Schlagwort-Archiv: Irrlehre

Der Glaube der einfachen Frau aus Kanaan

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Gedanken zu Matthäus 15,1-28

Jesus Christus wollte sich an einen einsamen Ort zurückziehen, aber mehr als 5000 Menschen folgten ihm und als sie Hunger bekamen, vermehrte er ein wenig Brot und Fisch. Nach dem Wunder sagte er den Jüngern, dass sie mit dem Schiff vorausfahren sollten. Jesus wollte wieder alleine sein, auf dem Berg. In der Nacht gab es einen Sturm und Jesus ging auf dem See zu ihnen und half seinen Jüngern. Der Sturm legte sich und die Jünger kamen sicher ans Land. Es strömten wieder viele Menschen herbei und Jesus machte alle Kranken gesund. Immer wieder suchte Jesus die Ruhe und die Einsamkeit. Jetzt war er wieder unter vielen Menschen.

Es kamen aber auch Schriftgelehrte und Pharisäer aus Jerusalem zu Jesus und klagten ihn an: „Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Alten?“ Jesus fragt zurück: „Warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen?“ Es war ein heftiger Wortwechsel, es ging um Macht. Wem sollen die Menschen folgen? Den Gelehrten aus dem Jerusalemer Tempel oder Jesus Christus? Wer hat Recht? Jesus erklärt nicht nur seine Lehre, sondern verurteilt auch die Überlieferung der Alten. Er nennt sie „Menschengebote“ im Gegensatz zum „Gebot Gottes“.

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Die Neuapostolische Kirche – Brauchen wir neue Apostel?

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Diese um 1860 aus der katholisch-apostolischen Gemeinde hervorgegangene Sekte rühmt sich, die »wahre Kirche« zu sein. Sie nennt sich die »Vollendung des von Jesus und seinen Aposteln begonnenen Erlösungswerkes, die wiederaufgerichtete Urkirche Christi in der Endzeit«. Sie behauptet, den Menschen das volle Heil allein vermitteln zu können, weil nur sie Apostel hatte, ohne die niemand den Heiligen Geist bekommen könne.

Diese »Apostel« unter Führung eines »Stammapostels« stehend, seien »die einzige Brücke zu Gott«, wird gelehrt. Zu Taufe und Abendmahl hat sie ein drittes Sakrament hinzugefügt, die »Versiegelung«, angeblich »die höchste sakramentale Gnadentat, deren ein Mensch teilhaftig werden kann«. Mit diesem »Sakrament« will sie sogar in die Welt der Abgeschiedenen hineinwirken und Tote »versiegeln«.

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Die Zeugen Jehovas – Falsche Propheten gehen um!

Jehovas Zeugen

Viele Christen werden durch die »Sekte« der »Jehovas Zeugen« bedrängt und dadurch verunsichert und beunruhigt. Diese Gruppierung nennt sich auch »Wachtturm«- oder »Neue-Welt-Gesellschaft«. Die Mitglieder dieser »Gesellschaft« gehen von Haus zu Haus und werben auf den Straßen, um Christen von ihrem Glauben an Jesus Christus abzubringen.

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»Weltuntergang schon sechsmal vorausgesagt!«

Sturm-Wolken

Bei den Zeugen Jehovas können weder Gottvertrauen noch Menschenliebe gedeihen. Wer bei ihnen groß geworden ist, »befindet sich in einem Teufelskreis, aus dem er nicht mehr herauskommt«. Die Führungsriege veränderte willkürlich ihre Lehre so, wie es ihr gerade passe. Das berichtete ein früherer Angehöriger der Sekte, Günther Pape, in einem Vortrag in Stuttgart.

Pape hatte sich von den Zeugen Jehovas getrennt, nachdem er eine Zeitlang »Vollzeitmissionar« bei ihnen war. Pape ist in einer der Zeugen Jehovas Familie aufgewachsen. Sein Vater wurde im KZ wegen seines Glaubens umgebracht. Er berichtete, dass Weltuntergangs-Prophezeiungen eine große Rolle spielten. In diesem Jahrhundert sei schon sechsmal der Untergang der Welt vorausgesagt worden, zuletzt für 1975. Viele Gutgläubige hatten deshalb ihren Besitz verschenkt.

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Die Mormonen

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Frage: »Hat Gott einen Körper von Fleisch und Bein?« Erscheint diese Frage seltsam? Nun, es gehen in Deutschland Missionare einer Sekte von Haus zu Haus, die behaupten, dass Gott einen Körper von Fleisch und Bein habe. Womit sie das begründen? Sie sagen, in der Bibel stehe geschrieben, dass Gott den Menschen zu seinem Ebenbild geschaffen hat. (1. Mose 1, 27) – Da der Mensch einen Körper von Fleisch und Bein habe so schließen sie, müsse auch Gott einen solchen Körper hoben. Sie übersehen dabei, dass die Ebenbildhaftigkeit sich nicht auf den Leib des Menschen, sondern auf den Geist bezieht! 1. Mose 2, 7; Epheser 4, 23f.

»Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.«

– Johannes 4, 24

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Müssen wir den Sabbat feiern?

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Heute werden die »Adventisten« allgemein nicht mehr als »Sekte« eingeordnet. Das hängt damit zusammen, dass sie – wenigstens in Deutschland – ihre Thesen nicht mehr so absolut und fanatisch vertreten. Sie sind inzwischen Gastmitglied in der »VEF« (»Vereinigung Evangelischer Freikirchen«). Auf das Auffällige und Besondere in ihrer Lehre möchte ich hier trotzdem etwas näher eingehen.

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Der alte Mann und Jehovas Zeugen

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Der alte Mann hatte in seinem Leben viele Kontakte und Gespräche mit Jehovas Zeugen. Sie waren seine Arbeitskollegen, wohnten im selben Haus und sprachen ihn auf der Straße an. Sie diskutierten mit ihm in seiner Wohnung und schrieben ihm Briefe. Sie überreichten ihm schöne bunte Werbeschriften und die Zeitschriften „Wachtturm“ und „Erwachet“. Der alte Mann bewunderte ihren Missionseifer. Auch menschlich gesehen hatte er ein gutes Verhältnis zu ihnen. Warum er sich ihnen nicht angeschlossen hat, lag daran, dass er zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gekommen war und die Bibel las.

Die ZJ haben eine eigene „Neue-Welt-Übersetzung“ der Bibel. Sie haben sie dem alten Mann als die genaueste und beste Übersetzung der Bibel empfohlen. Der alte Mann sieht das nicht so. Die „Neue-Welt- Übersetzung“ ist in weiten Teilen eine auf die Sonderlehren der Wachtturmgesellschaft zugeschnittene Übersetzung. Die ZJ sind überzeugt, dass nur sie im Endgericht Gottes gerettet werden. Das und noch viele andere Abweichungen von der Lehre der Bibel weisen die Zeugen Jehovas als Sekte aus. Wer sind die Zeugen Jehovas? Am besten lassen wir sie selber zu Wort kommen. Im „Wachtturm“ vom 1. September 2015 beschreiben sie sich so:

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Flüchtlinge und Islamisierung – eine christliche Antwort

Autobahnplakat-IslamMehr und mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Genaue Zahlen kann niemand mehr prognostizieren, viele sind unregistriert, einige kommen aus Notsituationen und manche kommen nach Deutschland mit ganz anderen Motiven. Tatsache ist, dass immer mehr Muslime in Deutschland leben, was Politiker zu Worten veranlasst wie: „Der Islam gehört zu Deutschland!“ Das wiederum kann man so oder so verstehen, am Ende macht es aber keinen Unterschied. Die Gesellschaft verändert sich, die Städte sehen heute schon ganz anders aus als noch vor 10 Jahren, das können wir mit eigenen Augen beobachten. Weitere Jahrzehnte später, wenn wir vielleicht gar nicht mehr leben, werden unsere Kinder, wer weiß, vielleicht solchen gegenüberstehen, die heute Plakate wie diese schreiben: „Euer Kinder werden Allah beten oder sterben.“ Schon die Rechtschreibfehler weisen auf mangelnde Integration hin.

Und so gehen empörte Rundmails um, die vor dem Islam warnen und ihre Stimme gegen die Politik erheben. Das aber ist zu kurz gegriffen, das ist meine Meinung.

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Zu fälschen lohnt sich nur, was Wert hat

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Wir dürfen die Schlauheit des Teufels nicht unterschätzen. Weil das Christentum so wunderbar und der Teufel so schlau ist, deshalb ist es ganz logisch, daß er immer wieder versucht, das wahre Christentum zu fälschen. Und wie könnte er das besser als durch ein System. Eine Kirche, egal ob katholisch oder evangelisch oder in sonst einer Form, ist ohne Leben ein verfälschtes Christentum. Man nimmt die Bibel, man spricht von Gott und Jesus Christus und auch vom Gebet, und man sagt alle die frommen Worte – aber man hat keine lebendige Beziehung zu Gott.

