Schlagwort-Archiv: Ethik

Der alte Mann und die falsche Toleranz

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Toleranz kann eine Tugend sein. Wenn keine Grundsätze auf dem Spiel stehen, muss man nicht streiten. Toleranz erlaubt eine große Vielfalt in unwichtigen Standpunkten. Für belanglose Nebensächlichkeiten muss man nicht zum Märtyrer werden.

Dem alten Mann ist bekannt, dass Toleranz auch eine Charakterschwäche sein kann, die unentschuldbar ist. Falsche Toleranz schweigt, wenn der Name Gottes gelästert wird. Sie bleibt stumm, wenn Christus entehrt wird. Wenn die Wahrheit auf dem Spiel steht, ist ein feiges, und trügerisches Schweigen verabscheuungswürdig. Man ist zu feige, sich gegen Böses zur Wehr zu setzen. Eine Toleranz, die Betrug und Ungerechtigkeit duldet, ist Sünde.

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Was Väter bedenken sollten!

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Was hätte ich anders machen sollen? »Wenn deine Kinder noch einmal klein wären, was würdest du tun?« Diese Worte brachen aus dem brennenden Herzen eines Vaters, der mir gegenüber saß. Seine Augen baten um Hilfe. Er litt an dem furchtbaren, leeren, lähmenden Gefühl eines Mannes, dessen Sohn sich verirrt hat. Er hatte das Gefühl, als Vater versagt zu haben. Seine Worte bewegten mich. Obwohl sie mich an jenem Tage direkt und unvermittelt trafen, ist dieser Vater keine Seltenheit. Seine Fragen bewegen unendlich viele Paare, wenn sie ihre Elternschaft ernst nehmen. Ich habe über diese Frage nachgedacht und einige Anregungen zusammengestellt.

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Der Auftrag des Menschen

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»Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan: Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere, die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht.« – Psalm 8:7-8

Auch hier fühlt man sich wieder deutlich an die Schöpfungsgeschichte erinnert: »Und Gott segnete die Menschen und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über das Getier, das auf Erden kriecht.« – 1. Mose 1, 28

Der Mensch ist Statthalter Gottes in dieser Welt. Schafe, Rinder, wilde Tiere, Vögel, Fische – das ist der Herrschaftsbereich der damaligen Welt. Inzwischen hat sich das Gesichtsfeld des Menschen fast ins Uferlose geweitet. Schafe und Rinder – heute müssten wir sagen: Physik und Chemie, Medizin und Psychologie, Technik und Biochemie, Atom- und Astrophysik – alles hast du unter seine Füße getan.

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Null Machos: Männer sagen NEIN zur Prostitution

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Weil wir für sexuelle Freiheit sind, werden wir kein Freier sein!

Männer sagen NEIN zur Prostitution

Ist Prostitution ein «Mannsrecht»? Eine «Freiheit der Frauen»? Eine unausweichliche Realität um auf die «ununterdrückbaren Bedürfnisse» der Männer zu antworten?

NEIN! Schluss mit dieser Propaganda!

Wir, die Unterzeichner dieser Erklärung, Männer jeden Alters, jeder Herkunft, und aus allen materiellen Verhältnissen, lehnen es ab, unsere Sexualität durch bezahlte Beziehungen zu erleben. Für uns ist Sexualität vor allem eine menschliche Beziehung, die mit Gleichheit und Respekt des anderen, seiner Freiheit und seinem Verlangen einhergeht.

Wir laden Sie dazu ein, mit uns zu handeln und öffentlich zu sagen

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Tätowieren und Piercen – eine harmlose Jugendmode?

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Man schätzt, daß bereits mehr als drei Millionen Deutsche tätowiert sind. Tendenz steigend. Die Symbole variieren tausendfach, von Schlangen, Elfen, Totenköpfen bis Rosen. Diese Tattoos (moderne Bezeichnung für Tätowierungen) sind besonders bei jungen Leuten sehr gefragt. So schreibt eine Tageszeitung schon 1996 unter der Überschrift „Bilder, die unter die Haut gehen“: „Die Fans des Körperkults sind in den 2000 Tattoo-Studios auf der Suche nach der neuen Herausforderungen, nach dem ultimativen Kick. Erlaubt ist, was gefällt: Body-Painting, Nasenringe, Piercing-Metall an allen Körperteilen.“

Gleichzeitig werden immer bizarrere Formen angeboten, die zum Teil auch schmerzhaft sind. Neu im Trend liegt „Branding“, wo die „Opfer“ einiges aushalten müssen, wenn sich ein auf 1000 Grad erhitzter Stempel auf ihre Haut preßt. Für noch härtere Typen gibt es das „Tuckering“, bei dem Metallklammern in die Haut geknipst werden. Fazit: Was früher als Strafe, Demütigung, Entstellung oder Kennzeichnung von Sklaven empfunden bzw. praktiziert wurde, gilt heute als „cool“ und findet wachsende Anhängerschaft. So schreibt wiederum ein weltliches Blatt zum Thema Piercing: Ein Ring durch die Nase, den Bauchnabel oder im Intimbereich ist „in“.

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Christliche Ethik

Hahn

Christliche Ethik ist Hahnenschrei-Ethik. Wenn der Hahn kräht, wird es Morgen. Wenn der Hahn nicht kräht, ist entweder der Morgen noch nicht da – oder mit dem Hahn stimmt etwas nicht. Ich habe den Eindruck, dass mit den Hähnen und Hennen im Hühnerhaus der christlichen Gemeinde heute eine Menge nicht stimmt. Sie bemerken den kommenden Morgen nicht. Sie treten nicht durchs Loch nach draussen. Sie fliegen nicht auf Pfähle und Pfosten, um den Morgen anzukrähen und die Menschen im Dorf zu wecken, dass es Tag wird.

