Schlagwort-Archiv: Israel

Wunder im Gazakrieg: Ein starker Ostwind

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Israels Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ war während des Gazakrieges überaus erfolgreich, aber es vernichtet nicht alle anfliegenden Raketen der Terroristen. Etwa zehn Prozent der anfliegenden Raketen, die auf bewohntes Gebiet fallen, werden von den Abwehrraketen nicht getroffen. Man sollte meinen, dass dies zu schweren Opfern unter der israelischen Bevölkerung führt, aber das ist nicht der Fall.

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Pallywood: Weltöffentlichkeit mit Video getäuscht

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Der zwölfjährige Mohammed al-Dura, der im Jahr 2000 angeblich in den Armen seines Vaters von israelischen Soldaten erschossen wurde, wurde weltweit zu einer palästinensischen Symbolfigur. Millionen von Fernsehzuschauern trauerten mit seinem Vater, der sein Kind nicht vor den Kugeln retten konnte. Tunesien gab eine Briefmarke für das „Märtyrerkind“ heraus (Foto). Doch schon bald kamen Zweifel auf. Eine von der israelischen Regierung eingesetzte Untersuchungskommission, die den Tod des Jungen untersuchte, hat am Wochenende ihre Ergebnisse vorgelegt. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass der Junge am Ende des Videos noch am Leben war. Es gebe keinerlei Belege dafür, dass der Junge von israelischen Kugeln getroffen worden sei, wie das der französische Staatssender „France 2“ behauptete und damit eine weltweite Welle der Empörung auslöste.

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Exil-Iraker im Interview über den Kampf gegen Israel

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factum: Sehr geehrter Herr Husain, Sie haben ein besonderes Verhältnis zu Juden und Israel. War das immer schon so?

Sami Husain: Nein, gar nicht. Ich bin in den Fünfzigerjahren in einer offenen muslimischen Familie in Bagdad im jüdischen Viertel aufgewachsen. Von einst 150 000 Juden waren zu dieser Zeit nur noch etwa 6000 im Land. Als 19-Jähriger war ich ein Produkt der Gehirnwäsche unseres Systems. Ich glaubte, Israel bekämpfen zu müssen, und schloss mich im Süden Syriens der Volksfront zur Befreiung Palästinas an. Die Gruppe stand unter der Leitung des christlichen Marxisten George Habash. Damals dachte ich, wir seien Freiheitskämpfer.

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Israel: Eine besondere Entscheidung

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Fünf Jahre lang war Gilad Schalit in Geiselhaft der Hamas. Dass Israel auf die Forderungen der Erpresser einging, ist bemerkenswert. Ein bewegender Auftritt in Zürich.

Gespannte Erwartung im Saal der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich. Die Wohltätigkeitsorganisation Keren Hajessod hat zu einer Spendengala eingeladen. Ein Interview mit Manuel Trajtenberg, der im Auftrag der israelischen Regierung gemeinsam mit Vertretern der Protestbewegung gegen soziale Ungerechtigkeit an Lösungen für die Probleme arbeitete, steht auf dem Programm. Aber im Moment interessiert sich niemand für zu hohe Milchpreise, alle sind gespannt auf den Ehrengast des Abends: Gilad Schalit.

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Inselstaat Vanuatu: «Das Land soll gesegnet sein»

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Der pazifische Inselstaat Vanuatu hält treu zu Israel. Christliche Politiker regieren das Land und berufen sich bei ihren Entscheidungen auch auf die Bibel.

Auf die Frage, ob er ein Optimist sei, wird ein Politiker antworten, er sei ein positiv denkender Mensch, der entschlossen die Probleme anpacke. Für ihn sei das Glas immer halbvoll. Jedenfalls wolle und werde er unermüdlich, selbstlos und tatkräftig die Zukunft allzeit und umfassend positiv und nachhaltig zum Wohle der Bürger und der Umwelt gestalten. Der Präsident des Inselstaates Vanuatu, Iolu Johnson Abil, antwortet anders. Auf die klare Frage eines Reporters gab er eine klare Antwort: «Ich glaube an den Gott der christlichen Bibel, den Gott von Abraham, Isaak und Jakob. Er ist Gott der Lebenden und der Toten. Ich bin also Optimist.»

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Israel: „Niemand von uns ist an Feindschaft interessiert“

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Major Arye S. Shalicar ist ein Deutsch-iranischer Israeli. Aufgewachsen als Jude im muslimisch geprägten Berliner Stadtteil Wedding, lebt er heute mit seiner Frau und dem sieben Monate alten Raphael in Jerusalem. Sein Beruf: Militärsprecher. Er spricht über Raketen, Panzer und Militärflugzeuge. Nicht weil er den Krieg liebt, im Gegenteil.

