Schlagwort-Archiv: Eritrea

Gefangen in Eritrea: Von Glaubenstreue und Bekennermut

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John Wolde, Paul Kiros und Peter Selam aus Eritrea leben heute in einem anderen Land. Die Männer wurden während ihres Wehrdienstes eingesperrt, weil sie sich im Militärlager heimlich mit anderen Christen zu Gebetstreffen versammelt hatten. Gegen sie wurde – wie bei Verhaftungen von Mitgliedern von „Untergrundgemeinden“ in Eritrea üblich – weder offiziell Anklage erhoben, noch ein Verfahren eröffnet. Auch hatten sie keinen Rechtsbeistand sowie Kontakt zur Außenwelt, etwa zu ihren Familien. Rund 1.500 Christen sind aufgrund ihres Glaubens in Militärlagern, unterirdischen Zellen und Frachtcontainern eingesperrt, berichteten einheimische Kirchenleiter dem Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors. Dort sind die Häftlinge Folter und Misshandlung ausgesetzt.

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Berhane, Mein Lied klingt aus der Nacht

Mein_Lied_EritreaAls „Weckruf an die profillose Christenheit in Deutschland“ betrachtet der Leiter der Menschenrechtsorganisation „Hilfsaktion Märtyrerkirche“, Manfred Müller, Berichte über den Bekennermut von Christen in dem ostafrikanischen Land Eritrea.

„Was uns westlichen Christen naiv erscheint, könnte auch normal sein, nämlich eine konsequente Christus-Nachfolge ohne Netz und doppelten Boden“, sagte Müller bei der Vorstellung der Biographie der eritreischen Sängerin Helen Berhane am 17. Juni in Stuttgart. Unter dem Titel „Mein Lied klingt aus der Nacht“ (Brunnen Verlag Gießen) beschreibt die heute 36-Jährige, die der pfingstlerischen Rema-Kirche angehörte, warum sie in ihrer Heimat 30 Monate lang ohne Anklage eingesperrt war. Vor Journalisten erläuterte sie, dass die neomarxistischen Machthaber es nicht ertragen könnten, dass Jesus Christus als höchste Autorität verkündigt werde.

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