Halloween – Rückkehr der Kelten

halloweenBleiben Sie in der Nacht zum 31. Oktober besser zu Hause! Halloween, das Neujahrsfest der Hexen, ist angesagt. Es ist ein britischer und nordamerikanischer Brauch, der zunehmend auch in Deutschland und der Schweiz gefeiert wird. Gotthardt Lesch, Vorsitzender des Vereins für Erziehung und Wissenschaft beleuchtet Entstehung und Bräuche eines Festes, dessen wahrer Kern sich in Büchern und Horrorfilmen widerspiegelt, in denen „der grausame Totengott, Satan selbst, verehrt wird“.

Die Ursprünge reichen bis zu den Kelten zurück, die glaubten, daß Saman, der Gott der Toten, an diesem Abend Scharen von bösen Geistern herbeiruft. Diese unsichtbaren Dämonen wollen die Häuser, in denen sie als Menschen gewohnt haben, wieder aufsuchen. Große Feuer wurden von den Druiden, den keltischen Priestern entzündet, um all diese Geister abzuwehren. Halloween war gleichzeitig der letzte Abend des keltischen Jahres.

Lesch berichtet auch von Hexenkultplätzen in Deutschland und Hexenkirchen und -schulen in den USA und von New Age als neuer Form der Hexerei. Anhand der Bibel zeigt er, daß Halloween ein dem Satan gewidmeter Tag ist. Für Christen versteht es sich von selbst, daß sie sich in einer Zeit des Okkultismus- Booms nicht auf Halloween-Partys einlassen.

– Thomas Schneider in idea 44/2003