Schlagwort-Archiv: Gott

10 Punkte über wahre Demut Gott gegenüber

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„Ich will aber den ansehen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort.“ (Jesaja 66,2)

Wahre Demut Gott gegenüber zeigt sich erstens dadurch, dass wir offen und ehrlich zugeben vor Gott unbedeutend und sündig zu sein.

Zweitens zeigt sich Demut Gott gegenüber dadurch, dass man sich niemals auf sich selbst verlässt, sondern sich in allen Dingen vollständig von Gott abhängig macht.

Drittens zeigt sich wahre Demut Gott gegenüber dadurch, dass wir auf jede Anerkennung für unsere guten Taten verzichten und Gott die ganze Ehre für alles Gute geben.

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Der Tod des Gewissens in Gelsenkirchen

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Gelsenkirchen – Es sind Meldungen, die schockieren und nach Antworten schreien. Wer tut so etwas? Wie kann eine Gesellschaft dazu kommen, dass „drei kräftig gebaute Männer“ – am 01.12.2016, gegen 15:30 Uhr (!) – einer 84-jährigen Seniorin folgen, sie  von ihrem Rollator prügeln und dann ihre Tasche klauen? Waren es vielleicht dieselben drei, die bereits im Sommer – am 25.05.2016, um 14.00 Uhr (!) – eine 47-jährige Rollstuhlfahrerin bedrohten und ihr das Handy wegnahmen? Was sind das für Menschen? Mir fallen Bibelstellen dazu ein:

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John MacArthur, Die Liebe Gottes

Die-Liebe-GottesWenn Gott Liebe ist, warum erleben wir dann in der Welt soviel Böses, Leiden und Schmerz? Warum müssen Menschen in die Hölle? Warum fiel die Menschheit überhaupt in Sünde? Antworten auf solch schwierige theologische Fragen finden wir nur, wenn wir die Lehre von der Liebe Gottes – ausgewogen, systematisch – verstehen und Gott besser kennenlernen. John MacArthur möchte mit dem Buch dazu beitragen und betont schon in der Einleitung: „Gottes Liebe und Gottes Heiligkeit müssen im Licht seines Zornes gegen die Sünde tiefgründig verstanden werden.“ (S.10)

Etwas jüngere Kirchengeschichte zum Thema „Liebe und Zorn“ liefert Kapitel 1 – angefangen bei Jonathan Edwards, Charles Finney, D.L. Moody bis hin zur liberalen Theologie heute. MacArthur schreibt über die heutige Situation: „Wir müssen etwas von diesem heiligen Schrecken zurückerlangen, der mit einem richtigen Verständnis von Gottes gerechtem Zorn einhergeht. … Nur vor dem Hintergrund des Zornes Gottes kann die volle Bedeutung der Liebe Gottes wirklich verstanden werden. … Nur wer sich selbst als Sünder in den Händen eines zornigen Gottes ansieht, kann die Größe und Faszination seiner Liebe wirklich wertschätzen.“ (S.24) Eine hilfreiche und nötige Korrektur in die eine Richtung.

Aber auch in die andere Richtung korrigiert MacArthur. Einerseits dürfen wir Gottes Zorn nicht vergessen, andererseits aber auch nicht seine Liebe (gerade unter reformierten Christen). Hier wird der Anlass für das Buch noch deutlicher und der Blick auf „Die Liebe Gottes“ langsam aber sicher schärfer. Ergänzend und detaillierter dann die Unterscheidung zwischen der Liebe Gottes zur ganzen Menschheit inkl. der allgemeinen Zusage für alle Menschen (Kapitel 6) und der besonderen Liebe zu den Erwählten inkl. der Lehre von der ewigen Sicherheit (Kapitel 7 und 8).

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Gottes Stimme

Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen, in unseren Schmerzen ruft er laut. Sie sind sein Megaphon, eine taube Welt aufzuwecken.

– C.S. Lewis

Gott schafft!

