Schlagwort-Archiv: Familie

VanVonderen, Wenn Gnade das Familienleben prägt

wenn-gnade-das-familienleben-prägt„Gute, wertvolle, christliche Eheleute, die man akzeptieren kann, erfüllen alle Bedürfnisse ihres Partners.“ Stimmt das? Wenn das Ihre Meinung über Ehe und Familie ist, dann sollten Sie das vorliegende Buch lesen: „Wenn Gnade das Familienleben prägt“, von Jeff VanVonderen.

Ehen sind regelmäßig zum Scheitern verurteilt, weil die Menschen mit falschen Erwartungen heiraten. Der Ehepartner wird nie die inneren Bedürfnisse des anderen erfüllen können. Kein Gegenüber kann Quelle des eigenen Selbstwertgefühls sein, es ist unmöglich. Und doch kommen Eheleute in die Eheberatung mit langen Listen darüber, wie der andere sich verändern müsse, damit sie glücklicher und zufriedener seien.

Solche Listen tragen sie schon länger mit sich herum. Selbst haben sie nach Kräften probiert, den anderen zu verändern, mit den verschiedensten Methoden: Regeln, Gebote, Druck, Unversöhnlichkeit, wütende Überreaktionen, Beschämung, Egozentrik, Nörgeln, Drängen, Manipulieren, Bestechen, eigenmächtiges Handeln, Schreien, Schlagen, Drohen, Bibelverse, Schmollen, Anklagen, Vergleichen, Herausfordern, Vorwerfen, Leugnen, falsche Unterordnung.

Weiterlesen

Wenn Schüler töten – was muss sich ändern?

Soldat-Kind-Gewalt-Waffe

1998 – ein 11 u. ein 13jähriger lösen am 24. März an ihrer Schule in Jonesboro (Arkansas/USA) falschen Feueralarm aus und richten unter Schülern und Lehrern ein Blutbad an. Vier Mädchen und eine Lehrerin sterben. 1999 – In Littleton (Colorado/USA) töten zwei Jugendliche am 20. April mit Schusswaffen und Sprengsätzen zwölf Mitschüler und einen Lehrer. 28 Personen werden verletzt. Die Attentäter begehen nach der Tat Selbstmord. Ein 15-jähriger Gymnasiast dringt am 9. November 1999 maskiert im sächsischen Meißen in ein Klassenzimmer ein und ersticht seine 44-jährige Lehrerin. Der Junge kann nach der Tat fliehen. Als Motiv gibt er Hass auf die Lehrerin an. Die Polizei nimmt am 29. November in Metten (Bayern) drei Jugendliche fest, die Mordpläne gegen ihre Schulleiterin und eine Lehrerin geschmiedet hatten.

2000 – Weil er am Vortag von seinem Realschul-Internat im bayrischen Brannenburg verwiesen wurde, schießt ein 16-Jähriger am 16. März 2000 dem Schulleiter in den Hals und fügt sich anschließend selbst Verletzungen zu. Der Pädagoge erliegt wenige Tage später seinen Verletzungen, der Täter liegt seitdem im Koma. 2002 – In einer Berufsschule in Freising (Oberbayern) tötet am 19. Februar ein 22-jähriger den Direktor und verletzt einen Lehrer schwer. Anschließend tötet der junge Mann sich selbst. Zuvor hatte der schwer Bewaffnete in einer Firma zwei Ex-Kollegen erschossen. 26. April 2002 – In Erfurt tötet ein 19-jähriger in einem Gymnasium 16 Menschen und sich selbst.

Weiterlesen

Was Väter bedenken sollten!

Vater-Sohn

Was hätte ich anders machen sollen? »Wenn deine Kinder noch einmal klein wären, was würdest du tun?« Diese Worte brachen aus dem brennenden Herzen eines Vaters, der mir gegenüber saß. Seine Augen baten um Hilfe. Er litt an dem furchtbaren, leeren, lähmenden Gefühl eines Mannes, dessen Sohn sich verirrt hat. Er hatte das Gefühl, als Vater versagt zu haben. Seine Worte bewegten mich. Obwohl sie mich an jenem Tage direkt und unvermittelt trafen, ist dieser Vater keine Seltenheit. Seine Fragen bewegen unendlich viele Paare, wenn sie ihre Elternschaft ernst nehmen. Ich habe über diese Frage nachgedacht und einige Anregungen zusammengestellt.

Weiterlesen

Vom Umgang mit (entstehenden) Ehekrisen

Ehe-Krise-Scheidung

Zwei Menschen, die heiraten, möchten eine harmonische Ehe. Sie wollen keinen Streit, keine Auseinandersetzungen, sie streben ein friedliches und partnerschaftliches Miteinander an. Sie unterschätzen, daß zur Ehe Schwierigkeiten, Probleme und Konflikte gehören, auch Krisen. Das griechische Wort Krise meint »Schwierigkeiten« und »Klemme«. Es beinhaltet auch die Begriffe: Höhepunkt, Wende und Entscheidungssituation.

