Schlagwort-Archiv: Bibel

10 Punkte über wahre Demut Gott gegenüber

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„Ich will aber den ansehen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort.“ (Jesaja 66,2)

Wahre Demut Gott gegenüber zeigt sich erstens dadurch, dass wir offen und ehrlich zugeben vor Gott unbedeutend und sündig zu sein.

Zweitens zeigt sich Demut Gott gegenüber dadurch, dass man sich niemals auf sich selbst verlässt, sondern sich in allen Dingen vollständig von Gott abhängig macht.

Drittens zeigt sich wahre Demut Gott gegenüber dadurch, dass wir auf jede Anerkennung für unsere guten Taten verzichten und Gott die ganze Ehre für alles Gute geben.

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Der alte Mann und die gerechte Sprache

Gerechte Sprache

Dem alten Mann fällt auf, dass sich die Sprache in den christlichen Gemeinden geändert hat. Das ist an und für sich kein großes Problem. Bedenklich ist, dass diese Wandlung konsequent in eine bestimmte Richtung geht. Dabei orientieren sich die christlichen Gemeinden am Zeitgeist und am Trend der Gesellschaft.

Nicht einmal die Bibel, das Wort Gottes, wird von diesem Wandel verschont. Auf die sogenannte „Volxbibel“ folgte die „Bibel in gerechter Sprache“. Man behauptet, die Bibel sei ein intolerantes, frauenfeindliches, patriarchalisches Machwerk und müsse deshalb an vielen Stellen verbessert werden. Die männliche Dominanz müsse gebrochen werden. Viele Bibelverse wurden in diesem Sinn verändert und gefälscht.

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Der alte Mann und das Reformationsjubiläum

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Das Jahr 2017 ist dem Gedenken an die Reformation gewidmet. Vor 500 Jahren hat Martin Luther seine 95 Thesen bekannt gemacht. Das war ein Wendepunkt in der Geschichte. Martin Luther, Huldrych Zwingli und Johannes Calvin waren herausragende Persönlichkeiten ihrer Zeit. Durch ihr Wirken wurde das Wort Gottes wieder neu auf den Leuchter gestellt. Zur Reformation gehört zuerst und zuletzt die Bibel. „Allein Christus! Allein der Glaube! Allein die Schrift! Allein die Gnade!“ Zwingli schrieb 1523: „Die Heilige Schrift muss mein und aller Menschen Richter sein; es darf aber nicht der Mensch Richter über das Wort Gottes sein.“ Die Stärke der Reformatoren war ihre Treue zum Wort Gottes.

Der alte Mann stellt fest, dass das Jubiläum 2017 auf keinen Fall eine  Rückbesinnung auf die Werte der Reformation ist. Im Gegenteil: Die Evangelische Kirche hat ihr eigentliches Glaubensfundament verlassen. Sie hat ein anderes Fundament gelegt, das nicht zum Ziel führt. Der Mensch nimmt die Stelle Gottes ein. Die Kirche verdunkelt das Wort Gottes. Sie verändert das Evangelium. Die Werte, die man der Bibel verdankt, tritt sie mit Füßen.

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Kann das Christentum auf die Wunderberichte verzichten?

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Sehr oft hört man heute die Frage, ob zeitgemäßes Christentum nicht besser auf die Elemente des Wunders verzichten würde, oder, wie die Fragesteller es formulieren, ob das Christentum nicht von viel Ballast „befreit“ würde, wenn man die Wunder aus der christlichen Verkündigung stillschweigend wegließe.

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Der Brief an die Philipper lehrt Freude statt Depression

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„Paulus blieb zwei Jahre in der von ihm gemieteten Wohnung und durfte dort so viele Besucher empfangen, wie er wollte. Er verkündete ihnen die Botschaft vom Reich Gottes und lehrte sie alles über Jesus Christus, den Herrn. Er tat es frei und offen und wurde von niemand daran gehindert.“ (Apostelgeschichte 28:30f. – NGÜ)

Die Apostelgeschichte hat ein Happy End. Die jahrelange Zeit der Verfolgung und der schwere Weg von Jerusalem bis nach Rom führte Paulus schließlich in seine eigene Mietwohnung, in der er täglich frei missionieren und lehren konnte. Doch diese Zeit ist nun vorbei und Paulus sitzt wieder im Gefängnis. Seine Situation hat sich verschlechtert. Dramatisch, denn er sieht seiner Hinrichtung entgegen, die letztlich nur eine Frage der Zeit sein wird.

Was würden Sie nach einer solchen Lebensveränderung Ihren Freunden schreiben?

