Schlagwort-Archiv: Internet

Der Beginn meiner Zeltmacher Mission

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In den letzten Tagen hatte ich die Ruhe nachzudenken. Drei Wochen Pause von der Zeltmacher Arbeit wollte ich mir nehmen und mein Gebet war, als Christ in dieser Zeit auch einen Schritt weiterzukommen. Es brauchte nicht so lange, hier mein Ergebnis:

Kommentare, Proteste, Petitionen: Es ist alles gesagt!

Kennen Sie das auch? Sie bemühen sich um ein gutes Gespräch, tauschen Meinungen aus, wollen überzeugen und die Beziehung bzw. Freundschaft stärken oder zumindest doch aufrecht erhalten, es klappt aber irgendwie nicht und sie drehen sich ständig im Kreis einer nie enden wollenden Diskussion? Keine Einigkeit, keine Veränderung, schon gar kein Fortschritt und auch überhaupt keine Konsequenzen trotz ernster Themen und zahlreicher Argumente? Kennen Sie das, wenn Sie dann endlich einen Punkt machen möchten und denken:

„Es ist alles gesagt!“

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Informiert und trotzdem dumm?

infoWissen ist das zentrale Produkt unserer heutigen Informationsgesellschaft. Viele Menschen sind informationsabhängig, informationssüchtig und informationskrank, denn die Beschleunigung der Wissensproduktion lässt jede Information schnell veralten. Rudolf Augstein stellte fest:

»Das gedruckte Wort verliert langsam an Kraft, es wächst die Zahl derer, die durch zu viele Informationen nicht mehr informiert sind.« Bei dem heutigen Überangebot an Informationen fällt es uns tatsächlich schwer, zwischen wichtig und unwichtig, richtig und falsch zu unterscheiden.

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Spielsucht, Kaufsucht, Sexsucht, Internetsucht

ComputerViele Jugendliche können sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Das geht aus einer EU-Studie für Mediensucht hervor, in der mehr als 13.000 Schüler, zwischen 14 und 17 Jahren, zu ihrem Online-Verhalten befragt wurden. Bei vielen jungen Menschen dreht sich die gesamte Freizeit rund um Computer und Handy – jeder zehnte Jugendliche ist gefährdet. Experten verweisen auf die Gefahren, die im digitalen Netz lauern.

Heiko Probst (40), Präventionsbeauftragter der Waldshuter Fachstelle Sucht, sieht Handlungsbedarf: „Die Diskussion um unser Angebot im Bereich Mediensucht wird in diesem Jahr weitergeführt. Es kommen immer häufiger Eltern oder Jugendliche zu uns und bitten um Rat“, berichtet Probst. Noch 2013 soll zudem das Angebot für Glücksspiel-Abhängige erweitert werden. Wie der Suchtexperte zu berichten weiß, seien Spielsucht, Kaufsucht, Sexsucht und Internetsucht in der heutigen digitalen Zeit fast nicht mehr zu trennen: „Bei den Betroffenen ist oft eine Mischung von verschiedenen Süchten zu erkennen“, so Probst. Das Internet bediene alle Kanäle.

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Facebook Home: Deine Sucht wird Bagatell

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Reden wir erst mal über Zahlen. Oder nein, lassen wir es bleiben, weil sie zumindest in ihrer gefühlten Dimension jedem hinlänglich bekannt sind. Facebook ist in allem nicht einfach nur groß, sondern gigantisch, das Netzwerk hat unglaubliche Nutzerzahlen, einen unvorstellbaren Zugriff auf das Alltagsleben und es ist inzwischen ein so für sich selbst stehender Begriff, dass man niemandem mehr erklären muss, was das ist. Wer auf Facebook mit der Frage „Was ist das“ reagiert, hat vermutlich die letzten Jahre in einer anderen Galaxie verbracht. Die (Geschäfts-)Idee, die hinter Facebook liegt, ist: noch mehr, noch dominanter, noch alltagspräsenter.

