Schlagwort-Archiv: Glaube

10 Punkte über wahre Demut Gott gegenüber

berge-demut

„Ich will aber den ansehen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort.“ (Jesaja 66,2)

Wahre Demut Gott gegenüber zeigt sich erstens dadurch, dass wir offen und ehrlich zugeben vor Gott unbedeutend und sündig zu sein.

Zweitens zeigt sich Demut Gott gegenüber dadurch, dass man sich niemals auf sich selbst verlässt, sondern sich in allen Dingen vollständig von Gott abhängig macht.

Drittens zeigt sich wahre Demut Gott gegenüber dadurch, dass wir auf jede Anerkennung für unsere guten Taten verzichten und Gott die ganze Ehre für alles Gute geben.

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Was verstehen wir unter »Glaube«?

Haende-Vertrauen

Gibt es in der deutschen Sprache wohl einen Begriff, der eine größere Breite von Bedeutungen erreicht als das Wort »Glaube«? Ohne Frage: »Glaube« ist heute ein in vielen Farben schillernder Begriff geworden. Je nach seinem Zusammenhang kann er einen positiven oder einen negativen Sachverhalt ausdrücken: Ein Hoffen und Befürchten, etwas, das Freude bringt oder in Angst stürzt.

Wenn wir tiefer graben und nach seinem Bedeutungsgehalt fragen, stoßen wir darauf, dass der Begriff »Glaube« immer mit dem Grund unseres Seins zu tun hat, mit dem Halt, den man fürs Leben braucht, mit Vergewisserung. Nun kann man diesen Halt auf sehr verschiedenen Wegen und an ganz unterschiedlichen Orten suchen. Man kann vieles »»Glauben««, vieles zum Inhalt seines »Glaubens« machen: materielle Werte, eine philosophische Überzeugung, eine politische Ideologie, natürlich auch eine Religion.

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Wie erkenne ich den Willen Gottes für mein Leben?

Weg-Wald

Georg Müller, der »Waisenvater von England« hat folgende Erfahrung gemacht:

Zuerst muss mein Herz zur Ruhe gekommen sein. Es sollte keinen eigenen Willen mehr in den betreffenden Angelegenheiten kennen. Neun Zehntel aller Not liegt hier. Neun Zehntel aller Schwierigkeiten sind überwunden, wenn unser Herz bereit ist, den Willen des Herrn zu tun, was immer es auch sei. Sind wir darin wirklich aufrichtig, so ist es gewöhnlich nur noch ein kleiner Schritt, um zu wissen, was der Wille Gottes ist.

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Unverständlich

»Sie fürchten die allerleichtesten Dinge, sie sehen sie voraus, sie ahnen sie. Und derselbe Mensch, der so viele Tage und Nächte hinbringt in Wut und Verzweiflung über den Verlust eines Amtes, über irgendeine eingebildete Beleidigung seiner Ehre – er ist der gleiche, der ohne Unruhe und Erregung weiß, dass er durch den Tod alles verlieren wird.«

– Blaise Pascal

Spruch auf dem Grabstein

»Noch eine kleine Zeit, dann ist´s gewonnen,
dann ist der ganze Streit in nichts zerronnen.
Dann darf ich laben mich an Lebensbächen
und ewig, ewiglich mit Jesus sprechen.«

– Sören Kierkegaards selbstgewählte Grabinschrift

Glaube wächst an Widerständen

Glaube-waechst-an-Widerstaenden„Wie gehen wir in unserer «freien Gesellschaft» mit persönlichen Krisen, Widerständen oder Nachteilen im Beruf um? Wie hoch ist uns die Hürde geworden, anderen zu vergeben, und welche Bedeutung hat Christus in unserem Leben, wenn es schwierig wird?“ Die Fragen von Markus Rode in seinem Vorwort gehen ans Herz und fordern heraus.

