Schlagwort-Archiv: Schulpflicht

Diktatur gestern (1943) und heute (2013)

So wie der Staat, was die rein wissenschaftliche Ausbildung betrifft, schon heute in das Selbstbestimmungsrecht des einzelnen eingreift und ihm gegenüber das Recht der Gesamtheit wahrnimmt, indem er, ohne Befragung des Wollens oder Nichtwollens der Eltern, das Kind dem Schulzwang unterwirft, so muß in noch viel höherem Maße der völkische Staat dereinst seine Autorität durchsetzen gegenüber der Unkenntnis oder dem Unverständnis des einzelnen.

– Adolf Hitler, »Mein Kampf«, München 1943

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Die Schulpflicht vor dem Grundgesetz

Schulpflicht

Staatsanwalt liest Schuljustiz die Leviten

Zur Schule gehen hält Deutschland für alternativlos. In „Die Schulpflicht vor dem Grundgesetz“ erklärt der Tübinger Jurist Tobias Handschell, daß die Rechtslage hierzu alles andere als „geklärt“ ist. Zu viele Widersprüche und Ungereimtheiten kennzeichnen die Praxis, Konkurrenz zur Pflichtschule einfach wegzustrafen.

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Menschenrechtsverletzungen in Deutschland

KonzentrationslagerIn Deutschland weht ein heftiger Wind staatlicher Intoleranz gegenüber seinen Bürgern. Dieser äußert sich nicht zuletzt in der juristischen Verfolgung von Hausunterricht. Auch die unverhältnismäßig harte Bestrafung von Eltern, die ihre Kinder von bestimmten schulischen Inhalten fernhalten, gehört dazu.

In einer Beschwerdeschrift zu Menschenrechtsverletzungen, die das “Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen” Anfang Oktober bei den Vereinten Nationen einreichte, rangiert das staatlich praktizierte Verbot von Homeschooling ganz oben. Der ‘Schattenbericht über Deutschland’, den die regierungsunabhängige Organisation für den UN-Menschenrechtsrat erstellte, führt an zweiter Stelle die ausnahmslose, strafbewehrte Verpflichtung aller Kinder zum schulischen ‘Sexualkundeunterricht’ an. Insgesamt rügt die Petition sechs Arten von Menschenrechtsverletzungen in Deutschland.

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Der Sohn soll auf Klassenfahrt

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Der Tag ist gekommen, es ist soweit. Heute wurde ich vorgeladen, von der Lehrerin meines Sohnes. Er ist in Klasse 2c und soll Ende des Jahres zusammen mit Klasse 2b für drei Tage auf Klassenfahrt, irgendwo auf einen Bauernhof. Zwischen Tür und Angel – unmittelbar vor dem Unterricht und zum Teil vor den Kids – durfte ich heute meine Gründe darlegen, warum ich meine Unterschrift nicht leiste und sie meinen Sohn doch bitte von der Liste streichen soll. Vielleicht wird der Leser meinen Argumenten nicht zustimmen wollen, aber die Antworten seitens der Lehrerschaft sind auf jeden Fall bemerkenswert und verdienen es, hier festgehalten zu werden. Freuen würde ich mich über eure Kommentare, was meint ihr zu dem Thema? Habt ihr Erfahrungen?

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Eine Mutter zur staatlichen Sexualerziehung

Die Teilnahme ist unserer Tochter an diesen Stunden nicht mehr zumutbar, da der Inhalt nicht wertneutral durchgeführt wird, nicht ihrer Reife entspricht und sie in ihrer Entwicklung massiv beeinträchtigt. Durch die Teilnahme an dieser Unterrichtseinheit wird sie quasi seelisch vergewaltigt. Außerdem entspricht derartige Sexualerziehung nicht der, die wir als christliche Eltern unserer Tochter zu Hause vermitteln und wirkt sich auf das Kind deswegen schockierend aus.

– aus medrum, Zwangszuführung einer Grundschülerin

Schüler dürfen Besuch okkulter Filme ablehnen

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Schüler dürfen aus religiösen Gründen den Besuch eines Spielfilms verweigern, in dem es um schwarze Magie geht. Das geht aus einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster hervor (Aktenzeichen: 19 A 610/10). Der Schulleiter eines Gymnasiums in Bocholt hatte den Antrag der Eltern eines 12-Jährigen abgelehnt, ihren Sohn vom Besuch des Kinofilms „Krabat“ zu befreien.