Viele Menschen sehen in der Krise eine Sackgasse, eine Katastrophe. Das ist ein Irrtum. Krisen sind notwendig, lebensnotwendig. Krisen sind Lebens- und Reifungshilfen. Krisen sind Herausforderungen Gottes. Sie verhelfen zur Enttäuschung, zur Aufhebung der Täuschung. Die namhafte Analytikerin Heigl-Evers kann sogar formulieren: »Keine Krisen – keine Reifung.« Und wenn solche Klemmen und Schwierigkeiten vorliegen, was können Eheleute selbst tun? Ich möchte in einigen Punkten konkrete Schritte beschreiben, die den Partnern helfen – in der Verantwortung vor Gott – die Krisen zu meistern.

Weiterlesen

Wesen und Dienst der Frau in der Gemeinde

apple-15857_625

Was sagt die Heilige Schrift über Wesen und Dienst der Frau? Zunächst: In Christus ist „weder Mann noch Frau“ (Gal 3,28). Beide kommen von Gott (1. Kor 11,11 f.). Mann und Frau sind in Christus völlig gleichwertig. Die Erlösung durch Jesus Christus gilt beiden gleichermaßen. Im Blick auf die Liebe Gottes zu ihnen und die Verheißung der himmlischen Herrlichkeit gibt es keine Unterschiede. Zugleich gilt aber gemäss 1. Kor 11,3 und Eph 5,23 ff., dass „so wie Christus das Haupt der Gemeinde“ ist, der „Mann das Haupt der Frau“ ist. Das Hauptsein des Mannes im Hinblick auf die Frau bildet das Hauptsein Christi über seine Gemeinde ab. Dieses Verhältnis kann nicht umgekehrt werden, da es sich dabei um eine Schöpfungsordnung handelt, die im Wesen Gottes beruht, der uns gewiss „wie eine Mutter tröstet“ (Jes 66,13; ein Vergleich!), aber sich in seinem Wesen als „Vater“ und „Sohn“ offenbart (1. Joh 2,22!). Zugleich freilich ist Gott „Geist“ und steht über den Geschlechtern (Joh 4,24).

Weiterlesen

Der alte Mann und die Unterordnung

Bauarbeiterin

„Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn.“ Eph. 5,22

Der alte Mann hat erlebt, dass es besser ist, diesen Vers nicht zu lesen, wenn Frauen dabei sind. Das passt nicht mehr in die Zeit. Dieser Bibelvers provoziert geradezu Widerspruch. Wieso soll sich eine Frau unterordnen? Das war im Alten Testament üblich, das gilt heute nicht mehr. Der alte Mann bekam zu dem Thema viele kritische Fragen zu hören. Muss ich mich allem unterordnen, was mein Mann möchte? Betrifft Unterordnung nur verheiratete Frauen? Bedeutet Unterordnung, dass ich als Frau keine Meinung äußern darf? Müssen wir Frauen uns nach einem Bibelvers richten, den der als Frauenfeind berüchtigte Paulus verfasst hat? Warum hat Gott ein an und für sich gutes Buch wie die Bibel mit einem Vers wie diesem verpfuscht?

Weiterlesen

Was sagt die Bibel zur Rolle der Frau?

Anmut_Frau

Wer als Mann die Frau lehrt, gerät unter Verdacht. Will er sie unterdrücken, gar die Bibel dazu missbrauchen? Besser, man bleibt und lehrt unter Seinesgleichen. Paulus wurde dem Juden ein Jude und dem Griechen ein Grieche. Von Mann zu Frau wird es da schon schwieriger. Und eigentlich ist es ja auch gar nicht seine Aufgabe, sondern die der älteren Frauen gegenüber den jüngeren, von Frau zu Frau:

„Du aber rede, was der gesunden Lehre entspricht: … daß sich die alten Frauen gleicherweise so verhalten sollen, wie es Heiligen geziemt, daß sie nicht verleumderisch sein sollen, nicht vielem Weingenuß ergeben, sondern solche, die das Gute lehren, damit sie die jungen Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben, besonnen zu sein, keusch, häuslich, gütig, und sich ihren Männern unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert wird.“ – Titus 2:1-5

Weiterlesen

Diktatur gestern (1943) und heute (2013)

So wie der Staat, was die rein wissenschaftliche Ausbildung betrifft, schon heute in das Selbstbestimmungsrecht des einzelnen eingreift und ihm gegenüber das Recht der Gesamtheit wahrnimmt, indem er, ohne Befragung des Wollens oder Nichtwollens der Eltern, das Kind dem Schulzwang unterwirft, so muß in noch viel höherem Maße der völkische Staat dereinst seine Autorität durchsetzen gegenüber der Unkenntnis oder dem Unverständnis des einzelnen.

