Schlagwort-Archiv: Musik

Christlicher Lobpreis: »Seid ihr glücklich?!?!?!«

Kind_mit_GitarreDer Lobpreisleiter fing schon mit diesem Grinsen an, für das man eigentlich einen chirurgischen Eingriff bräuchte, um es an einem Sonntagmorgen zustande zu bringen. Dann schlug er einen fröhlichen Akkord auf seiner Gitarre an und rief: »Seid ihr glücklich?!« Die Gemeinde grummelte irgend etwas Undefinierbares. Der Lobpreisleiter zog seine genetisch abgewandelten Mundwinkel noch ein Stückchen höher, ließ noch einen fröhlichen Akkord von seiner Gitarre erklingen und rief wieder: »Seid ihr wirklich glücklich?!?!« »Ja…«, antwortete die Gemeinde gedehnt und gab sich wirklich alle Mühe, diesmal einigermaßen überzeugend zu klingen. Aber auch das war noch nicht gut genug. »Das reicht noch nicht«, rief der Lobpreisleiter, »Los – schließlich sind wir in der Kirche! Also: Seid ihr glücklich?!?!?!« – »JA!!!«

An dieser Stelle des Gottesdienstes stand ich auf und schrie: »Ich bin NICHT glücklich. Und das Einzige, was mich jetzt glücklich machen würde wäre, Dir die Gitarre in den Hals zu rammen!«

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Die Wirkung von Musik

Die Wirkung eines synkopischen Rhythmus ist vor allem ‚sexuell‘, was man auf der Tanzfläche leicht daran erkennen kann, dass die Bewegungen der Tänzer unwillkürlich sinnlicher werden und mehr um den Unterleib kreisen. Überschreiten diese subtilen Einflüsse ein gewisses Maß, führen sie beinahe zwangsläufig zu einer Reaktion: entweder zu allgemein undiszipliniertem Verhalten und mangelnder Selbstbeherrschung in irgendeiner, meist körperlichen Form, oder zu direkter sexueller Aktivität.

– Brian Neumann: „Stop – bevor es zu spät ist“, 2006, S. 63 // vgl. Lucarini

„Rolling Stones“ – Sympathy for the Devil

rolling_stones„The Lord, He loves a rolling stone, leads him around through danger zones“ singt Roger McGuinn. „A rolling stone gathers no moss“ sagen die Amerikaner. „How does it feel to be on your own, with no direction home, like a complete unknown, like a rolling stone“ fragt Bob Dylan. Wer hat nun eigentlich recht? Wird ein Rolling Stone von irgendeinem Gott um Gefahrenzonen herummanövriert – oder ist ein Rolling Stone einsam, völlig unbekannt, der den Weg nach Hause längst nicht mehr kennt? Oder gilt einfach das amerikanische Sprichwort, dass ein rollender Stein kein Moos ansetzt – wie Keith Richards kürzlich sagte, dass er ohne Tourneen nicht leben könne, da er sonst „entweder zum Säufer oder zum Junkie würde, da er sonst nichts zu tun habe“?

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Rockmusik ist nicht neutral

noteRockmusiker haben nie ein Hehl daraus gemacht, was der Klang ihrer Musik (losgelöst vom Text) bewirken will. In unzähligen Interviews bringen diese Rockmusiker offen zum Ausdruck, was sie durch ihre Musik vermitteln, und sie verwenden dabei kein einziges Mal den Begriff „Neutralität“. Unreife Christen sind oft anderer Ansicht, weil sie meinen, dass ein Lied nur durch die Worte mit einer moralischen Botschaft ausgestattet wird. Aber hören wir uns einmal an, was Rockmusiker, Wissenschaftler, Ärzte und andere über die Botschaft von Rockmusik – unabhängig vom Text – zu sagen haben.

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Satanisch inspirierte Rockmusik

Dornen

Viele denken, satanisch inspirierte Rockmusik – mit all ihren Gotteslästerungen und dem Hass gegen das Christentum – sei eine Randerscheinung oder existiere nur im Untergrund. Auch ich dachte so, bis ich zu recherchieren begann. Mit zunehmender Erschütterung stellte ich fest, dass Deutschland geradezu von gewaltverherrlichender und antichristlicher Musik überflutet wird. … Leider komme ich nicht umhin, Ihnen einige Beispiele dieser „Musik“ beschreiben zu müssen:

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Zum Thema Lobpreismusik

notenDer Unterschied zwischen einem „Lobpreischorus“ und einem Lied aus dem Gesangbuch:

Ein alter Bauer fuhr über´s Wochenende in die Großstadt. Dort besuchte er eine große Gemeinde. Als er nach Hause kam, fragte seine Frau, wie es gewesen sei. „Nun“, meinte der Bauer, „es war o.k. Man macht dort aber etwas Neues. Man singt Lobpreischorusse statt Lieder!“ – „Lobpreischorusse?“ – „Ja! Sie sind ähnlich wie Lieder, aber anders!“ – „Was ist denn der Unterschied?“

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