Zum Selbststudium und zur Gruppenarbeit in der Gemeinde, im Hauskreis oder in der Familie hat das bekannte Werk Open Doors ein schmales Heft herausgebracht, das wir nur empfehlen können. Im eigenen Bibelkreis haben wir damit gearbeitet und viel darüber nachgedacht. Lernt man sonst aus dicken Büchern meist eher Theorie als Praxis, steht hier die persönlich erlebte Erfahrung und das vorgelebte Beispiel des Christen im Vordergrund.

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Ursache und Wirkung

Weil diese Flasche sauer ist,
bestelle ich keinen Kasten Bier mehr.
Weil mir mein Freund gestern schräg kam,
werde ich ihn in Zukunft meiden.
Weil Superintendent Meier wieder eine miserable Predigt gehalten hat,
gebe ich meinen Glauben an Gott auf.

– Detlev Block „Lichtwechsel“, V & R

Das Land ist still

Leiden_VerfolgungGegen ein immer seichteres Christentum in Deutschland

Noch nie gab es – weltweit betrachtet – so viele christliche Märtyrer wie heute. Noch nie haben so viele Christen für ihren Glauben mit ihrem Leben bezahlt. Noch nie gab es so eine weltweite, zunehmende Christenverfolgung. In dieser Hinsicht leben wir in Deutschland wie auf einer Insel der Seligen. Noch wird bei uns keiner, der sich als Christ bekennt, an die Wand gestellt. Noch praktizieren wir ungestört unsere christliche Aufkleberkultur. Noch ist der Fisch am Autoheck unser geheimes Erkennungszeichen und nicht der staatlich verordnete Aufnäher zur Kennzeichnung ausgegrenzter Christen wie seinerzeit der gelbe Davidsstern für die Juden. Noch ist alles still. Die Situation kommt mir bekannt vor. Zur DDR-Zeit, als es unterirdisch überall brodelte, sang Wolf Biermann ein Lied, in dem er den äußeren Anblick der DDR beschrieb. Und dann, plötzlich, schrie er unter Aufbietung aller stimmlichen Kräfte mit ohrenbetäubender, schriller Lautstärke den Satz: „Das Land ist STILL!“

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Ernest Klassen, Man trifft sich nie von ungefähr

Onkel_Ernie„Ist das wirklich etwas für Intellektuelle? Ich bin Professor an der Universität in Trier. Ich habe meine Doktorarbeit in den Fächern Philosophie und Theologie gemacht. Ich bin römisch-katholisch. Ist das etwas für solche?“ So war einst die Frage nach einer Predigt von Onkel Ernie, der dann antwortete: „Ja, es ist etwas für Intellektuelle, wenn Sie bereit sind, zu werden wie ein Kind. Jesus sagt: ‚Es sei denn, daß ihr werdet wie die Kinder, so könnt ihr nicht ins Reich Gottes kommen.‘“ (S.92)

Was für seine einfachen Predigten gilt, gilt genauso für das vorliegende Buch. Es ist sehr locker geschrieben, eine Erzählung reiht sich an die nächste. Ernest Klassen, Jahrgang 1917, gründete zusammen mit anderen die Bibelschule Brake. „Man trifft sich nicht von ungefähr“ wird einer seiner Aussprüche gewesen sein. Vielleicht haben auch Sie ihn sogar – nicht zufällig – getroffen? Dann wird er Ihnen wahrscheinlich von Jesus erzählt haben. Wie er das so oft getan hat, davon berichtet Klassen in diesem kleinen Buch. Seine Botschaft war immer über Jesus Christus als den einzigen Weg in den Himmel. Das Evangelium ist ganz einfach und für jeden leicht verständlich. Manche Theologen werden die Nase rümpfen, aber stattdessen sollten sie von Klassen lernen.

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Mit Jesus im Herzen sind Arbeit und Position egal

Zeugnis_China

Eine Ärztin in China fasste dieses vollkommene Vertrauen auf Gott in folgendem Satz zusammen: „Wenn du Jesus in deinem Herzen hast, dann ist es egal, welche Arbeit du machst oder welche Position du innehast. Das Einzige, was zählt, ist, dass du ihn liebst und ihm treu bist!” Das sagte sie, obwohl sie während der Kulturrevolution massiv wegen ihres Glaubens gelitten hatte.

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