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Sehnsucht nach Herzensfrieden

Es war im Februar 1776, als der junge Goethe, vom Weltschmerz gepeinigt, »Wanderers Nachtlied« niederschrieb: »Der du von dem Himmel bist, alles Leid und Schmerzen stillest, den, der doppelt elend ist, doppelt mit Erquickung füllest – ach, ich bin des Treibens müde! Was soll all der Schmerz und Lust? Süßer Friede komm, ach komm in meine Brust!«

Dieses Blatt kam in die Hände der Mutter von Frau von Stein, die auf die Rückseite schrieb: »Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. Jesus Christus!«