Schlagwort-Archiv: Apologetik

Sollen wir die Bibel verteidigen?

Bibel-Lesen

Ich meine, die Zeit sei vorüber, da man es für eine notwendige Aufgabe hielt, die Bibel zu verteidigen. Sie ist nun so oft verteidigt worden, daß alles Weitere dieser Richtung unnötig ist.

Es geht der Bibel jetzt wie einem Waldkirchlein, das ich einmal sah. Es war vielen Stürmen ausgesetzt, dazu war es auf nicht ganz zuverlässigem Boden erbaut. Darum hatten die guten Leute gemeint, sie von allen Seiten stützen zu müssen, und sie hatten dazu noch einmal so viele Steine verwandt, wie in die Kirche selbst hineingebaut worden waren. So scheint es mir, hat man zweimal soviel zur Verteidigung der Bibel getan als zu ihrer Auslegung. Somit können wir es jetzt wohl der Bibel überlassen, sich selbst zu verteidigen.

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Was hat Ihr Unglaube für Sie getan?

Oma-GrossmutterPfarrer Wilhelm Busch berichtet: Als ich noch ein junger Pastor war, geschah bei uns im Ruhrgebiet etwas Seltsames: Da war eine große Versammlung. Ein gelehrter Mann wies zwei Stunden lang nach, dass es gar keinen Gott gibt. Er hatte seine ganze Gelehrsamkeit auf den Tisch gelegt. – Der Saal war voll mit Menschen. Die Luft war getrübt durch Tabaksqualm. An Beifall wurde nicht gespart: »Hurra! Es gibt keinen Gott! Wir können tun und lassen, was wir wollen!«

Als der Redner nach zwei Stunden fertig war, stand der Leiter der Versammlung auf und sagte: »Jetzt ist Diskussion. Wer etwas sagen will, kann sich melden!« Natürlich hatte keiner den Mut dazu. Jeder dachte: »So einem gelehrten Mann kann man jetzt nicht widersprechen!« Sicher waren viele da, die ihm nicht zustimmten. Aber wer hat schon den Mut, nach vorne aufs Podium zu gehen, wenn da tausend Menschen sitzen die tosend Beifall brüllen!

Doch! Eine Stimme meldet sich! Im Hintergrund macht sich eine alte Oma – es gibt auch junge – bemerkbar. Es war so eine richtige ostpreußische Großmutter mit schwarzem Häubchen, von denen es im Ruhrgebiet viele gibt. – Auf ihre Meldung hin fragt der Vorsitzende: »Oma, Sie wollen etwas sagen?« – »Ja«, antwortet die Oma, »ich wollte etwas sagen!« – »Nun, dann müssen Sie aber nach vorne kommen!« – »Ja«, sagt die Oma, »keine Angst, ich komme!« – Eine tapfere Frau! Das ist so um das Jahr 1925 herum geschehen! – Die mutige Oma marschiert also nach vorne aufs Podium, stellt sich ans Rednerpult und fängt an:

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C.S. Lewis zur Evolutionstheorie

Vorurteil

Lange bevor ich glaubte, daß die Theologie recht hat, war ich zu dem Schluß gekommen, daß das gängige Bild der Wissenschaft auf jeden Fall falsch ist. Es ist nämlich mit einem ganz entscheidenden inneren Widerspruch behaftet: Das gesamte Bild behauptet, auf Rückschlüssen aus gemachten Beobachtungen zu basieren. Wenn kein Rückschluß möglich ist, löst sich das Bild auf. Solange wir uns nicht darauf verlassen können, daß die Wirklichkeit im entferntesten Nebelfleck, im entferntesten Teil des Universums den Gedanken und Gesetzen des menschlichen Wissenschaftlers hier und jetzt in seinem Labor gehorcht – das heißt, solange die Vernunft nicht absolut ist -, liegt alles in Scherben.

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Kang / Nelson, Erinnerungen an die Genesis

Kang_GenesisEs gibt viele apologetische Ansätze, den Wahrheitsgehalt der Bibel zu verteidigen. „Erinnerungen an die Genesis“ ist ein ungewöhnlicher, aber äußerst interessanter und spannender Weg, den Menschen die Urgeschichte gemäß der Bibel nahe zu bringen. Über den Inhalt fasst der Prolog treffend zusammen:

„Dieses Buch möchte zeigen, daß es wirklich bestätigte Belege dafür gibt, daß die Berichte in 1. Mose der Wahrheit entsprechen. Der Höhepunkt ist der Aufweis einer gewissen Parallelität zwischen 1. Mose und den chinesischen Schriftzeichen, von der bisher niemand wußte.