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Ostern, Hase und Ei aus christlicher Sicht

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Was bedeutet »Ostern«, wo kommen die bunten Eier her und was macht der Hase auf dem Tisch? Als Christen müssen wir uns Gedanken machen über das, was da alljährlich anlässlich des Kreuzes auch ins Bild drängt. Und selbst wenn es uns „nichts bedeutet“, müssen wir uns fragen, warum wir es dann mitmachen und – viel wichtiger – ob Gott es genauso „nichts bedeutet“. Unangenehme Fragen, auf die wir endlich eine Antwort brauchen, jeder Christ für sich.

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Die Lehre der Mormonen

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„Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“

Unlängst kamen zwei gut gekleidete Menschen an meine Haustür, die mit mir ein Gespräch über geistliche Dinge anfingen. Nach einiger Zeit merkte ich, dass es Mormonen waren. Dieses Bild werden viele Leser wieder erkennen, die sich an eine solche Begegnung erinnern und sich seither fragen: Was sind die Mormonen genau und was lehren sie? Halten sie am Evangelium fest? Kann ich sie als Menschen betrachten, die errettet sind? Wir möchten gern versuchen, in gedrängter Kürze eine Antwort auf diese Fragen zu geben.

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Folgen die „Zeugen Jehovas“ wirklich Jehova?

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Gott sagte von unserem Herrn Jesus Christus: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe; ihn höret” (Matth. 17,5). „Wer den Sohn hat, hat das Leben; Wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht” (1. Joh. 5,12). „Alle Dinge sind durch ihn (Jesus Christus) und für ihn geschaffen. Und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen zusammen durch ihn” (Kol. 1,16. 17). Jesus sagte: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir…” (Joh. 10,27). „… Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich“ (Joh. 14,6).

Diese Verse aus Gottes Wort drücken in wenigen Worten die Lehre der ganzen Bibel aus, nämlich daß alles von Jesus Christus abhängt. Alle Gedanken und Absichten Gottes drehen sich um Seinen Sohn. Daher brauchen wir uns gar nicht erst mit untergeordneten Einzelheiten einer Lehre zu befassen, wenn wir sehen, daß die richtige Beziehung zu dem Henn Jesus Christus fehlt. Ohne Christus sind wir verloren und können wir niemals das Reich Gottes erlangen.

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Lloyd-Jones, Einig in Wahrheit

Einig„An uns kommt keiner mehr vorbei!“ So oder so ähnlich hatte es ein prominenter Sprecher der Ev. Allianz formuliert und damit seiner Sucht nach Größe anschaulich Ausdruck verliehen. Christen vereinen sich mit Namenschristen unter Dachorganisationen, um durch höhere Mitgliederzahlen eine vermeintlich stärkere Stimme in der Gesellschaft zu haben. Ein Trugschluss, wie Lloyd-Jones schon zu seiner Zeit predigte: „Nichts widerspricht der biblischen Lehre vom Überrest so sehr, wie die moderne Vorstellung, dass Zahlen und eindrucksvolle Organisationen ausschlaggebend seien.“ (S.80)

Das kleine Büchlein ist durchtränkt von biblischen Beispielen und Auslegungen zur Unterstützung seiner These. Vor allem ist es Exegese von Johannes 17 und Epheser 4, zwei – leider oft missbrauchte – Textstellen zum Thema christliche Einheit. Durch Zusammenschlüsse oder gemeinsame Veranstaltungen lässt sich keine Einheit herstellen. Schon der Versuch ist zum Scheitern verurteilt, denn wir sollen Einheit gar nicht „herstellen“, vielmehr „bewahren“.

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Rühle, Landeskirche ohne Gott

Landeskirche-ohne-Gott-Wolfgang-RuehleDer Autor dieses Buches ist seit seinem 22sten Lebensjahr bekennender Lutheraner und regelmäßiger Kirchgänger. Er arbeitete viele Jahre in verschiedenen Leitungsgremien auf Gemeinde- und Kirchenbezirksebene der Sächsischen Landeskirche mit, litt dabei aber vermehrt unter den bibelfeindlichen Entwicklungen dieser Institution. Im Gegensatz zu den meisten gläubigen Kirchenmitgliedern ertrug er diesen Zustand aber nicht in der Stille, sondern führte eine intensive Auseinandersetzung mit den verantwortlichen Pfarrern und Gremien. Diese nannte er „Kirchenkampf“ und dokumentierte alles sorgfältig. Heute gehört er zur SELK („Selbständige Evangelisch Lutherische Kirche“) in Dresden.

Wolfgang Rühle zeigt in diesem Buch auf, wie es um die evangelische Kirche in Sachsen steht. Seine Beobachtungen finden sich, unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede, in ähnlicher oft noch verstärkter Form im gesamten deutschen Raum und decken sich mit denen vieler Christen, die das Wort Gottes ernst nehmen.

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