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Francis A. Schaeffer – Der Kampf, in dem wir uns befinden

AnpassungDer Zeitgeist unserer Tage strebt fortwährend vorwärts; er erhebt den Anspruch der Autonomie und zerstört auf seinem Weg alles, was uns lieb und teuer ist. Hätten wir uns vor sechzig Jahren vorstellen können, daß Millionen ungeborener Kinder in unseren westlichen Ländern getötet werden würden? Oder daß wir keine Redefreiheit haben würden, wenn wir in den staatlichen Schulen von Gott und den biblischen Wahrheiten erzählen wollten? Oder daß jegliche Form sexueller Perversion von den Medien der Unterhaltungsindustrie gefördert werden würde? Oder daß Ehe, Kindererziehung und Familienleben angegriffen würden?

Traurigerweise müssen wir gestehen, daß nur sehr wenige Christen erkannt haben, in welchem Kampf wir uns befinden. Sehr wenige haben eine eindeutige und mutige Position gegen den Zeitgeist unserer Tage bezogen, der unsere Kultur und die christliche Gesinnung zerstört, die unserem Land einst seine Gestalt gaben. Die Heilige Schrift macht aber klar, daß wir als bibelgläubige Christen in einen Kampf einbezogen sind, der kosmische Ausmaße hat. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod um den Geist und die Seele des Menschen, ein Kampf, der von Ewigkeitsbedeutung ist; ebenso ist dies auch ein Kampf auf Leben und Tod um das Leben auf dieser Erde. Auf der einen Ebene handelt es sich um einen geistlichen Kampf, der in den himmlischen Regionen geführt wird. Der Brief von Paulus an die Epheser liefert uns die klassische Ausdrucksweise:

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Planet der Affen?

Angesichts der möglichen Eingriffstiefe der Implantation hirnspezifischer menschlicher Zellen in das Gehirn von Primaten und der zentralen Bedeutung von Hirn und Nervensystem für die artspezifischen Befähigungen sowie angesichts unseres vorläufigen und begrenzten Wissens über mögliche Auswirkungen auf Physiognomie und kognitive Fähigkeiten sollte die Einfügung hirnspezifischer menschlicher Zellen in das Gehirn von Primaten nur nach einem interdisziplinären Begutachtungsverfahren unter Einbeziehung des Nationalen Ausschusses möglich sein.

– aus der Stellungnahme des Ethikrats zu Mensch-Tier-Mischwesen

Marsch für das Leben: Was für ein Hass gegen Christen!

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Zu einer Konfrontation mit Linksradikalen kam es beim „Marsch für das Leben“ am 17. September 2011 in Berlin, den der Bundesverband Lebensrecht veranstaltete. Dazu ein Kommentar.

„Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“ – „… gegen Deutschland geht immer“, – „Hätt’ Maria abgetrieben, wärt Ihr uns erspart geblieben“. Geschrei, Trillerpfeifen, aufgeblasene Kondome. Ein riesiges Polizeiaufgebot sorgte dafür, dass 2.200 Christen in der deutschen Hauptstadt den „Marsch für das Leben“ gegen die Tötung von über 150.000 Kindern im Mutterleib in Deutschland durchführen konnten. Dutzende Linksradikale versuchten trotzdem, den Christen die Holzkreuze mit Gewalt zu entwenden, die viele von ihnen trugen. Vier Linksradikale wurden vorübergehend festgenommen. Im Polizeibericht heißt es dennoch: eine Demonstration „ohne besondere Vorkommnisse“.

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Gleichbehandlung, Toleranz und Werteverfall

Eheringe

Das dritte Buch Mose wird vielleicht nicht mehr so gerne gelesen, gehört aber immer noch zum Wort Gottes. Kapitel 18 lehrt uns, klar und deutlich, wir sollen kein Ehebruch begehen und auch keine homosexuellen Praktiken ausüben.

Verstößt Gott damit nicht gegen unsere Vorstellungen von Toleranz und Gleichbehandlung? Ihm wird es egal sein, stattdessen lesen wir weiter in Vers 28:

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Von der Dummheit

Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern. Das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos.

Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch -, und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseite geschoben werden.

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Weisheit im Informationszeitalter

„Wir leben im Zeitalter von Google und Wikipedia. Heute sind nicht mehr der Wissens- und Faktenerwerb wichtig, sondern die Wissensselektion und die Wissensverarbeitung. Wer heutzutage auf Knopfdruck auf sein Stichwort innerhalb von einer Sekunde eine Million Interneteintragungen bekommt, hat kein Wissensproblem, sondern ein Auswahlproblem. Nicht mehr die Frage, woher wir Informationen bekommen, ist relevant, sondern vielmehr die Frage, wie wir die Flut von Fakten bündeln und interpretieren.“

– Stephan Holthaus in „Werte“, S.112.

2.000.000.000.000 EUR Staatsverschuldung

500 Millionen Mark

„Ende Juni 2008 stand der Staat mit insgesamt 1602 Milliarden Euro in der Kreide. Das waren 5,7 Prozent mehr als Ende 2008. Bis Ende 2010 wird die Gesamtverschuldung nach RWI-Prognosen auf etwa 1900 Milliarden Euro anwachsen.“ (Reuters 09/09) Dazu ein Update: Ende 2011 liegt die Staatsverschuldung bei mehr als 2.100 Milliarden Euro…, Anfang 2014 bei 2.175 Milliarden Euro… der Berg wächst und wächst…

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