Zunächst wird ein kurzer Blick auf die Geschichte und auf den religiösen Hintergrund notwendig sein, um eine Verständnisgrundlage zu schaffen. Um die chinesischen Schriftzeichen verständlich zu machen und sie dem Leser nahezu bringen, schließt sich eine kurze Einführung in den Aufbau der chinesischen Schrift an. Dadurch soll Interesse geweckt, und der Leser in die Untersuchung mit hineingenommen werden.

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Passen Eiszeiten zur Bibel?

Eiszeit

Eindeutige Indizien gibt es nur für eine einzige Eiszeit. Deren Spuren sehen wir heute noch in solchen Strukturen wie den Gletschern und den U-förmigen Tälern, die sie ausgeformt hat. Die Vertreter der Evolutionslehre sagen, diese Eiszeit habe vor etwa zwei Millionen Jahren begonnen und sei vor etwa 11.000 Jahren zu Ende gegangen. Sie sei von relativ milden „interglazialen Perioden“ unterbrochen worden, die etwa 10 % der Zeit ausmachten.

Die meisten Schöpfungswissenschaftler glauben dagegen, dass die Eiszeit sehr bald nach der Sintflut begann und weniger als 1.000 Jahre dauerte. Tatsächlich bietet die biblische Sintflut, wie wir später noch sehen werden, eine gute Grundlage um zu verstehen, wie die eine Eiszeit entstanden ist. Vertretern der Evolutionslehre bereitet es jedoch große Schwierigkeiten, eine Eiszeit zu erklären. Nach ihrem Verständnis gab es viele Eiszeiten mit Abständen von jeweils 20 bis 30 Millionen Jahren. …

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Zur Frage nach Kains Frau

kain_frauKain war das erste Kind Adams und Evas (1. Mose 4,1), das in der Bibel erwähnt ist. Er und seine Brüder Abel (1.Mose 4,2) und Set (1. Mose 4,25) gehörten zur ersten Generation von Kindern, die je auf dieser Erde geboren wurde. Obwohl nur diese drei Söhne namentlich erwähnt werden, hatten Adam und Eva noch andere Kinder. Eine Aussage aus 1. Mose 5,4 fasst das Leben Adams und Evas zusammen: „Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, und nannte ihn Set; und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.“ Hier wird nicht gesagt, wann diese Kinder geboren wurden. Etliche von ihnen konnten während der 130 Jahre (1. Mose 5,3) vor Set geboren worden sein.

Im Laufe ihres Lebens bekamen Adam und Eva viele Söhne und Töchter. Der jüdische Historiker Josephus schrieb, dass „die Anzahl der Kinder Adams nach alter Tradition 33 Söhne und 23 Töchter betrug.“ Die Bibel nennt uns keine Zahl, wie viele Kinder Adam und Eva geboren wurden. Betrachtet man aber ihre lange Lebenszeit – gemäß 1. Mose 5,5 lebte Adam 930 Jahre -, erscheint es logisch anzunehmen, dass es viele gewesen sind! Schließlich hatten sie das Gebot erhalten: „Seid fruchtbar und mehret euch“ (1. Mose 1,28).

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Zur Entfernung der Sterne in der Schöpfung

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Wenn das Universum jung ist und das Licht vieler Sterne Millionen von Jahren braucht, um zu uns zu gelangen, wie kommt es, dass wir sie dann überhaupt sehen können?

Wir wollen zunächst eine grobe Vorstellung davon bekommen, wie die neue Kosmologie das Problem des Lichts von den Sternen löst, bevor wir uns dann in detaillierter Weise weiteren einführenden Fragestellungen zuwenden. Halten wir zunächst einmal fest, dass die Zeit, die ein sich bewegendes Objekt benötigt, um eine bestimmte Entfernung zurückzulegen, sich dadurch ergibt, dass die Entfernung durch die Reisegeschwindigkeit dividiert wird. Als Formel können wir das wie folgt ausdrücken:
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Don Batten, Fragen an den Anfang

Fragen_AnfangDieses Buch, dessen Herausgeber Don Batten ist und bei dem Ken Ham, Jonathan Sarfati und Carl Wieland Artikel beisteuerten, habe ich im Urlaub gelesen und konnte es nur schwer zur Seite legen. Es ist eines der spannendsten und thematisch umfassendsten bibeltreuen Bücher betreffs Fragen zum Anfang der Welt und der Urgesc hichte und es ist in einer allgemeinverständlichen Art und Weise geschrieben. Die 4 australischen Wissenschaftler beleuchten darin die wohl 20 relevantesten Fragen dieses Themenkomplexes.