– Adolf Hitler, »Mein Kampf«, München 1943

Weiterlesen

Aktive Sterbehilfe – Ausweg oder Irrweg?

glas

Ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Thema Sterbehilfe sorgt derzeit für Aufruhr. Demzufolge würde gewerbliche Sterbehilfe mit bis zu drei Jahren Haft bestraft. Ungeahndet bliebe hingegen die Beihilfe durch Angehörige und Nahestehende. Die Ethiker Stephan Holthaus und Timo Jahnke vom Institut für Ethik & Werte in Gießen plädieren für die Beibehaltung des deutschen Komplett-Verbots der aktiven Sterbehilfe.

Unter aktiver Sterbehilfe versteht man die Tötung eines alten oder kranken Menschen auf Verlangen oder seine Selbsttötung unter Begleitung eines Arztes, der ein Medikament zur Verfügung stellt („ärztlich assistierter Suizid“). Beides ist in Deutschland verboten. Öffentliche Debatten um aktive Sterbehilfe werden aber seit Jahren geführt – meist auf sehr emotionale Weise. Hinter der Forderung nach Freigabe der aktiven Sterbehilfe steht häufig der Wunsch, sein Leben selbständig gestalten zu wollen. Viele Menschen empfinden Fremdbestimmung als Einengung und manchmal gar als Bedrohung. Beim Sterben nicht frei entscheiden zu können und durch Gesetze eingeengt zu werden, erzeugt Unmut. Daher fordert man für das Sterben völlige Entscheidungsfreiheit, seinem Leben mit Hilfe anderer oder alleine ein Ende setzen zu dürfen.
Weiterlesen

Gassmann, Alarm um die Kinder

20 Hilfen für Christen, um Kinder vor dem Zeitgeist zu bewahren

alarm_um_die_kinder1. Seien Sie Ihren Kindern ein glaubwürdiges Vorbild als Christ. Schenken Sie ihnen Ihre Liebe. Leben Sie, was Sie ihren Kindern sagen. Bitten Sie Gott um Kraft, dem Evangelium gemäß zu leben. Behaupten Sie aber nie, Sie seien vollkommen, sondern zeigen Sie Ihren Kindern, dass Sie selber Gottes Kraft, Korrektur und Vergebung brauchen.

2. Beten Sie jeden Tag für Ihre Kinder. Bitten Sie Gott um Hilfe, damit Er sie vor dem Bösen bewahrt. Bitten Sie Ihn, dass Ihre Kinder früh zur Bekehrung und geistlichen Wiedergeburt (Johannes 3) gelangen. Bitten Sie Gott, dass Er Ihren Kindern schon früh Unterscheidungsvermögen schenkt, um Böses zu durchschauen und das Gute zu tun.

Weiterlesen

Familie: Gott oder Kind im Zentrum?

Kind im Zentrum

Das Kind meint, die ganze Familie sei dazu da, es zufrieden und glücklich zu machen. Mutter, Vater und Geschwister gibt es nur, um seine Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen.

Gott im Zentrum

Das Kind versteht, dass der Mann das Haupt der Familie ist und die Frau sich ihrem Mann unterordnet. Die Beziehung der Eltern hat Vorrang. Sie ist dauerhaft und besteht zur Ehre Gottes. Kinder haben eine zweitrangige und zeitlich begrenzte Beziehung.

Weiterlesen

500 Facebook Freunde: Postmoderne Selbstverwirklichung

facebook-welt

Jawohl, künftig muss wahr sein, was allen einleuchtet. Niemand kommt gegen den gesunden Menschenverstand an. Die Vernunft wird die Menschheit endlich zur Vernunft bringen! Schön wär’s gewesen. Gerade mal zweihundert Jahre nach der Aufklärung erschüttern zwei Weltkriege den Globus. Moderne Kriege. Mit vernünftigen Argumenten und sachlichen Hintergründen. Wer hätte dem Ansinnen Deutschlands rational widersprechen wollen, den eigenen Lebensraum zu erweitern? Wer hätte bestritten, dass es unterentwickelte Völker gibt, die nur zu niederen Diensten tauglich sind? Wer hätte in Frage gestellt, dass sich der Stärkere gegen den Schwächeren durchsetzt – die Natur macht es uns doch täglich vor!

Weiterlesen

Familien im Fernsehen: Ein Zerrbild der Wirklichkeit

Fernsehen

Das “kleine alltägliche Glück“ findet im deutschen Fernsehen nur noch selten statt, höchstens durch Werbung, so Klaus Kelle in seiner Kolumne bei der Rheinischen Post „Politisch inkorrekt“ am 12. Juli 2013. Kelle schreibt, wie das Fernsehen eine verzerrte Darstellung der Realität zeigt: „Die Mattscheibe wird dominiert von Problemkindern, “peinlichen Eltern“ und beziehungsunfähigen Helden. Das Fernsehen zeigt uns ein Zerrbild der Wirklichkeit.“

Weiterlesen