Schlagwort-Archiv: Erziehung

VanVonderen, Wenn Gnade das Familienleben prägt

wenn-gnade-das-familienleben-prägt„Gute, wertvolle, christliche Eheleute, die man akzeptieren kann, erfüllen alle Bedürfnisse ihres Partners.“ Stimmt das? Wenn das Ihre Meinung über Ehe und Familie ist, dann sollten Sie das vorliegende Buch lesen: „Wenn Gnade das Familienleben prägt“, von Jeff VanVonderen.

Ehen sind regelmäßig zum Scheitern verurteilt, weil die Menschen mit falschen Erwartungen heiraten. Der Ehepartner wird nie die inneren Bedürfnisse des anderen erfüllen können. Kein Gegenüber kann Quelle des eigenen Selbstwertgefühls sein, es ist unmöglich. Und doch kommen Eheleute in die Eheberatung mit langen Listen darüber, wie der andere sich verändern müsse, damit sie glücklicher und zufriedener seien.

Solche Listen tragen sie schon länger mit sich herum. Selbst haben sie nach Kräften probiert, den anderen zu verändern, mit den verschiedensten Methoden: Regeln, Gebote, Druck, Unversöhnlichkeit, wütende Überreaktionen, Beschämung, Egozentrik, Nörgeln, Drängen, Manipulieren, Bestechen, eigenmächtiges Handeln, Schreien, Schlagen, Drohen, Bibelverse, Schmollen, Anklagen, Vergleichen, Herausfordern, Vorwerfen, Leugnen, falsche Unterordnung.

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Wenn das Leitseil der Erziehung gelockert wird

Erziehung

Mehr und mehr musste ich mich mit Erziehungsfragen beschäftigen. Es kamen die Jahre, da sich die Folgen der zu starken Lockerung des Leitseiles bemerkbar zu machen begannen. Ich selber bin ja mit Begeisterung dabei gewesen, als die grossen Pädagogen und Psychologen uns lehrten, besser in des Kindes Seele zu lesen. Ich selber half nach Kräften mit, den Zwang zu verwerfen, durch den die falsch verstandene Autorität vom Kind absoluten Gehorsam, absolute Unterwerfung verlangt hatte. Ich selber jubelte mit, als man sich zu kleinen pädagogischen Gruppen zusammentat, um die Frage zu studieren, wie man dem Kinde helfen könne zur freien Entwicklung all seiner schlummernden Kräfte.

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Vatermord und der Untergang des Mannes

»Das 20. Jahrhundert kann man als ein Zeitalter des Vatermordes nennen. Vatermord und der Untergang des Mannes als Folge sind Ursachen jener radikalen Krise des Christentums, die wir beklagen, aber theologisch gar nicht verarbeitet haben. Jesus lehrte uns den ‚Vater im Himmel‘, und er selbst wusste sich als der Sohn Gottes eins mit seinem himmlischen Vater … Statt dem allmächtigen Vater wollten kindisch Gewordene lieber einen ‚Daddy‘ in ‚einer tollen Session‘ preisen. Und Friedrich Nietzsche schrieb vor hundert Jahren: „Der Männer sind wenige: darum vermännlichen sie ihre Weiber.“ Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen und sich nicht als Mutter, sondern als Vater im Himmel geoffenbart.«

– Theologieprofessor Dr. Huntemann in ideaSpektrum 32/1999

Zum Adoptionsrecht der Homosexuellen

Adoption

Es sind Tage der Trübsal, die über die deutsche Familienpolitik hereinbrechen: Sie ist gescheitert. Die gesellschaftliche Struktur und Richtung gilt seit der Wiedervereinigung als extrem gefährdet. Das liegt nicht zuletzt an Richtern, die über ihre Befähigung hinaus entscheiden, dass Kinder homosexuellen Lebensgemeinschaften in Zukunft angetragen, ja anvertraut werden sollen. Mich erzürnt vor allem die Verlogenheit der Medien im Umgang mit dem Recht zur Adoption. Ich bitte Sie als Leser: Überprüfen Sie mal den folgenden Link des nächsten Absatzes und schauen sie es sich selbst an.