Unter anderem werden folgende Fragen behandelt: Hat Gott die Welt in 6 Tagen geschaffen? Warum können wir in einem jungen Universum weit entfernte Sterne sehen? Woher kam die Frau von Kain? War die Sintflut weltweit? Was hat es mit der Kontinentaldrift auf sich? Wie passten die vielen Tiere in die Arche? Wo sind die menschlichen Fossilien? Gab es wirklich Eiszeiten? Was ist mit den Dinosauriern passiert?

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Liebi, Bibel und Wissenschaft

Bibel_WissenschaftIn diesem sehr ansprechend gestalteten und bebilderten Büchlein zeigt der bekannte Bibellehrer und Buchautor auf, dass die Bibel auch in naturwissenschaftlichen Fragen absolut zuverlässig ist. Viele Aussagen der Heiligen Schrift galten über Jahrhunderte als unverständlich oder gar fehlerhaft. So belächelte man die Aussage aus dem 3. Buch Mose, dass der Hase widerkäut oder man hielt es für unzutreffend, wenn in den Sprüchen behauptet wird, dass sich Ameisen Wintervorräte anlegen. Heute weiß man endlich, dass beides den Tatsachen entspricht.

Es werden insgesamt 30 Beispiele aus der Bibel genannt, die die Wissenschaft viel später, teilweise erst in den letzten Jahrzehnten, bestätigte. Dabei werden die Bereiche Astronomie, Physik, Geowissenschaften, Biologie, Ökologie, Hygiene und Mikrobiologie thematisiert. Beispiele sind „Kernfusion in der Bibel“, „Das Gewicht der Luft“, „Geschützte Vögel“ oder „“Bakterien und Saatgut“.

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Lewis, Pardon ich bin Christ

Pardon_ich_bin_Christ„Jeder Mensch hat schon einmal zugehört, wie andere sich streiten. … Dabei scheint es, als wüssten beide Seiten um eine Art Gesetz oder Regel von Fair play, von anständigem Benehmen oder Sittlichkeit oder wie man es nennen will.“ (S.20,21) Mit diesem Verweis auf das Gewissen beginnt C.S. Lewis seine Argumentation für den christlichen Glauben und folgt damit – gewollt oder ungewollt – der Struktur des Römerbriefs. Wie geschrieben steht, ist dem Menschen das Gesetz ins Herz geschrieben und wenn er im Streit den anderen richtet, verurteilt er sich ebenso selbst: „Denn du, der du richtest, verübst ja dasselbe!“ (Römer 2:1, vgl. 2:15)

Dass auch der Leser nicht ohne Schuld ist, darauf zielt Lewis erst im zweiten Schritt. Lange hält er sich mit der Frage nach Recht und Unrecht auf. Was genau ist das „Naturrecht“, das „Sittengesetz“, das „Gesetz der menschlichen Natur“ – und woher kommt es? „… von einem unbestimmten Etwas, das die Welt lenkt und in mir als Gesetz sichtbar wird, das mich zum rechten Handeln anhält und mich mit Schuldbewusstsein und Unbehagen erfüllt, wenn ich Böses getan habe.“ (S.39) Lewis setzt nur kleine, dafür aber feste Schritte nacheinander in Richtung christlicher Glaube.

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Zehn Fragen, die Charles Darwin nicht beantwortete

darwin

1. Warum gibt es eigentlich Sex?
2. Woher kommen die Blumen?
3. Wie entstand das Leben?
4. Wer war der letzte gemeinsame Vorfahre von Mensch und Affe?
5. Warum erröten Menschen?
6. Warum zeichnet sich die Evolution oft nicht in den Genen ab?
7. Warum bringt die Evolution auch Verlierer hervor?
8. Warum denken Männer anders als Frauen?
9. Wie entstand unser Gehirn?
10. Darwin ohne Gene?

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Die Einheit der Bibel – ein Vergleich

Kathedrale

«Nehmen wir einmal an, in Berlin sollte eine Kathedrale gebaut werden, die alle Steinvorkommen in allen Bundesländern Deutschlands repräsentieren soll. Einige Bausteine werden aus den Moränen der Holsteinischen Schweiz geliefert, einige aus Steinbrüchen im Harz, aus dem Hessischen Bergland wird Sandstein herbeigeschafft, aus der Eifel Basaltgestein und aus dem Schwarzwald Granit. Die Steine haben alle vorstellbaren Größen und Formen – einige sind groß, andere klein oder mittel, manche sind würfelförmig, andere zylindrisch, konisch oder auch trapezförmig. Jeder Stein wird bereits am jeweiligen Steinbruch in seine endgültige Form zurechtgehauen. Kein einziger Stein wird nachträglich mit Hammer oder Meißel bearbeitet, nachdem er an der Baustelle angelangt ist. Wenn alle Steine an der Baustelle bereitliegen, machen sich die Bauarbeiter an die Arbeit.

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