Angler-Fisch

»Seht, was ich schaffe!« murmelte der alte Mann, wenn er in sein Boot stieg. So jedenfalls erzählt es Ernest Hemingway in seinem Buch, das die Bilanz seines Lebens zieht. »Seht, was ich schaffe!« sagte der alte Mann, wenn er mit seinem kleinen Bordmotor auf das offene Meer hinausknatterte. »Seht, was ich schaffe!« rief der alte Mann, wenn er die Leine nach dem großen Fisch auswarf. Und wenn er dann wieder mit leeren Bottichen zurückkehrte und sein Boot am Kai verknotete, spotteten die rauhen Fischer: »He, alter Mann, nichts gefangen?« »Nur langsam«, bruddelte er, »nur die Hoffnung nicht aufgeben. Ich schaffe das schon noch.«

Und eines Tages hing der Fisch an dem Haken, ein Riesentier, ein Mordskaliber, ein Schwergewicht von eineinhalb Zentnern. Der Mann strahlte wie die aufgehende Sonne. Seine schwieligen Hände ließen dieses wild zappelnde Hoffnungsstück nicht mehr los. »Seht, was ich geschafft habe!« Aber auf der Heimfahrt tauchte ein Haifisch aus dem blauen Wasser, und dann noch einer und noch einer und noch einer. Ein ganzer Schwarm dieser gefährlichen Seeräuber war angelockt und zog den Kreis um die Beute immer enger. Schließlich gingen sie zum Angriff über und rissen dem harpunierten Fisch ein Fleischstück nach dem anderen aus dem Leib.

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Gott liebt verschwenderisch

Malbild

Vor ein paar Jahren bat ich eine befreundete Familie, mir von ihrer zweijährigen Tochter Alana ein Bild aus ihrem Malbuch ausmalen zu lassen. Wenn Alana Bilder ausmalte, kümmerte sie sich nicht um Linien, Farben oder Symmetrie. Es fiel ihr nie ein, dass mit ihrer Arbeit etwas nicht stimmen könnte. Für eine Freundin hatte sie auch schon ein Bild ausgemalt. Nun kam sie an einem Sonntagmorgen vor dem Gottesdienst zu mir und brachte mir das Bild.

Sie war sehr stolz und glücklich und wartete ungeduldig auf eine Reaktion von mir. Ich reagierte auch, und zwar so, wie die meisten Erwachsenen wohl reagieren würden: ich log. »Ach, Alana, danke für dieses wunderschöne Bild. Du musst sehr lange daran gesessen habe, es ist aber auch besonders hübsch geworden. Vielen Dank!«

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Wie erkenne ich den Willen Gottes für mein Leben?

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Georg Müller, der »Waisenvater von England« hat folgende Erfahrung gemacht:

Zuerst muss mein Herz zur Ruhe gekommen sein. Es sollte keinen eigenen Willen mehr in den betreffenden Angelegenheiten kennen. Neun Zehntel aller Not liegt hier. Neun Zehntel aller Schwierigkeiten sind überwunden, wenn unser Herz bereit ist, den Willen des Herrn zu tun, was immer es auch sei. Sind wir darin wirklich aufrichtig, so ist es gewöhnlich nur noch ein kleiner Schritt, um zu wissen, was der Wille Gottes ist.

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Spruch auf dem Grabstein

»Noch eine kleine Zeit, dann ist´s gewonnen,
dann ist der ganze Streit in nichts zerronnen.
Dann darf ich laben mich an Lebensbächen
und ewig, ewiglich mit Jesus sprechen.«

– Sören Kierkegaards selbstgewählte Grabinschrift

Wie konnte Gott das zulassen?

»Der Mensch des Altertums nahte sich Gott (und selbst auch den Göttern) in der Haltung des Angeklagten, der vor seinen Richter tritt. Für der modernen Menschen sind die Rollen vertauscht. Er ist der Richter – Gott sitzt auf der Anklagebank. Gewiss, er ist ein wohlwollender Richter. Falls Gott einen vernünftigen Verteidigungsgrund dafür haben sollte, dass er der Gott ist, der Kriege, Armut und Seuchen zulässt – dann ist der Mensch bereit, ihn anzuhören. Die Verhandlung könnte sogar mit einem Freispruch Gottes enden. Aber das Entscheidende ist: Der Mensch sitzt auf dem Richterstuhl und Gott auf der Anklagebank.«

– C.S. Lewis

Wie konnte Gott Mensch werden?