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Ryle, Die Pflichten der Eltern

die-pflichten-der-eltern-ryleWas kann man von einem Buch über Kin­der­er­zie­hung aus dem 18. Jahr­hun­dert erwar­ten? Ich war gespannt, und begann ziem­lich spät nachts, so kurz nach 1 Uhr, mit der Lektüre.

„Grund­re­geln bib­li­scher Erzie­hung“ als Unter­ti­tel gab mir Ori­en­tie­rung und ich stellte mich auf einige kurz gefasste Haupt­auf­ga­ben in der Erzie­hung ein. Der Autor gibt 17 Grund­re­geln wei­ter, die er zu den Wich­tigs­ten zählt. Er lei­tet ein mit den Worten:

„Lehne meine Rat­schläge nicht ab, weil sie unge­schminkt und ein­fach sind. Ver­achte sie nicht, weil sie nichts Neues ent­hal­ten. Sei gewiss: Wenn du Kin­der für den Him­mel erzie­hen willst, soll­test du diese Rat­schläge nicht leicht­fer­tig über Bord wer­fen.“ S. 12

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Bibeltreue Erziehung ist ein Segen

Mutter_Kind

Evangeliumschristen haben in der Regel große Familien. Lilli und Helmut Schuh haben zehn Kinder. Robin, der Älteste, ist 17 Jahre alt, hat gerade seinen Realschul-Abschluss gemacht (Durchschnitt 1,4) und beginnt demnächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Josia mit seinen drei Monaten ist der Jüngste im Bunde und zufrieden, wenn er auf Mamas Schoß sitzen kann.

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Lieber Leser, sage ich nicht die Wahrheit?

Erziehe den Knaben seinem Weg gemäß;
er wird nicht davon weichen,
auch wenn er älter wird.

– Sprüche 22,6

Ich nehme an, dass die meisten bekennenden Christen diesen Vers kennen. Er klingt wahrscheinlich in deinen Ohren bekannt wie eine alte Melodie. Anscheinend hast du oft davon gehört, ihn häufig gelesen, über ihn gesprochen oder ihn zitiert. Doch wie wenig wird die wesentliche Aussage dieses Textes beachtet! Seine Lehre scheint beinahe unbekannt und die Pflicht, die er uns auferlegt, scheint äußerst selten erfüllt zu werden. Lieber Leser, sage ich nicht die Wahrheit?

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Wer seinen Sohn liebt…

Rute_Nikolaus

Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn beizeiten. – Sprüche 13, Vers 24

Ein evangelikaler Autor, der sich zu Erziehungsfragen äußerte, kam letzthin in Bedrängnis weil er in Sachen „körperliche Züchtigung“ nicht die politisch korrekten Ansichten vertrat, sondern auf biblische Aussagen hinwies (ohne allerdings entsprechende Empfehlungen zu geben). Angeblich hatten die Grünen im niedersächsischen Landtag daraufhin Strafanzeige gegen den Autor gestellt.

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Erziehung: „Zeit ist ein enorm wichtiger Faktor“

Mutter_Kind_2

„Zeit gehört zu den wichtigsten Dingen, die Eltern ihrem Kind geben können“, sagt der Professor für Kinderheilkunde, Remo Largo in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Spiegel Wissen“. Kinder bräuchten verlässliche und vertraute Bezugspersonen, leider sei genau dies in vielen Betreuungseinrichtungen nicht gegeben.

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Erziehung nach Sprüche 19:18

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„Züchtige deinen Sohn, solange noch Hoffnung da ist;
aber lass dich nicht dazu hinreißen, ihn zu töten!“

– Sprüche 19,18

Wir leben in einer Gesellschaft, die sehr vieles duldet. Besonders auf dem Gebiet der Kindererziehung hören die Leute eher auf den Rat der Psychologen und Soziologen als auf die Lehren des Wortes Gottes. Viele Erwachsene, die selbst von Eltern erzogen wurden, die es noch sehr wohl wagten, sie zu züchtigen, entschließen sich jetzt, ihren Kindern viele Freiheiten und den ungehinderten Ausdruck ihrer eigenen Persönlichkeit zu gestatten. Und mit welchem Ergebnis?

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