Schlagwort-Archiv: Nachfolge

Lions, Rotary, Christus – Niemand kann zwei Herren dienen!

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Vergleicht man die Grundsätze und Zielsetzungen von Service-Clubs wie z.B. Lions und Rotary mit jenen der Freimaurerlogen, dann stellt man sehr bald fest, dass diese in ein und dieselbe Richtung gehen. Das ist auch nicht verwunderlich, sind doch die Service-Clubs von den Freimaurern gegründet geworden. Offensichtlich wurden die Service-Clubs bewusst so gemacht, dass sie nach aussen hin nicht den Freimaurern zugeordnet werden. Vielmehr sollten die Service-Clubs von der Öffentlichkeit als Wohltätigkeitsorganisationen wahrgenommen werden. Und in Tat und Wahrheit, betreiben diese Clubs auch sehr viele Wohltätigkeiten. Es scheint geradezu, als ob für die Service-Clubs ein Wettlauf besteht, in welchem es darum geht, wer am meisten Wohltätigkeiten leistet.

Service-Clubs sagen von sich, dass sie: freundschaftliche Beziehungen entwickeln, die weltweite Völkerverständigung fördern und durch die Pflege der Freundschaft sich nützlich erweisen wollen. Lions-Mitglieder sagen von sich, dass sie ihren Mitmenschen helfen wollen, indem sie dem Unglücklichen Trost, den Schwachen mit Tatkraft und den Bedürftigen mit ihren wirtschaftlichen Mitteln beistehen.

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Epheser – Anleitung zur Verherrlichung Gottes

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„Das höchste Ziel des Menschen ist, Gott zu verherrlichen und sich für immer an ihm zu erfreuen.“ Der Westminster Katechismus formuliert in etwa das Thema des Epheserbriefs. Die zwei Überschriften des Paulus-Briefs finden sich im ersten Kapitel. (1) Wir sind auserwählt, um mit und für Gott zu leben. (2) Wir loben Gott für das, was er uns in Jesus Christus schenkt. (1:1-14)

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Josef gehorcht – wie einst Abraham!

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Im Glauben ist das Gehorchen schon enthalten. Glauben heißt gehorchen. Im Gehorchen erweist sich die Wirklichkeit des Glaubens. Wie Josefs Hören und Glauben, so vollzog sich auch sein Gehorchen ohne jeden Aufwand. Weder geriet er ins Schwärmen noch versank er in Meditationen. Weder schlug er vor Überwältigung die Hände über dem Kopf zusammen noch begann er vor Freude zu tanzen. Er gehorchte, wie es seinem Wesen entsprach, still, unauffällig, nüchtern.

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Gemeinde zwischen Erstarrung und Schwärmerei

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In der Odysseussage wird berichtet, wie der griechische Held mit seinen Leuten auf der sturmreichen Heimfahrt in seinem Schiff viele Gefahren zu bestehen hatte. In der Meerenge von Messina musste er zwischen zwei Felsen hindurchfahren, der »Skylla« und der »Charybdis«. In der Skylla wartete ein Meeresungeheuer mit sechs Hälsen und zwölf Füßen, um das Schiff zu verschlingen, und gegenüber in der Charybdis ein anderes, das täglich dreimal die Flut einsog und wieder ausspie.

Eine gefährliche Fahrt zwischen Skylla und Charybdis ist auch der Weg der Gemeinde. Wie diese beiden Strudel, so sind es zwei große Gefahren, die die Gemeinde heute bedrohen. Auf der einen Seite die Gefahr der Erstarrung, auf der anderen die Gefahr der Schwärmerei: Gemeinde zwischen Erstarrung und Schwärmerei.

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Francis und Lisa Chan, Du und Ich in Ewigkeit

Chan_Du_und_ich_in_Ewigkeit‚Du + Ich in Ewigkeit – Wie der Himmel unsere Ehe revolutioniert‘ zeichnet die Ehe der Autoren und hinterfragt dabei unsere eigene christliche Ehe, immer mit dem Blick auf Gott und die Ewigkeit. Francis Chan ist vielen bereits bekannt als Redner (live oder per Video) und Autor von Büchern wie ‚Der unterschätzte Gott‘ und ‚Ein Leben als Volltreffer‘. Zusammen mit seiner Frau hat er nun mit ‚Du + Ich in Ewigkeit‘ ein Buch geschrieben, das wieder ins Herz trifft und zu einem kompromisslosen Leben mit Jesus aufruft, dieses Mal zu zweit bzw. als ganze Familie.