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Mobbing: „Mitgefühl gibt es kaum noch“

Kind_TreppeDie Potsdamer Neuesten Nachrichten berichteten am 20. März 2013 über die Arbeit von Annelie Dunand. Sie berät seit 20 Jahren junge Opfer von Mobbing oder Missbrauch und warnt dabei vor den Tätern. Denn immer seltener könnten Opfer mit der Hilfe ihres Umfelds rechnen.

Immer rücksichtsloser werden Kinder und Jugendliche in Schulen oder im Internet angegriffen, gemobbt und vorgeführt, sagt die Leiterin Frau Annelie Dudand der Beratungsstelle des Sozial-Therapeutischen Instituts Berlin-Brandenburg mit Sitz in Kleinmachnow. Hänseleien, Prügeleien bis hin zu entblößenden Filmaufnahmen, das Spektrum physischer und psychischer Gewalt ist breiter geworden. Deshalb warnt Dunand: Niemand darf wegschauen, Lehrer müssen Vorbilder sein und Eltern ihre Kinder schützen – nicht nur vor Mobbing.

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Denn sie wissen nicht, wie sie surfen

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Laut einer Studie des IT-Sicherheitsdienstleisters McAfee wissen Eltern oft nicht, wie sich ihre Kinder im Internet verhalten. Fast die Hälfte der jungen Leute gestand zu, Seiten aufzurufen, die ihre Eltern verbieten würden. Umgekehrt glaubt eine Mehrzahl der Eltern, ihre Kinder besuchten nur Seiten, die sie auch selbst gutheißen.

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Internetsucht vergleichbar mit Drogensucht

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„Für Jugendliche gibt es stationäre Angebote, um Internet- und Computersucht zu behandeln, wobei sie drei bis vier Wochen von Handys, Computer und Ähnlichem ferngehalten werden“, erklärt Hans Kurt, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (psychiatrie.ch), im Interview mit pressetext. Die Lage ist brisant: Computer und Internetsucht bei jungen Menschen zwischen 14 und 24 Jahren wird kontinuierlich zu einem größeren Problem.
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Die verlorene Ehre der Amanda Todd

amanda_toddEin Mädchen bringt sich um, weil es im Internet gemobbt wurde – und ist kurze Zeit später eine Symbolfigur gegen Netzgewalt weltweit. Das ist die traurige Geschichte von Amanda Todd aus Kanada. Und sie ist noch nicht vorbei.

Amanda Todd hat ihrem Leben im Alter von 15 Jahren ein Ende gesetzt. Das war Anfang Oktober. Weltweit bekannt wurde ihr Selbstmord, weil die Schülerin noch kurz zuvor via Youtube nach Hilfe gerufen hat. In einem Netzvideo erzählt sie ihre Geschichte. Anfang September wurde es hochgeladen. Nacheinander hält sie Karteikarten in das Schwarzweiß-Bild ihrer Kamera. In der siebten Klasse habe sie begonnen, mithilfe einer Webcam im Internet zu chatten, berichtet sie. Dort lernte sie Männer kennen, einer von ihnen fordert sie auf, ihre Brust zu entblößen und zu fotografieren. Das junge Mädchen tut es – wohl auch, weil sie sich von ihrem Verehrer angehimmelt fühlt. Ein Jahr später veröffentlicht er das Foto. Freunde, Familie, Schulkameraden sehen, was das Teenie-Mädchen eigentlich nur ihrem Chat-Freund zeigen wollte.

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Jugendliche sind immer länger online

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Die Zeit, die Jugendliche täglich im Internet verbringen, nimmt immer weiter zu. Mit durchschnittlich 134 Minuten verbringen Zwölf- bis 19-Jährige inzwischen deutlich mehr Zeit im Netz als vor dem Fernseher (113 Minuten). Dies ist ein Ergebnis der Studie „Jugend, Information, (Multi-) Media 2011“ (JIM) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (Stuttgart).

