Schlagwort-Archiv: Nordkorea

Soon Ok Lee, Lasst mich eure Stimme sein

Soon_Ok_Lee_StimmeWas kann ein Mensch alles aushalten? Hunger, Kälte, Frostbeulen, Schlafentzug, Wahnsinn, fehlendes Licht, Starre, Lähmungen, Madenbefall, Gestank, Redeverbot, Kollektivstrafen, Willkür, Demütigung, Manipulation, Sarkasmus, Ausbeutung, Misshandlung und Folter nicht selten bis zur Bewusstlosigkeit und schließlich bis zum Tod – dies alles musste Soon Ok Lee miterleben und vieles davon am eigenen Leib erfahren. Sechs Jahre war sie im Arbeitslager in Nordkorea gefangen, unschuldig wie ihre Mitinsassen auch.

Ihre Freilassung war nach eigener Überzeugung ein Wunder Gottes, auch um der Welt – mit diesem Buch – von den Grausamkeiten berichten zu können, die in Nordkorea geschehen. Vor uns liegt ein ungeschönter Blick hinter die dünne Fassade dieses kranken Landes. Die Staatsmacht ist mehr dämonisch als menschlich; zweimal schreibt sie: „Diese Wächter sehen nur äußerlich wie Menschen aus, drinnen sind sie Teufel.“ (S.96, vgl. S.135)

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Wo wirkt Gott in Nordkorea?

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„Wirkt Gott überhaupt in Nordkorea?“ Manche Beter und Unterstützer der verfolgten Christen in Nordkorea kämpfen mit Enttäuschung. Denn noch immer existieren die entsetzlichen Gefangenenlager mit Folter und Zwangsarbeit. Neue Hungersnöte sind zu befürchten. Auch von Verhaftungen und Todesurteilen für Christen ist zu hören. Hana und Jae-Hwo berichten davon, wie Gott in ihrem Land wirkt.
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Papst? Was ist das, «der Papst»?

Geschlossene Gesellschaften. Eine fotografische Reise durch kommunistische Länder

Nordkorea intensiviert unter Kim Jong-un die Aufrüstung und den Personenkult. Man schätzt, dass das Land nach dem gescheiterten Raketentest mehr als eine Milliarde Euro für sein Raketenprogramm ausgegeben hat. Millionen Nordkoreaner gelten als unterernährt. Umgerechnet 32 Millionen Euro gab das Land aus, um Führerporträts und weitere Statuen anfertigen zu lassen. In jedem Haus in Nordkorea muss ein Bild der verstorbenen Machthaber hängen.

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Harden, Flucht aus Lager 14

flucht_aus_lager_14Mit 23 Jahren ist Shin Dong-hyuk der Hölle entflohen. Er war einer von geschätzt 200.000 Häftlingen, die derzeit in nordkoreanischen Arbeitslagern, sogenannten Gulags, gefangen gehalten werden. Seine Erzählungen ermöglichen einen Blick in den rigoros abgeschotteten Unrechtsstaat.

Seine erste Erinnerung ist eine Hinrichtung. Er hat sich zwischen den Beinen dutzender Schaulustiger hindurchgequetscht und beobachtet, wie Wächter einem Gefangenen Kieselsteine in den Mund stopfen. Wie sie ihm einen Sack über den Kopf ziehen, ihre Gewehre anlegen und feuern – je drei Mal. Als Shin Dong-hyuk das alles mit ansieht, ist er vier Jahre alt. Er wird noch Dutzende solcher Exekutionen miterleben, bis er 19 Jahre später unter einem Stacheldrahtzaun hindurch kriecht und in die Freiheit stolpert. Shin Dong-hyuk ist der wohl einzige Nordkoreaner, der in einem Gulag geboren wurde und in die USA fliehen konnte. Sein Antrieb war nicht etwa die Angst davor, selbst getötet zu werden – sondern seine Sehnsucht nach einem saftigen Stück Fleisch.
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48 Stunden für das Evangelium

maedchen_nordkoreaSun-Hi* hat die Uhr fest im Blick. Sobald sich die Tür öffnet und ein Flüchtling aus Nordkorea eintritt, hat die Mitarbeiterin von Open Doors 48 Stunden, um ihr oder ihm das Evangelium von Jesus Christus nahezubringen. „Die nordkoreanische Regierung warnt alle Flüchtlinge eindringlich vor den Christen: Sie seien Spione des Westens, die Nordkoreaner umbrächten“, erklärt Sun-Hi. „Trotzdem suchen viele bei ihrer Ankunft in China sofort nach Christen. Denn auf der Straße kursieren Gerüchte, wonach nur die Christen geflohenen Nordkoreanern helfen. Wenn sie den Weg zu uns gefunden haben, verschaffen wir ihnen eine sichere Bleibe und sie erhalten eine Bibel.“

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Nordkorea: Wie ein Christ gefoltert wurde

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Einzelheiten über seine Folter in nordkoreanischer Haft hat der US-amerikanische Christ Robert Park (Tucson/Bundesstaat Arizona) veröffentlicht. Der 31-jährige Missionar koreanischer Herkunft war am 25. Dezember 2009 festgenommen worden, als er von China aus über den gefrorenen Fluss Tumen in das kommunistisch regierte Land eindrang. Nach 43 Tagen wurde er überraschend freigelassen und nach Peking abgeschoben.

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Ist der Enkel des nordkoreanischen Diktators Christ?

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Der Enkel eines der brutalsten kommunistischen Diktatoren soll sich als Christ zu erkennen gegeben haben. Der 17-jährige Kim Han-Sol, Enkel des nordkoreanischen Alleinherrschers Kim Jong-Il, habe seine Religionszugehörigkeit im Internet-Netzwerk MySpace mit „Christlich – andere“ angegeben.

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Kim Chin-Kyung: „Nordkorea nicht isolieren“

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Nordkorea darf nicht pauschal als „Schurkenstaat“ angeprangert werden. Wer den dortigen Machthabern mit Freundlichkeit und Liebe begegne, helfe den Menschen mehr als Politiker, die das Land als Teil einer „Achse des Bösen“ betrachten und eine radikale Isolierung fordern. Diese Ansicht vertrat der Präsident von zwei christlichen Privatuniversitäten in Nordkorea und China, der in den USA und Asien tätige Geschäftsmann und Theologe Kim Chin-Kyung (Yanji/Nordostchina), bei der Stuttgarter Konferenz für Weltmission am 2. Juni. Veranstalter waren die evangelischen Organisationen „Christliche Fachkräfte International“, „Hilfe für Brüder International“ und „Co-Workers International“.

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7:0 – Wo war Nordkoreas Führer?

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Nordkorea ist ein wunderschönes Land, wäre da nicht der verrückte Diktator Kim Jong-Il, der sich wie schon sein Vater selbst zum Gott befördert hat. „Nordkorea wird die WM holen“, schwörte Son Kwang-Ho, der Vize-Präsident des Nordkoreanischen Fußball-Verbands. Begründung? „Dank der großartigen Unterstützung unseres geliebten Führers.“

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