Schlagwort-Archiv: Terror

Terrorismus und Europas geistiges Vakuum

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Viele Menschen waren fassungslos angesichts der Medienberichte, die nach der ruchlosen Mordserie islamischer Terroristen am 13. November 2015 in Paris veröffentlicht wurden. Nur wenige Menschen haben aber wahrscheinlich die Aussagen der I.S.-Organisation gelesen, die sich zu den Attentaten bekannte, und die ihre Attentate begründete. Dies scheint in den Medien ignoriert zu werden. Das hat wahrscheinlich zum Teil seine Ursache darin, dass man nicht willens ist, an der Verbreitung derartiger Propoganda mitzuhelfen. Ich glaube aber, dass es noch einen anderen Grund gibt. Es ist nämlich einfach unangenehm, den Aussagen der I.S. recht zu geben, deren Beschreibung eines zunehmend dekadenter werdenden Westens den Nagel ziemlich genau auf den Kopf trifft. Lassen Sie mich eines vollkommen klarstellen: Im Folgenden will ich nicht im Geringsten den Eindruck erwecken, dass die Täter dieser Verbrechen ihre Aktionen rechtfertigen können. Und dennoch gibt es eine klare Verbindung zwischen der Säkularisierung Europas und der zunehmenden Gefährdung der Sicherheit ihrer Bürger.

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Zum Islam konvertieren?

Sie sagten mir dauernd, dass Ungläubige nicht in den Himmel kommen und dass ich doch konvertieren soll. Aber ich sagte ihnen: Ihr schlagt mich und ich soll konvertieren? Das sahen sie ein. Dass sich jemand im Al-Kaida-Kerker in den Islam verliebt, das ist, wie wenn sich ein Jude im KZ für die Nazis begeistert. Es ist einfach undenkbar. Manche sind trotzdem konvertiert. Aber sie wurden danach auch nicht besser behandelt.

– Theo Padnos, chrismon-Interview

Wunder im Gazakrieg: Ein starker Ostwind

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Israels Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ war während des Gazakrieges überaus erfolgreich, aber es vernichtet nicht alle anfliegenden Raketen der Terroristen. Etwa zehn Prozent der anfliegenden Raketen, die auf bewohntes Gebiet fallen, werden von den Abwehrraketen nicht getroffen. Man sollte meinen, dass dies zu schweren Opfern unter der israelischen Bevölkerung führt, aber das ist nicht der Fall.

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„Wie stoppt man radikale Islamisten?“ – ein Kommentar

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„Wie stoppt man radikale Islamisten?“ Dieser Frage wollte Anne will in ihrer letzten Sendung nachgehen. Am Ende blieb die Frage zwar unbeantwortet, stattdessen aber durfte uns die vollverschleierte Frau Illi erklären, warum wir daran Schuld sind, wenn junge Menschen im Namen Allahs Andersgläubige hinrichten. Sie wären ja ausgegrenzt! Illi sollte man für diesen Satz wegen arglistiger Täuschung anzeigen! Sie vertritt hier die PR-Strategie der Islamisten: Zuerst töten wir euch, aber stellen uns als Opfer dar.

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Israel: Eine besondere Entscheidung

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Fünf Jahre lang war Gilad Schalit in Geiselhaft der Hamas. Dass Israel auf die Forderungen der Erpresser einging, ist bemerkenswert. Ein bewegender Auftritt in Zürich.

Gespannte Erwartung im Saal der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich. Die Wohltätigkeitsorganisation Keren Hajessod hat zu einer Spendengala eingeladen. Ein Interview mit Manuel Trajtenberg, der im Auftrag der israelischen Regierung gemeinsam mit Vertretern der Protestbewegung gegen soziale Ungerechtigkeit an Lösungen für die Probleme arbeitete, steht auf dem Programm. Aber im Moment interessiert sich niemand für zu hohe Milchpreise, alle sind gespannt auf den Ehrengast des Abends: Gilad Schalit.

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Mark A. Gabriel – ein Lebenszeugnis

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Ich war Professor für Islamische Geschichte an der Al-Azhar-Universität in Kairo und Imam in Gizeh. 1994 kam ich zu Jesus.

