihr werdet wie die Kinder, so könnt ihr nicht ins Reich Gottes kommen.‘“ (S.92)

Was für seine einfachen Predigten gilt, gilt genauso für das vorliegende Buch. Es ist sehr locker geschrieben, eine Erzählung reiht sich an die nächste. Ernest Klassen, Jahrgang 1917, gründete zusammen mit anderen die Bibelschule Brake. „Man trifft sich nicht von ungefähr“ wird einer seiner Aussprüche gewesen sein. Vielleicht haben auch Sie ihn sogar – nicht zufällig – getroffen? Dann wird er Ihnen wahrscheinlich von Jesus erzählt haben. Wie er das so oft getan hat, davon berichtet Klassen in diesem kleinen Buch. Seine Botschaft war immer über Jesus Christus als den einzigen Weg in den Himmel. Das Evangelium ist ganz einfach und für jeden leicht verständlich. Manche Theologen werden die Nase rümpfen, aber stattdessen sollten sie von Klassen lernen.

„Onkel Ernies Erlebnisse“ sind dem Christen ein Gewinn, weil sie uns zum einen kreative Wege zur persönlichen Evangelisation vorstellen, zum anderen ein eifriges Vorbild im Glauben zeichnen. Gott kann auch heute noch retten, lassen wir uns dazu doch genauso gebrauchen. Nehmen wir Anhalter mit und erzählen wir ihnen das Wichtigste. Lesen wir Bibel in Flugzeug oder Bahn und erzählen wir den Stewardessen oder den anderen Passagieren, wie sie in den Himmel kommen. Überraschen wir den Polizisten, die Zeugen Jehovas, den Kellner u.v.a. mit der besten Botschaft der Welt. Tun wir es einfach mal! Dazu will der Autor uns ermutigen.

Das Buch ist schon älter, aber noch als pdf zu lesen.