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Dieses Glas ist Euer Leben

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Ein Philosophieprofessor stand vor seiner Klasse und hatte vor sich auf dem Tisch einige Gegenstände liegen. Da waren unter anderem ein leeres Glas und eine Kiste mit Sand. Zu Beginn des Unterrichts nahm er wortlos das sehr große, leere Mayonnaiseglas und begann, es bis zum Rand mit Steinen zu füllen. Dann fragte er die Studenten, ob das Glas voll sei. Die Studenten bejahten.

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Wie das Internet den Menschen enteignet

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Vor kurzem soll die “Wissenschaft” festgestellt haben, dass Menschen keinen freien Willen haben. Alles, jeder Denkprozess, läuft schon einige Sekunden im Gehirn ab, bevor es zum Bewusstsein gelangt. Über solche Überlegungen lacht Google. Und Facebook.

“Die Aussichten klingen beeindruckend. Marissa Mayer, Vizepräsidentin bei Google, hat gerade dem Menschen des 21. Jahrhunderts mitgeteilt, demnächst von der Maschine gedacht zu werden. Aufgrund seines bisherigen Verhaltens werde sein zukünftiges von Computern vorhergesagt.

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Zum Thema Internetpornographie

Pornographie_Internet„Die Pornographie im engeren Sinne zusammen mit leichtbekleideter Erotik hat einen Lebensbereich und Medienbereich nach dem anderen erobert und ist heute so allgegenwärtig, dass man zwangsweise an ihr teilnehmen muss, selbst wenn man sie ablehnt. Nichts geht mehr ohne sie. Wer sich die Plakatwerbung anschaut, könnte meinen, das Bekleidungsgeschäfte nur noch Unterwäsche und Bikinis verkaufen. Ganze Industriezweige werben fast nur mit massiver Erotik und verkaufen scheinbar die Produkte nur nebenbei. Selbst in manchen Männermagazinen ist die Werbung mittlerweile anzüglicher als die Bilder des redaktionellen Teils. Gesundheitssendungen scheinen ohne den Beweis, wie freizügig man ist, nicht mehr auszukommen…“

Prof. Schirrmacher hat im Internet eine interessante Vorlesung über das Thema (Internet-) Pornographie als pdf zur Verfügung gestellt. Darin stellt er die folgenden 11 Thesen auf:

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Internetmission – eine ehrliche Einschätzung

InternetmissionEin Freund kam auf mich zu: „Ich wurde gefragt, einen Vortrag über Internetmission zu halten. Was sagst Du?“ Nun, was soll ich sagen? Mein erster Gedanke war, das Thema ist viel zu komplex. Wo soll man da anfangen? Dann aber dachte ich, eben weil es so komplex und für uns Christen heute außerdem so wichtig ist, gerade deshalb hier mein Versuch, ein paar Zeilen zum Thema zu schreiben.

Internetmission – das ist ‚Mission‘ im ‚Internet‘, oder? Bevor wir uns also über die Möglichkeiten (und Grenzen) des Internets beschäftigen, sollten wir uns zuallererst fragen, was wir eigentlich unter dem Begriff ‚Mission‘ verstehen. Dann erst, inwieweit das im Internet möglich ist.

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Google kennt die Wahrheit nicht

Wenn ich Seminare zum Thema Web-Glaubwürdigkeit gebe, sage ich immer: Interpretieren Sie Treffer nicht als Antworten – das sind unterschiedliche Dinge. Google befreit nicht von der Verantwortung zu denken. Das können wir nicht übernehmen. Wir haben bisher keinen Weg gefunden, Nutzern zu sagen, was die Wahrheit ist. Wir können nur urteilen: Das ist eine von Nutzern sehr gut angenommene Quelle.

– Google-Forscher Dan Russell im Interview // Bing