Jim Elliot

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„Der ist kein Narr, der loslässt, was er nicht behalten kann,
damit er das gewinnt, was er nicht verlieren kann.“

Während seiner Jugend war er im Schultheater aktiv und entdeckte sein Vortrags- und Redetalent. Nach der High School begann er ein allgemeines Studium am Wheaton College, wo er als Hauptfach Griechisch wählte. Gleichzeitig vertiefte er seine Kontakte in die Mission, unter anderem als Präsident von Foreign Mission Fellowship, und sammelte erste Erfahrungen als Evangelist und Prediger. Nach dem Studienabschluss 1949 engagierte er sich in der Gemeinde in Portland und war als Evangelist unterwegs. 1952 begann er als 25jähriger seine Missionstätigkeit in Ecuador.

Elliot erreichte nach längerer Vorbereitungszeit Ecuador, wo er gemeinsam mit anderen Missionaren unter Qechua-Indianern die schon existierende, aber aufgegebene Missionsstation Shandia wieder neu beziehen wollte. Er tat dies gemeinsam mit Peter Fleming und Ed McCully im offiziellen Auftrag der Christian Missions in Many Lands (CMML), welche als durchführende Organisation für die Plymouth Brethren agierte und diese Missionstätigkeit auch finanzierte.

Ihr gemeinsames Anliegen war es, die Huaorani-Indianer (abwertend Aucas = „Barbaren“ genannt) zum christlichen Glauben zu führen. Diese galten jedoch als feindselig und kontaktscheu und waren in der Vergangenheit bereits in Auseinandersetzungen involviert, bei denen bereits einige Todesopfer zu beklagen waren. Um mit den Huaorani in Kontakt zu treten, überflogen Elliot und seine Freunde das Gebiet, warfen kleine Geschenke ab und setzten über einen Lautsprecher kurze Nachrichten ab. Anfang Januar 1956 wurden direkte Kontaktversuche in der Nähe des Flusses Curaray unternommen. Bei einem der ersten Treffen wurden Jim Elliot sowie Peter Fleming, Ed McCully, Nate Saint und Roger Youderian jedoch von den Huaoranis getötet.

Auf den ersten Blick schien der Märtyrer-Tod dieser fünf Missionare sinnlos. Die Frau von Elliot, Elisabeth, sowie Rachel Saint, die Schwester von Nate Saint, setzten aber darauf ihre Missionstätigkeit bei den Huaoranis fort.

Sie gewinnen die Indianer und noch viele Menschen mehr, für Jesus.