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Epheser – Anleitung zur Verherrlichung Gottes

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„Das höchste Ziel des Menschen ist, Gott zu verherrlichen und sich für immer an ihm zu erfreuen.“ Der Westminster Katechismus formuliert in etwa das Thema des Epheserbriefs. Die zwei Überschriften des Paulus-Briefs finden sich im ersten Kapitel. (1) Wir sind auserwählt, um mit und für Gott zu leben. (2) Wir loben Gott für das, was er uns in Jesus Christus schenkt. (1:1-14)

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Bibel statt Handy

Was würde mit unserer Bibel passieren, wenn wir sie so behandeln würden wie unser Handy?
Was wäre, wenn wir sie immer in den Händen oder in der Tasche hätten?
Würden wir zurück gehn, wenn wir sie vergessen haben?
Würden wir sie auch so viele Male am Tag öffnen?
Würden wir uns unwohl fühlen ohne sie?

Gott hat nicht Whatsapp, aber er ist mein Lieblingskontakt.
Er hat nicht Facebook, aber er ist mein bester Freund.
Er hat nicht Twitter, aber ich folge ihm.

Wie wird es in der Hölle sein?

Deppe_Hoelle„Früher hatten die Leute Angst vor der Hölle; heute haben die Pfarrer Angst, über die Hölle zu predigen.“ (S. 20) Das vorliegende Buch ist ein Gegenpol dieser Entwicklung. Es behandelt die Aussagen der Bibel zu dem Thema, zum Großteil davon die Überlieferungen von Jesus Christus. Dabei wird die Existenz der Hölle nicht diskutiert, sondern vorausgesetzt, denn Jesus hat das ebenso getan. Im Umkehrschluss gilt: „Wer die Hölle leugnet, macht Jesus zum Lügner.“ (S.13)

Im Innersten wissen die Menschen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Dieses Wissen um die Ewigkeit wurde ihnen von ihrem Schöpfer „ins Herz gelegt“. (Prediger 3:11) So erklären sich auch die Lehren von einer Hölle in den anderen Religionen, worauf der Autor kurz eingeht. Der Abschnitt zum Islam ist interessant: „In der islamischen Hölle gibt es sieben verschiedene Grade der Bestrafung, unter anderem wird man so lange herumgedreht, bis die ganze Haut abgeschürft ist, und dann bekommt man eine neue Hülle, damit der ganze Prozess von vorn beginnen kann. Im Koran wird die Hölle beschrieben als Feuer, dessen Brennstoff die Verdammten sind und das siebzig Mal so heiß ist wie irdisches Feuer. Die Verdammten werden gequält mit Speisen und Getränken, die heiß sind wie geschmolzenes Erz und mit Kleidern aus flüssigem Kupfer und Teer.“

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Warnungen vor der Hölle

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„Fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle!“

– Matthäus 10:28

Das »Feuer« ist eine der ersten Beschreibungen, die Johannes und der Herr Jesus für die Hölle gebrauchten (Matthäus 3,12; 7,19). Bevor wir in diesem Kapitel einige von Jesu weiteren Schilderungen der Hölle näher untersuchen, verschaffen wir uns einen Überblick, welche Wörter und Umschreibungen er für die unerlöste Existenz nach Tod und Auferstehung verwendete:

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Der Scheol – Grab, Totenreich oder Hölle?

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Das Alte Testament lehrt aber nicht nur, dass es nach dem Tod weitergeht, sondern enthüllt auch ansatzweise wie. Im AT kommt 65 Mal das hebräische Wort »Scheol« vor, und die Gelehrten diskutieren noch heute darüber, ob Scheol nun ausschließlich »Grab«, oder auch »Totenreich« oder sogar »Hölle« bedeutet. Das erste Mal kommt das Wort vor, als Jakob über seinen angeblich toten Sohn Josef trauert: »Leidtragend werde ich zu meinem Sohn hinabfahren in den Scheol!« (1. Mose 37,35). Da Jakob jedoch dachte, Josef sei nicht begraben, sondern von einem wilden Tier gefressen worden, konnte er hier wohl kaum ein Familiengrab meinen. Außerdem gibt es im Alten Testament ein anderes Wort für Grab (qeber), das ausschließlich für Begräbnisstätten verwendet wird.

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Der Brief an die Römer erklärt das Evangelium

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Paulus sieht sich als Schuldner, allen Menschen das Evangelium zu predigen und wollte dazu auch gerne nach Rom. (1:13f.) Weil das aber bisher nicht möglich war, schreibt Paulus diesen Brief, in dem er das Evangelium schriftlich predigt bzw. erklärt:

Gott zeigt den Menschen durch seine Schöpfung, dass es ihn gibt. Dennoch leben die Menschen gottlos oder dienen Götzen statt Gott, der Schöpfung statt dem Schöpfer. Die Frucht eines Lebens ohne Gott ist ein egoistisches, rücksichtsloses und konfliktreiches Leben der Menschen untereinander, das gegen die Gebote Gottes und seine Schöpfungsordnung verstößt. (1:18-32)

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