Schlagwort-Archiv: Armut

7.012.701 Leistungsbezieher

Armut

Laut dem neuesten Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit (BA), Seite 50, waren im Mai 2013 offiziell 2.936.912 Menschen arbeitslos. Endlich kann man wieder jubeln, denn trotz meteorologischer Umschreibungen der wirtschaftlichen Lage und tatsächlichen Wettererscheinungen wie Regen und Kälte, haben es die Bundesagentur für Arbeit und ihre Statistiker geschafft, die propagierte Arbeitslosenzahl unter die “magische” Drei-Millionen-Grenze zu drücken. Der Frühjahrsaufschwung lässt zwar genauso auf sich warten wie das Frühjahr selbst, weswegen die Auftragslage(!) wetterbedingt(!) schwierig ist, doch alles in allem ist der Arbeitsmarkt robust. Na also …

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Demographische Entwicklung

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Laut „Deutschland Report 2035“ wird den Deutschen aufgrund der demographischen Entwicklung eine ungünstige Zukunft vorhergesagt. Seit Einführung der Anti-Baby-Pille hat sich die Zahl der Lebendgeborenen in Deutschland auf die Hälfte reduziert. Zudem werden in Deutschland allein nach den offiziellen Meldestatistiken über 100.000 Kinder abgetrieben (nach Expertenschätzung bis zu 200.000). Die nichtgeborenen Kinder fehlen den Deutschen auch für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung.
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„Die neue Unterschicht“ und „multikultu­relle Gesellschaft“

Schirrmacher_UnterschichtNur wer die Besonderheiten der neuen Unterschicht kennt, kann auf sie zugehen

Der Ethiker und Soziologe Thomas Schirrmacher (Bonn) hat in einem Seminar im Rahmen des GemeindeFerienFestivals SPRING in Willingen (Sauerland/Hessen), an dem 3300 Teilnehmer eine Woche zusammen waren, Christen und Kirchen dazu aufgefordert, sich für die „neue Unterschicht“ zu interessieren und einzusetzen. Das mit 170 Teilnehmern sehr gut besuchte Seminar fand in der Katholischen Kirche in Willingen statt.

Die Hilfe laufe allerdings ins Leere, wenn man sich nicht vorher gründlich damit auseinandersetze, was diese „neue Unterschicht“ ausmacht. Längst, so Schirrmacher, hat sich in Deutschland eine dauerhafte „neue“ Unterschicht festgesetzt. Man nenne sie „neu“, weil sie sich kulturell stark von der früheren Unterschicht des 19. und 20. Jahrhunderts unterscheidet und ihre Armut sich nicht mehr in erster Linie in Hunger, Krankheit und Unterdrückung äußert. Hatte sich etwa die frühere Arbeiterschicht stark und aktiv in Arbeitervereinen, Gewerkschaften und Parteien organisiert und für ihre Rechte und ihren Aufstieg gekämpft, sei die neue Unterschicht eher durch Passivität gekennzeichnet. Man nehme kaum am gesellschaftlichen Leben teil, setze sich kaum für den Aufstieg und die Bildung der Kinder ein und zahle lieber mehr für „Bequemeres“. Die heutige Unterschicht sei gemessen am heutigen Durchschnitt zwar arm, gemessen an den Armen von vor 100 Jahren aber reich.

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Kinderarmut in Deutschland

Teddybaer

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind erschreckend: In Deutschland herrscht Kinderarmut im doppelten Sinn. Neben der geringen Zahl der neugeborenen Kinder, die in den vergangenen zehn Jahren um 2,1 Millionen gesunken ist, liegt die Armutsquote bei Kindern unter 18 Jahren mittlerweile bei 15,0 Prozent. Der Deutsche Kinderschutzbund bezeichnet diesen Zustand als „dramatisch“.

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Schlimmste humanitäre Katastrophe am Horn von Afrika

Brot

Das UN-Flüchtlingskommissariat spricht von der „schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt“: Am Horn von Afrika sind als Folge der größten Dürre seit 60 Jahren mehr als zehn Millionen Menschen vom Verhungern bedroht, davon sind etwa ein Drittel Kinder. Tausende begeben sich auf die Suche nach Nahrung und Wasser. In hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslagern herrschen chaotische Zustände; Beobachter sprechen von „Höllenvisionen“.

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