Schlagwort-Archiv: Archäologie

Wo war die Auferweckung von Jesus Christus?

Grab Jesu

Wo befinden sich die Stätten von Kreuzigung und Auferweckung Jesu Christi? Immer wieder tauchen um die historischen Orte die verschiedensten Legenden und Theorien auf. Dabei stellt sich bei den neuesten Forschungen heraus, dass der neutestamentliche Bericht ein erstaunlich genauer Ausgangspunkt für die Suche ist: Demnach wurde Jesus nach einem Weg durch die Stadt außerhalb der Stadtmauer von den Römern ans Kreuz geschlagen. Die Lage wird vom Evangelisten Johannes genau benannt:

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Biblische Archäologie – Probleme mit der Chronologie

Ramses_Temple_Abu_Simbel

»Das Alte Testament ist als historische Quelle ohne jeden Wert.« Zu diesem Schluss sind viele Wissenschaftler und auch Theologen heute gekommen, weil sich scheinbar zu weniges von dem, was in der Bibel überliefert ist, archäologisch belegen lässt. Im 19. Jahrhundert war die Sichtweise grundlegend anders: Das einzige Ziel der Forscher im alten Ägypten war, die Ereignisse der Heiligen Schrift zu bestätigen. Ob Engländer, Franzosen, Deutsche oder sogar der Vatikan — das wichtigste Motiv für die oft waghalsigen Expeditionen in den Orient war, archäologische Beweise für die Glaubwürdigkeit der Bibel zu finden.

Und nun, nach fast 200 Jahren Forschung: kaum Belege für die frühe biblische Überlieferung, dafür jede Menge Widersprüche, die durch Archäologie zum Vorschein gekommen sind? Die in der Bibel beschriebene Pracht der Königreiche Davids und Salomos, die gewaltsame Einnahme Jerichos und weiterer kanaanitischen Städte durch Josua – es scheint für grundlegende Geschehnisse biblischer Geschichte keine wissenschaftlichen Belege zu geben! Genaue Zeitangaben zu alttestamentlichen Ereignissen zu machen, ist schwierig, wenn man den Angaben der Bibel selbst nicht vertrauen will. Die zeitliche Einordnung wurde – vereinfacht dargestellt – auf folgende Art und Weise vorgenommen:

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Archäologie: Gihonquelle im Kidrontal

Gihonquelle

Die Ginhonquelle im Kidrontal war die einizige Wasserquelle Jerusalems. Da sie außerhalb der Stadtmauer lag, wurde sie durch massives Mauerwerk besonders gut geschützt. Dennoch war die Quelle die »Achillesferse« der Stadt. Es bestand die Gefahr, dass Feinde die lebensnotwendige Wasserzufuhr unterbinden. Schon die Jebusiter hatten ein Tunnelschachtsystem angelegt, das in Kriegszeiten einen geschützten Zugang zur Gihonquelle bot. Man stieg innerhalb der Stadt in den Tunnel hinab, der unter der Stadtmauer – für Feinde von außen nicht sichtbar – bis zur Quelle führte.

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