Schlagwort-Archiv: Teufel

Der Teufel – Wie steht es mit dem Bösen?

Teufel

»Alle Leute sagen, es gäbe keinen Teufel, es gäbe keinen Teufel. Kannst du mir sagen, wo die Angst herkommt? Kannst du mir sagen, wo die Sucht herkommt? Kannst du mir sagen, wo die Lust herkommt?« In diesem Lied geht es um den Teufel und sein Wirken. Was findet sich in der Bibel zu dem Thema? Dort wird keine Lehre über den Teufel, auch Satan genannt, entfaltet, und über seinen Ursprung wird keine genaue Aussage gemacht.

Doch wer die Bibel liest, entdeckt, dass der Satan ein willentlich handelndes und zudem intelligentes Wesen ist. Zweifelsohne gibt es »das Böse«. Auch dass es seinen Sitz im Herzen des Menschen hat, wird von vielen gesehen, was unter anderem auch in der Bibel steht. Doch ist damit das Geheimnis gelüftet?

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Wie im Himmel so auf Erden

Superzelle

„Wer lenkt heute die Geschicke auf dieser Erde – Gott oder der Teufel? Dass Gott im Himmel herrscht, wird im allgemeinen eingestanden; dass Er es auch auf dieser Erde tut, wird nahezu überall geleugnet – wenn nicht direkt, so indirekt. Mehr und mehr sind die Menschen mit ihren Philosophien und Theorien dabei, Gott in den Hintergrund zu verbannen … In der gesamten Christenheit, mit fast verschwindend geringen Ausnahmen, herrscht die Theorie, dass der Mensch sein Schicksal selbst bestimmt und durch seinen eigenen ‚freien Willen‘ sein ewiges Los entscheidet. Dass Satan Schuld daran trägt, dass so viel Böses in der Welt geschieht. …

Doch wer lenkt denn nun die Geschicke auf dieser Erde – Gott oder der Teufel? Schauen wir uns doch die Welt einmal ehrlich und gründlich an! Was für ein Schauspiel der Verwirrung und des Chaos begegnet uns allseits! Die Sünde ufert aus; die Gesetzlosigkeit nimmt überhand; mit bösen Menschen und Betrügern wird es je ärger, je schlimmer (2. Tim 3,13). Heutzutage scheint alles aus den Fugen geraten zu sein. Throne knarren und wanken, alte Dynastien werden umgestürzt, Nationen sind in Aufruhr, die Zivilisation zeigt immer offener ihr Versagen; die halbe christliche Welt war gerade in einen mörderischen Konflikt verwickelt; und jetzt, da der titanische Kampf vorüber ist, haben wir entdeckt, dass die Demokratie, anstatt Sicherheit zu gewährleisten, eine sehr unsichere Sache für die Welt ist. Ratlosigkeit, Unzufriedenheit und Gesetzlosigkei grassieren überall, und niemand kann sagen, wann der nächste große Krieg losbrechen wird. Die Politiker sind verwirrt und erschüttert. Die Menschen ‚vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde‘ (Lukas 21,26). Sieht das alles so aus, als habe Gott das Ruder fest in der Hand?

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Klaus Berger zur Dämonologie

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Ein Plädoyer für die Auseinandersetzung mit den biblischen Texten

Die Kirchen haben sich keinen Gefallen getan, als sie Teufel und Dämonen ad acta legten. Denn der Heiligen Schrift sind sie durchaus wichtig.

Mit dem Teufel ist es manchmal wie mit einem Wrack vor einer Insel, das nur bei extremer Ebbe sichtbar wird. Dann kondensiert sich die Erfahrung auf eine fast personenhafte Figur – auch übrigens angesichts überragender Heiligkeit wie bei Jesus, jedenfalls also in extremen Situationen. Nach Ansicht der Bibel ist der Teufel am ehesten dort erfahrbar, wo sich Menschen zu einem gemeinsamen und sinnlosen Mord hinreißen lassen. Man kann die Wirkung des Teufels auch mit einer Seuche oder Sucht vergleichen, denn oft ist das Teuflische mehr als nur ein individuelles Vergehen.

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Der Kleinmut ist vom Teufel

BluemchenDarüber gibt es eine alte Legende, die gar nicht so schlecht ist. Nach ihr stellte der Teufel einmal alle seine Waffen zum Verkauf. Da lagen sie alle, wie sie waren: Hass, Neid, Zorn, Zank, Betrug, Klatsch und wie sie noch heißen. Jedes Stück trug einen Vermerk mit dem Preis. Abseits lag eine anscheinend harmlose und abgenutzte Waffe, ihr Preis war aber höher angesetzt als bei den anderen Stücken. Verwundert fragte man den Teufel, was das zu bedeuten habe. Er erwiderte: „Diese Waffe heißt Kleinmut“. „Aber warum ist sie denn so teuer?“ wurde wieder mit erstaunter Stimme gefragt.

„Weil dieses Waffenstück mir mehr genützt hat als irgendeins von den anderen“, sagte er. „Mit diesem vermag ich mir den Weg zu den Herzen zu ebnen, denen ich auf andere Weise nicht beikommen kann, um sie zu Fall zu bringen. Du siehst, wie abgenützt es ist. Ich habe es auch bei den allermeisten angewandt, um sie mürbe zu machen. Denn in Wirklichkeit wissen nur die wenigsten Menschen, dass der Kleinmut von mir kommt.“

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Der Teufel berief eine weltweite Konferenz ein

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In seiner Eröffnungsrede sprach er zu seinen dunklen Engeln: „Wir können die Christen nicht davon abhalten, in die Kirche zu gehen. Wir können sie auch nicht davon abhalten, die Bibel zu lesen und die Wahrheit zu erfahren. Wir können sie nicht einmal davon abhalten, eine tiefe, geborgene Beziehung zu Christus zu erfahren. Wenn sie die Verbindung zu Jesus bekommen, verlieren wir jegliche Gewalt über sie. So lasst sie in ihre Kirchen gehen, lasst sie ihren Lebensstil beibehalten, aber klaut ihre Zeit, damit sie diese Beziehung zu ihm nicht pflegen können. Das ist es, was ich von euch will – ihr Engel. Lenkt sie ab vom sicheren Halt ihres Erlösers und der Erhaltung dieses täglich, belebenden Kontaktes.“

„Wie sollen wir das tun?“, riefen die Engel.

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Das Böse überwinden – ein Beispiel

Pastor_Seoul„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!“ (Römer 12:21)

Über Hong Cheong Kil, dem Senior Pastor aus Seoul in Korea, ist schon viel geschrieben worden, zuletzt eine ganze Biographie von 180 Seiten. Hier eine wahre Geschichte.

In der Nam-Seoul Church im Süden Seouls, einer Gemeinde mit mehreren tausend Mitgliedern, wurde Pastor Hong von seinem eigenen Assistant Pastor bloßgestellt, indem dieser ihn – wohl zurecht – kritisierte, jedoch nicht unter vier Augen, sondern im Rahmen einer Predigt vor der gesamten Gemeinde.

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