Vor fast 25 Jahren war ich (Mark A. Gabriel) der Imam einer Moschee in der ägyptischen Stadt Gizeh, wo sich die berühmten Pyramiden befinden. (Der Imam einer Moschee hat eine ähnliche Stellung wie der Pastor einer christlichen Gemeinde.) Dort hielt ich freitags zwischen zwölf und ein Uhr mittags die wöchentliche Predigt und erfüllte noch andere Aufgaben. An einem Freitag war das Thema meiner Predigt der Djihad. Ich sagte den zweihundert fünfzig Leuten, die vor mir auf dem Boden saßen:

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Israel: „Niemand von uns ist an Feindschaft interessiert“

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Major Arye S. Shalicar ist ein Deutsch-iranischer Israeli. Aufgewachsen als Jude im muslimisch geprägten Berliner Stadtteil Wedding, lebt er heute mit seiner Frau und dem sieben Monate alten Raphael in Jerusalem. Sein Beruf: Militärsprecher. Er spricht über Raketen, Panzer und Militärflugzeuge. Nicht weil er den Krieg liebt, im Gegenteil.

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Israel finanziert seine Feinde

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Viele israelische Kommentatoren sind frustriert, dass Israel nicht einmal annäherungsweise alle seine Möglichkeiten ausgeschöpft hat, um die Hamas bei der Gazaoffensive zu besiegen und dem Raketenterror ein Ende zu bereiten. Jeder weiß, dass Gaza sich nicht selbst versorgen kann und es fast sein gesamtes Wasser und einen großen Teil seiner Elektrizität aus Israel bezieht. Die Einwohner Gazas mussten nicht einmal auf ein Tröpfchen dieser Versorgung verzichten, während sie Raketen auf israelische Städte schossen.

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Undercover in der Islamisten-Schule

Nur der Satan isst mit linksFür sein Buch „Nur der Satan isst mit links“ hat „Zeit“-Autor Fritz Schaap verdeckt an einer Islamistenschule in Alexandria recherchiert. Dort hat er fanatische Gläubige kennengelernt, die den Dschihad befürworten – und einst ein ganz normales Leben im Westen führten.

Für vier Wochen hat der 31-jährige Schaap Jeans und Hemd gegen das traditionelle ägyptische Gewand namens Galabia eingetauscht, Zigaretten und Alkohol – zumindest offiziell – aus seinem Leben verbannt und dem Westen demonstrativ den Rücken gekehrt. Für diese Zeit war er noch vor dem Machtwechsel in Ägypten als Schüler an einer salafitischen Lehranstalt, die als islamistische Kaderschmiede gilt, eingeschrieben. Daniel Schneider, Mitglied der „Sauerland-Gruppe“ lernte dort, und auch Eric Breininger hatte vor seinem Tod im Jahr 2010 vor, sich an der offiziell als Sprachschule betriebenen Einrichtung einzuschreiben.

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„Ich ziehe es dir an und du gehst in den Tod“

final_suicide_belt_picture_facebook2Die libanesische Facebook-Seite der im Westjordanland regierenden Fatah Partei hat ein Bild veröffentlicht, auf dem eine palästinensische Mutter ihrem Sohn einen Sprengstoffgürtel anzieht. Neben dem Bild ist ein fiktiver Dialog zu lesen, in dem die Mutter dem Sohn erklärt, warum er sich in die Luft sprengen muss:

Meine Mutter hat mir einen merkwürdigen Gürtel angezogen.
Ich fragte sie: „Was ist das, Mutter?“
Sie sagte: „Ich ziehe es dir an und du gehst in den Tod!“
Ich sagte zu ihr: „Mutter, was habe ich getan, dass du willst, dass ich sterbe?“
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„Angst ist ein schlechter Ratgeber“

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Mit Elmar Theveßen war am 17. September 2012 ein renommierter Terrorismus-Experte in Wetzlar zu Gast. Der ZDF-Moderator referierte zum Thema „Islamistischer Terror oder Kampf der Kulturen?“ Theveßen wies darauf hin, dass es sowohl in der arabischen Welt als auch im europäischen Raum Gruppen gebe, die zur Gewalt neigten: „Dies sind zwar nur kleine Gruppen. Aber sie erzeugen Angst, und die ist ein ziemlich schlechter Ratgeber.“

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