Die Seiten lassen sich leicht lesen, bieten Pausen zum Nachdenken an, statt trockener Theologie liefern sie treffende Bibelverse und seelsorgerliche Ermahnung für die Praxis. Jeder Abschnitt schließt mit Fragen, denen Mann und Frau sich stellen müssen. Dabei ist das Werk kein Ratgeber für die Ehe im zu erwartenden Sinn, sondern eine Ausrichtung auf das Wesentliche mit dem wunderbaren Nebeneffekt, dass dadurch auch die Ehe, das Familienleben und die Kindererziehung (wieder) gesegnet sind. Aus Erfahrung beschreibt Chan die heuchlerische Ist-Situation:

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Mit Jesus im Herzen sind Arbeit und Position egal

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Eine Ärztin in China fasste dieses vollkommene Vertrauen auf Gott in folgendem Satz zusammen: „Wenn du Jesus in deinem Herzen hast, dann ist es egal, welche Arbeit du machst oder welche Position du innehast. Das Einzige, was zählt, ist, dass du ihn liebst und ihm treu bist!” Das sagte sie, obwohl sie während der Kulturrevolution massiv wegen ihres Glaubens gelitten hatte.

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Nachfolge ohne Überempfindlichkeit

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Wir können unser Herz selbst überempfindlich machen. Wir können es hätscheln und verwöhnen; und je mehr wir das tun, desto lieber mag es das Herz und desto stärker bemitleiden wir uns selbst. Wir können uns so in etwas hineinsteigern, dass schon der geringste Anlass genügt, um riesige Probleme aufzuwerfen. Wenn wir in einem Dynamitfass ein Streichholz – nur eines – anzünden, dann gibt es eine fürchterliche Explosion. Aber das liegt nicht in erster Linie an dem Streichholz, sondern an dem Fass Dynamit.

Das erkannte der Psalmist (Psalm 73). Er hatte sich in seiner Meinung über die Gottlosen vollkommen geirrt. Er hatte gedacht, sie allein seien die Ursache seiner Probleme. Nun entdeckte er, dass das nicht stimmte. Er selbst hatte sein Herz in diesen törichten Zustand hineingesteigert; er war überempfindlich geworden. Und wenn man in solch einer Verfassung ist, dann genügt schon der kleinste Anlass, um eine Explosion auszulösen. Wir alle wissen, wovon ich rede. Aber erkennen wir auch, wo wir selbst genauso reagieren? Wenn wir mit uns selbst reden, empfinden wir dann auch jedes Mal Mitleid? Wenn ja, dann begehen wir den gleichen Fehler wie der Psalmist. Wir vergrößern die krankhafte Überempfindlichkeit nur noch und können dann mit Sicherheit auf schmerzhafte Erfahrungen gefasst sein.

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Jüngerschaft ist einfach

Christi Regeln für wahre Jüngerschaft sind überaus einfach und zwingend. Man kann der Tatsache nicht ausweichen, dass er fordert, sich durch nichts aufhalten zu lassen, sondern Opfer zu bringen, wie er es getan hat. Doch wo findet man das? Mehr als die Hälfte aller Christen würden einen solchen zum Fanatiker oder zum Wahnsinnigen erklären.

– C.T. Studd

Christen und Namenschristen mit Mantel

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Ein gläubiger Christ lernte einmal einen alten Mann kennen, der schon viel Schweres erlitten hatte. Der Gläubige erzählte dem Senioren von der Liebe Jesu, von seinem Mitgefühl und seiner Hilfe, aber der wehrte ab. Er fühlte sich durch das unglaubwürdige Leben eines religiösen Würdenträgers zu sehr abgestoßen.

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Deutschland: Wo bleiben die Proteste?

Jesus lebt

Es ist im Protestantismus unklar geworden, was eigentlich Christsein ausmacht. Zu diesem Thema das Bekenntnis eines langjährigen Spitzenmanagers, warum er Christ ist.

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, nach einem Gott zu suchen, der so handelt wie Jesus Christus. Damit stehe ich nicht allein. Denn obwohl sich das Christentum viel mehr mit der Wirklichkeit des täglichen Lebens beschäftigt als alle anderen Religionen, dringt es zu den meisten Menschen nicht vor. Es wird z. B. von zahlreichen Europäern nicht als Lebenswirklichkeit wahrgenommen – oft nur als „Religion“. Schauen wir uns mal Deutschland an:

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Steinberger, In den Spuren Jesu

In_den_Spuren_JesuDas Buch „In den Spuren Jesu“ ist eine Zusammenstellung seiner bekanntesten Bücher wie „Der Weg dem Lamme nach“, „Kleine Lichter auf dem Weg der Nachfolge“ usw. sowie eine Anzahl weiterer kleiner Schriften, die nun nach Jahrzehnten in diesem Band erstmals wieder erschienen und von R. Kretzek überarbeitet und neu herausgegeben wurden. Eine kurze Biographie über sein Leben zeugt von der Prägung der Heiligungsbewegung und von einem Lebenstil, dem er seit seiner Bekehrung treu geblieben ist: Glauben, Vertrauen, Gehorsam, Selbstverleugnung und Leidensbereitschaft. Hier eine Leseprobe:
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