Schlagwort-Archiv: Verfolgung

Ichthys: Ein Fisch als Zeichen

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»Fische« auf Autos, Wohnwagen, Fahrrädern, Koffern, als Aufkleber oder Anhänger. Viele tragen dieses Zeichen. Man kann es in der ganzen Welt sehen. Das Wort »Fisch« ist auf der Abbildung griechisch geschrieben. Die einzelnen Buchstaben dieses Wortes ergeben fortlaufend den Anfangsbuchstaben für die Wörter des Satzes:

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Das Lebensbild von Josua Stegmann

Josua_StegmannDr. Josua Stegmann wurde 1621 zum Professor an die neugegründete lutherische Theologische Hochschule in Rinteln an der Porta Westfalica berufen. Er stammte aus Thüringen und war ein treuer Seelsorger. Er ahnte schon die kommenden Bedrängnisse und Verfolgungen. So bekümmerte ihn in den schrecklichen Wirren des Dreißigjährigen Krieges am meisten, ob die Gläubigen auch unter Druck und Verfolgung im Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes standhart bleiben könnten.

Unermüdlich mahnte er, dass der Glaube nur durch das Gebet gefestigt werden kann. So dichtete er das Gebetslied:

»Ach, bleib mit deiner Gnade bei uns …«

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Glaube wächst an Widerständen

Glaube-waechst-an-Widerstaenden„Wie gehen wir in unserer «freien Gesellschaft» mit persönlichen Krisen, Widerständen oder Nachteilen im Beruf um? Wie hoch ist uns die Hürde geworden, anderen zu vergeben, und welche Bedeutung hat Christus in unserem Leben, wenn es schwierig wird?“ Die Fragen von Markus Rode in seinem Vorwort gehen ans Herz und fordern heraus.

Zum Selbststudium und zur Gruppenarbeit in der Gemeinde, im Hauskreis oder in der Familie hat das bekannte Werk Open Doors ein schmales Heft herausgebracht, das wir nur empfehlen können. Im eigenen Bibelkreis haben wir damit gearbeitet und viel darüber nachgedacht. Lernt man sonst aus dicken Büchern meist eher Theorie als Praxis, steht hier die persönlich erlebte Erfahrung und das vorgelebte Beispiel des Christen im Vordergrund.

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Das Land ist still

Leiden_VerfolgungGegen ein immer seichteres Christentum in Deutschland

Noch nie gab es – weltweit betrachtet – so viele christliche Märtyrer wie heute. Noch nie haben so viele Christen für ihren Glauben mit ihrem Leben bezahlt. Noch nie gab es so eine weltweite, zunehmende Christenverfolgung. In dieser Hinsicht leben wir in Deutschland wie auf einer Insel der Seligen. Noch wird bei uns keiner, der sich als Christ bekennt, an die Wand gestellt. Noch praktizieren wir ungestört unsere christliche Aufkleberkultur. Noch ist der Fisch am Autoheck unser geheimes Erkennungszeichen und nicht der staatlich verordnete Aufnäher zur Kennzeichnung ausgegrenzter Christen wie seinerzeit der gelbe Davidsstern für die Juden. Noch ist alles still. Die Situation kommt mir bekannt vor. Zur DDR-Zeit, als es unterirdisch überall brodelte, sang Wolf Biermann ein Lied, in dem er den äußeren Anblick der DDR beschrieb. Und dann, plötzlich, schrie er unter Aufbietung aller stimmlichen Kräfte mit ohrenbetäubender, schriller Lautstärke den Satz: „Das Land ist STILL!“

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Flüchtlinge und Islamisierung – eine christliche Antwort

Autobahnplakat-IslamMehr und mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Genaue Zahlen kann niemand mehr prognostizieren, viele sind unregistriert, einige kommen aus Notsituationen und manche kommen nach Deutschland mit ganz anderen Motiven. Tatsache ist, dass immer mehr Muslime in Deutschland leben, was Politiker zu Worten veranlasst wie: „Der Islam gehört zu Deutschland!“ Das wiederum kann man so oder so verstehen, am Ende macht es aber keinen Unterschied. Die Gesellschaft verändert sich, die Städte sehen heute schon ganz anders aus als noch vor 10 Jahren, das können wir mit eigenen Augen beobachten. Weitere Jahrzehnte später, wenn wir vielleicht gar nicht mehr leben, werden unsere Kinder, wer weiß, vielleicht solchen gegenüberstehen, die heute Plakate wie diese schreiben: „Euer Kinder werden Allah beten oder sterben.“ Schon die Rechtschreibfehler weisen auf mangelnde Integration hin.

