Zum Thema Ehe

Ehe-Paar

»Wie geht es Ihrer Tochter?« – »Danke! Ausgezeichnet. Sie hat einen wunderbaren Mann. Er sorgt mit für den Haushalt, hilft das Geschirr spülen und kümmert sich um die Kinder.« – »Und wie geht es Ihrem Sohn?« – »Ach, mein Sohn! Ja, der hat so ein Pech mit seiner Frau. Er muß mit für den Haushalt sorgen, muß beim Geschirrspülen helfen und sich auch noch um die Kinder kümmern.«

Vor der Trauung spricht die Schwiegermutter zum Schwiegersohn: »Ich möchte dich dringend bitten, in deiner Ehe stets einen Grundsatz zu befolgen, der sich in meiner Ehe so gut ausgewirkt hat. Ihr bekommt nie Streit, wenn ihr folgendes miteinander ausmacht: Wenn du mit deiner Frau einer Meinung bist, gilt deine Ansicht; wenn ihr jedoch verschiedener Meinung seid, gilt die Ansicht deiner Frau.«

Der verärgerte Ehemann schimpft: »Hättest du nicht so lange mit dem Anziehen getrödelt, hätten wir den Zug nicht verpaßt.« – »Und wenn du mich nicht so zum Bahnhof gejagt hättest, bräuchten wir jetzt nicht so lange auf den nächsten Zug zu warten.«

Der Mann spricht beim Mittagessen: »Entschuldige bitte liebe Frau; es ist ja nur eine Vermutung. Aber wäre es nicht immerhin möglich, daß dein Kochbuch einige Druckfehler enthält?«

Frage an die Freundin: »Ich habe mit meinem Bräutigam gestritten. Wer muß jetzt nachgeben?« – »Ganz einfach: Vor der Hochzeit du, nach der Hochzeit natürlich er!«

»Man würde den Frauen gern das letzte Wort lassen – wenn man nur wüßte, daß es das letzte wäre!«

«Eine Möglichkeit, das letzte Wort zu haben, hat der Ehemann immer: Er kann um Vergebung bitten!«

Häusliches Regiment: »Durch Sanftmut herrscht die Frau, durch Strenge herrscht der Mann. Die erste, wann sie will, der zweite, wenn er kann.«

Der Mann nennt vor der Hochzeit die Braut sein »Alles«, nach der Hochzeit nur noch seine »bessere Hälfte«.

Eine Frau sagte zu ihrem Ehemann: »Wenn einer von uns beiden sterben sollte, ziehe ich auf die Insel Sylt!«

Am Monatsersten geht Frau Professor Abendschein in das Arbeitszimmer ihres Gatten. Sie erinnert ihn an die fällige Zahlung des Haushaltsgeldes. – »Wilhelm, der Erste«, sagt sie kurz. – Darauf schießt der Gelehrte los: »1861 bis 1888.«

»Jetzt bist du ein habes Jahr verheiratet, Fritz. Wie geht´s denn so?« – »Alles schön und gut, aber so ´ne Frau kostet doch eine Menge Geld!« – »Na, ja, dafür haste sie aber auch lange!«

Ein Schotte hat seiner Frau nach langem Zögern endlich ein Paar Schuhe gekauft. Beim nächsten Spaziergang ermahnt er sie: »Bitte, mach ganz große Schritte, damit die Sohlen länger halten!«

»Ist es wahr, daß Ihre Frau gestern mit einem einzigen Fußtritt eine Eiche umgelegt hat?« – »Ja, sie trat auf den Gashebel.«

 

  • »Wer keinen Humor hat, sollte nicht heiraten!«
  • »In Familien, in denen gelacht wird, streitet man nicht!«

 

»Wir haben uns entschlossen von nun an alle Sorgen, die wir allein nie haben würden, gemeinsam zu tragen!«

– Wilhelm Busch

»Darum besteht das eheliche Leben nicht nur darin, daß sie einander lieb haben, sonst wären Huren und Buben auch ehelich, sondern es besteht in der Treue, daß einer zum andern sagt: Ich bin Dein und Du bist mein! Das ist die Ehe.«

– Martin Luther

»Des Weibes höchste Ehre liegt darin, die Seele des Hauses zu sein. Nicht die bestimmende, aber wohl die erhaltende Macht des Hausgeistes.«

– Prof. v. Zeschwitz

»Glauben Sie uns, verehrter Ehemann: Es gibt keine gewinnbringendere Anlage als ein Lob, das ein Mann seiner eigenen Frau spendet.«

– Schild im Zimmer eines Eheberaters von New York/USA

Harnack, der Theologe, sagte mit bedeutungsvollem Blick auf die nahesitzenden Damen: »Ja, es gibt nun mal so etwas wie ein Erstgeburtsrecht des Mannes, denn Adam war doch vor der Eva da!« Da fiel ihm Dessoir, der Philosoph, lachend ins Wort: »Aber, lieber Kollege, kann man den Schöpfungsbericht nicht auch anders auslegen? Sehen Sie: Die Welt wurde von Gott aus dem Chaos zu immer größerer Vollkommenheit ausgebildet. Zuletzt kamen die Tiere dran, zuallerletzt der Mensch Adam, aber erst als Probestück. Nachdem der Schöpfer sich den Mann kritisch betrachtet hatte, wagte er sich an das Höchste, an sein Meisterstück. Er bildete aus dem Adam die Eva!« Und Dessoir verneigte sich gegen die anwesenden Damen, die ihm zujubelten.

»Mein liebes Weibchen, komm und hör, ich liebe, wie du weißt, dich sehr. Ich bin dein Mann, der nie vergißt, daß du mein liebes Weibchen bist. Doch merke dir den Spruch von Goethe: Im Hause bläst der Mann die Flöte!«

Ein sehr »moderner« Bräutigam, der offensichtlich die Fragen bei der Trauung noch nicht gelesen hatte, wurde bei der zweiten Frage plötzlich ganz blaß und rief: »Moment! Moment! – Wie lange, sagten Sie?«