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Schulpflicht – Das unnatürliche Recht des Staates

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Post vom Staat ist mal was anderes. Uns flog ein Brief ins Haus vom „Deutschen Bundestag – Petitionsausschuss“, das hat doch was. Und so las ich mit Interesse, wovon die Zeilen denn handeln. Es betrifft unsere Kinder, das ist nicht unwichtig. Abgeschlossen und beendet sei das Verfahren, so das Anschreiben. Es klang ein wenig wie „Basta“ und ließ nichts Gutes erahnen. Ich sollte Recht behalten, und die Argumente die dann folgten riefen in meinen Fingern einen Reflex hervor, dem ich hiermit einfach nachgeben muss. Dank sei Gott, noch haben wir Meinungsfreiheit!

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Christen werden eingesperrt – warum?

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Nun wurde also wieder ein Vater eingesperrt, weil er seine Kinder nach „christlich-fundamentalistischen“ Moralvorstellungen erziehen will. Wie sagte einst Frau Nahles?

Eine „bibeltreue Christin“, die ihre Kinder zu Hause unterrichtet, ist für mich genauso wenig zu tolerieren wie ein fundamentalistischer Moslem, der den Töchtern verbietet, am Sportunterricht teilzunehmen. Darüber kann man nicht verhandeln.

Liebe Politiker, bevor Sie die nächsten Maßnahmen gegen evangelische, bibeltreue Christen einleiten, bitten wir Sie, folgendes zu bedenken: Diejenigen, die Sie als „fundamentalistische Christen“ bezeichnen, sind ihrem Herrn Jesus Christus und der Heiligen Schrift verpflichtet. Sie leben neutestamentlich, da durch den Sohn Gottes die Gesetze und Gebote des alten Testamentes interpretiert und ausgelegt wurden. Die Intention der Christen, die Lebens- und Denkweise und wie mit den Dingen der Welt umzugehen ist, kann in der Bibel, besonders auch der allen bekannten Bergpredigt nachgelesen werden.

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„So lange muß Papa wegbleiben, wegen Theateraufführung?“

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Staatsgewalt schlägt bei Familie in Salzkotten erneut zu: 40 Tage Erzwingungshaft für Familienvater von 12 Kindern

40 Tage ging Jesus in die Wüste um zu fasten. Das liegt zwei Jahrtausende zurück und geschah freiwillig. 40 Tage ging jetzt ein Familienvater aus Salzkotten von seiner Familie weg, um sein christlich geprägtes Gewissen nicht beugen zu lassen. Das geschah vor zwei Tagen am Mittwoch. Der Vater von 12 Kindern ging allerdings nicht freiwillig, sondern wurde von Polizeibeamten und Streifenwagen abgeholt, weil an seiner Person Erzwingungshaft vollstreckt wird, die ein Amtsgericht angeordnet hat, weil Kinder der Familie an einigen wenigen Unterrichtsveranstaltungen nicht teilgenommen haben. In einer gestrigen Mitteilung von „Schulunterricht zu Hause“, die MEDRUM vorliegt, heißt es:

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„Mein Körper gehört mir“ – ein Kommentar

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„Wenn du ein Ja-Gefühl hast, kannst du Ja sagen und wenn du ein Nein-Gefühl hast, kannst du Nein sagen. Du kannst anderen Leuten sagen, wie du dich fühlst, wenn du berührt wirst.

Ein wesentlicher, vielleicht der wesentlichste Punkt der Kritik zum Theaterstück „Mein Körper gehört mir“, das in (u.a. Grund-) Schulen im Rahmen des Sexualkundeunterrichts aufgeführt wird: Während § 176 StGB sexuelle Handlungen an Kindern unter 14 Jahren mit Freiheitsstrafe bedroht, wird im Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ eine sexuelle Handlung danach beurteilt, ob das Kind ein „Ja-Gefühl“ oder ein „Nein-Gefühl“ dabei hat. Daraus ergibt sich für das Kind, dass es ein sexuelles Erlebnis dulden kann, wenn es keine Ablehnung desselben bzw gegenüber der Person, mit der es zu tun hat, empfindet.

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