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Wunder – unmöglich? Die Jungfrauengeburt – ein Witz? „Unsere eigentliche Skepsis gilt gar nicht den Wundern, der Jungfrauengeburt oder der Auferstehung“, sagt Professor James Packer, „sondern der Behauptung, dass Gott in einem Baby in diese Welt kam.“ Warum er die Menschwerdung Gottes für das wichtigste Ereignis der Geschichte hält und was sie in unserem Alltag auslösen kann, erklärt der Theologe im folgenden Interview.

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Von Gott und seiner Dreieinigkeit

Westminster_Standards_170Es gibt nur einen einzigen lebendigen und wahren Gott, der unendlich ist in Wesen und Vollkommenheit, ganz und gar Geist, unsichtbar, ohne Körper, Teile oder willkürliche Gemütserregungen. Er ist unveränderlich, unermeßlich, ewig, unbegreiflich, allmächtig, allwissend, absolut heilig, vollkommen frei, herrscht völlig uneingeschränkt und wirkt alle Dinge nach dem Rat seines eigenen unwandelbaren und absolut gerechten Willens zu seiner eigenen Ehre.

Er ist voller Liebe, Gnade und Barmherzigkeit, geduldig, reich an Güte und Wahrheit, vergibt Missetat, Übertretung und Sünde und belohnt, die ihn eifrig suchen. Zugleich ist er absolut gerecht und sehr schrecklich in seinen Gerichten, denn er haßt alle Sünde und spricht den Schuldigen auf keinen Fall frei.

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Wie im Himmel so auf Erden

Superzelle

„Wer lenkt heute die Geschicke auf dieser Erde – Gott oder der Teufel? Dass Gott im Himmel herrscht, wird im allgemeinen eingestanden; dass Er es auch auf dieser Erde tut, wird nahezu überall geleugnet – wenn nicht direkt, so indirekt. Mehr und mehr sind die Menschen mit ihren Philosophien und Theorien dabei, Gott in den Hintergrund zu verbannen … In der gesamten Christenheit, mit fast verschwindend geringen Ausnahmen, herrscht die Theorie, dass der Mensch sein Schicksal selbst bestimmt und durch seinen eigenen ‚freien Willen‘ sein ewiges Los entscheidet. Dass Satan Schuld daran trägt, dass so viel Böses in der Welt geschieht. …

Doch wer lenkt denn nun die Geschicke auf dieser Erde – Gott oder der Teufel? Schauen wir uns doch die Welt einmal ehrlich und gründlich an! Was für ein Schauspiel der Verwirrung und des Chaos begegnet uns allseits! Die Sünde ufert aus; die Gesetzlosigkeit nimmt überhand; mit bösen Menschen und Betrügern wird es je ärger, je schlimmer (2. Tim 3,13). Heutzutage scheint alles aus den Fugen geraten zu sein. Throne knarren und wanken, alte Dynastien werden umgestürzt, Nationen sind in Aufruhr, die Zivilisation zeigt immer offener ihr Versagen; die halbe christliche Welt war gerade in einen mörderischen Konflikt verwickelt; und jetzt, da der titanische Kampf vorüber ist, haben wir entdeckt, dass die Demokratie, anstatt Sicherheit zu gewährleisten, eine sehr unsichere Sache für die Welt ist. Ratlosigkeit, Unzufriedenheit und Gesetzlosigkei grassieren überall, und niemand kann sagen, wann der nächste große Krieg losbrechen wird. Die Politiker sind verwirrt und erschüttert. Die Menschen ‚vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde‘ (Lukas 21,26). Sieht das alles so aus, als habe Gott das Ruder fest in der Hand?

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