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Israel finanziert seine Feinde

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Viele israelische Kommentatoren sind frustriert, dass Israel nicht einmal annäherungsweise alle seine Möglichkeiten ausgeschöpft hat, um die Hamas bei der Gazaoffensive zu besiegen und dem Raketenterror ein Ende zu bereiten. Jeder weiß, dass Gaza sich nicht selbst versorgen kann und es fast sein gesamtes Wasser und einen großen Teil seiner Elektrizität aus Israel bezieht. Die Einwohner Gazas mussten nicht einmal auf ein Tröpfchen dieser Versorgung verzichten, während sie Raketen auf israelische Städte schossen.

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Gottes Weg mit Israel – 12 Thesen

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1.) Gottes Wesen und Auserwählungshandeln

Gottes Wesen ist Liebe. Diese Liebe teilt sich mit. Die Dreieinigkeit Gottes ist Inbegriff der Liebe. Die drei göttlichen Personen lieben sich unendlich. Die ganze Schöpfung trägt die Spuren der göttlichen mitteilenden Liebe: Leben funktioniert durch Dienen und Weitergeben und Empfangen. So schenkt Gott auch sein Heil, indem er ein Volk beruft (Israel) und durch dieses eine Volk die ganze Menschheit segnen will und segnet.

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„Ich ziehe es dir an und du gehst in den Tod“

final_suicide_belt_picture_facebook2Die libanesische Facebook-Seite der im Westjordanland regierenden Fatah Partei hat ein Bild veröffentlicht, auf dem eine palästinensische Mutter ihrem Sohn einen Sprengstoffgürtel anzieht. Neben dem Bild ist ein fiktiver Dialog zu lesen, in dem die Mutter dem Sohn erklärt, warum er sich in die Luft sprengen muss:

Meine Mutter hat mir einen merkwürdigen Gürtel angezogen.
Ich fragte sie: „Was ist das, Mutter?“
Sie sagte: „Ich ziehe es dir an und du gehst in den Tod!“
Ich sagte zu ihr: „Mutter, was habe ich getan, dass du willst, dass ich sterbe?“
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Bibel: Das Land heisst Israel, nicht Palästina

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Jedem Bibelleser scheint dies eine banale, selbstverständliche Aussage: Das auserwählte Volk Gottes ist das Volk Israel, und das dem Volk Israel seit 1. Mose 12,7 verheissene Land ist das Land Israel. So jedenfalls wird dieses Land in Matthäus 2,20 genannt. Doch diese Binsenwahrheit scheint nicht allen selbstverständlich zu sein.

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„Hisbollah ist keine Terrororganisation“

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Die Anfrage des israelischen Außenministers Avigdor Lieberman, die Hisbollah als Terrororganisation zu deklarieren, wurde von der EU abgelehnt. Die Anfrage an die EU wurde vom Außenminister als Antwort auf das Bombenattentat in Bulgarien gestellt, da die Hisbollah im Auftrag des Irans hinter den Anschlägen stecken soll.

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Israel so unbeliebt wie Nordkorea

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Israel ist genauso unbeliebt wie Nordkorea. Das ergab eine weltweite Umfrage der BBC in 22 Ländern. Nur drei Nationen haben positiv für den jüdischen Staat gestimmt. Allein der Iran und Pakistan schneiden noch schlechter ab. Laut der israelischen Tageszeitung „Jerusalem Post“ zählt Israel wie im vergangenen Jahr zu den unbeliebtesten Ländern der Welt. 50 Prozent der Befragten aus verschiedensten Ländern beurteilten Israel negativ. Nur der Iran und Pakistan bekamen mehr negative Stimmen.

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„Spiegel“ schürt Antisemitismus

spiegel_antisemitismus„Davids Rächer“ heißt es neben „Israels geheime Killer-Kommandos“ unter dem Titelbild des neuesten „Spiegel“ mit dem unscharfen Bild mutmaßlicher Agenten in einem Davidstern. Ab Seite 86 zählen „Spiegel“-Redakteur Dieter Bednarz und der israelische Terrorexperte Ronen Bergman tatsächliche, vermeintliche oder mutmaßliche Morde des israelischen Geheimdienstes Mossad auf. Die bekannten Räuberpistolen faszinieren immer, haben schon manchen Bestseller hervorgebracht.

Neue Erkenntnisse hat der „Spiegel“ aber auch dieses Mal nicht zu bieten. Deshalb ist zu fragen, wieso das Magazin ausgerechnet jetzt diese Mordgeschichten sogar zur Titelgeschichte macht. Selbst der Mord am Hamas-Waffenhändler Mabhuh im Januar vergangenen Jahres in Dubai kann den Israelis trotz vieler Indizien nicht wirklich und überzeugend nachgewiesen werden.

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