Was Kinder sich vom Vater wünschen

Vater_Sohn

Laut einer Studie verbringen 80 Prozent aller Jugendlichen ihre Freizeit nicht mehr regelmäßig in der Natur. Ein deutscher Durchschnittsvater nimmt sich täglich drei Minuten Zeit für ein Gespräch mit seinem Kind. Gleichzeitig verbringen unsere Jugendlichen ca. 7,5 Stunden täglich vor einem Bildschirm – dem Fernseher, dem PC, der Spielekonsole etc. Doch bei meiner Frage, was sie am liebsten mit ihren Vätern tun würden, kam niemals die Antwort: „Am PC sitzen oder vor dem Fernseher hocken!“ Die Antworten, die ich stets höre, sind: „Ein Baumhaus bauen“, „klettern“, „eine Floßfahrt machen“, „am Lagerfeuer sitzen“, „toben und raufen“, „Fußball spielen“, „campen“ und ähnliche Sachen – also alles, was mit Abenteuer, Bewegung und Natur zu tun hat.

Jesus sagte: „Werdet wie die Kinder!” Wir Erwachsene sollten auch wieder viel öfter diese Dinge tun. Immer wieder kommen Freunde von mir zu uns, da toben dann in unserem Garten die großen Jungs genauso wie die kleinen – der Polizeikommissar, der Versicherungsfachmann, der Pfarrer … und vor allem meine Kinder Laura und Manuel. Wir spielen Fußball oder Federball und hüpfen ausgelassen auf dem Trampolin. „Werdet wie die Kinder“ heißt wohl auch: „Stillt eure Sehnsüchte, genießt das Leben, sorgt euch nicht so viel, haltet das Feuer am Leben!“ Wenn wir den Vater im Himmel zum Mittelpunkt unseres Lebens machen, können wir uns gewiss sein: „Ich bin ein geliebtes Kind, ein Sohn meines Herrn und Gottes, meines himmlischen Vaters.”

– Michael Stahl in Adam Online 33, S.11 // Bild: ©SXC/leefis