Und so gehen empörte Rundmails um, die vor dem Islam warnen und ihre Stimme gegen die Politik erheben. Das aber ist zu kurz gegriffen, das ist meine Meinung.

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Mit Jesus im Herzen sind Arbeit und Position egal

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Eine Ärztin in China fasste dieses vollkommene Vertrauen auf Gott in folgendem Satz zusammen: „Wenn du Jesus in deinem Herzen hast, dann ist es egal, welche Arbeit du machst oder welche Position du innehast. Das Einzige, was zählt, ist, dass du ihn liebst und ihm treu bist!” Das sagte sie, obwohl sie während der Kulturrevolution massiv wegen ihres Glaubens gelitten hatte.

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Finstere Nacht

Ich kann mich nicht erinnern, dass in den letzten zwölf Jahren meines Dienstes bei Open Doors die Verfolgung der Christen in der Welt so extrem zugenommen hat, wie in den letzten drei Jahren. Wenn ich diese Situation mit Tag oder Nacht beschreiben sollte, dann müsste ich sagen, es ist finstere Nacht.

– Markus Rode, Leiter Open Doors Deutschland, 17.4.2015

Soon Ok Lee, Lasst mich eure Stimme sein

Soon_Ok_Lee_StimmeWas kann ein Mensch alles aushalten? Hunger, Kälte, Frostbeulen, Schlafentzug, Wahnsinn, fehlendes Licht, Starre, Lähmungen, Madenbefall, Gestank, Redeverbot, Kollektivstrafen, Willkür, Demütigung, Manipulation, Sarkasmus, Ausbeutung, Misshandlung und Folter nicht selten bis zur Bewusstlosigkeit und schließlich bis zum Tod – dies alles musste Soon Ok Lee miterleben und vieles davon am eigenen Leib erfahren. Sechs Jahre war sie im Arbeitslager in Nordkorea gefangen, unschuldig wie ihre Mitinsassen auch.

Ihre Freilassung war nach eigener Überzeugung ein Wunder Gottes, auch um der Welt – mit diesem Buch – von den Grausamkeiten berichten zu können, die in Nordkorea geschehen. Vor uns liegt ein ungeschönter Blick hinter die dünne Fassade dieses kranken Landes. Die Staatsmacht ist mehr dämonisch als menschlich; zweimal schreibt sie: „Diese Wächter sehen nur äußerlich wie Menschen aus, drinnen sind sie Teufel.“ (S.96, vgl. S.135)

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Wo wirkt Gott in Nordkorea?

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„Wirkt Gott überhaupt in Nordkorea?“ Manche Beter und Unterstützer der verfolgten Christen in Nordkorea kämpfen mit Enttäuschung. Denn noch immer existieren die entsetzlichen Gefangenenlager mit Folter und Zwangsarbeit. Neue Hungersnöte sind zu befürchten. Auch von Verhaftungen und Todesurteilen für Christen ist zu hören. Hana und Jae-Hwo berichten davon, wie Gott in ihrem Land wirkt.
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In Erinnerung an Pastor Samuel Lamb

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Pastor Samuel Lamb ist im Alter von 88 Jahren heimgegangen. Sein Credo war: »Je mehr Verfolgung, desto mehr Wachstum der Gemeinde«. Er hat den Druck der Kommunisten am eigenen Leib erfahren und verbrachte mehr als 20 Jahre in Gefängnissen. Samuel Lamb wurde zum Vorbild für Millionen von Christen weltweit. 1979 gründete er eine Hausgemeinde in Guangzhou an deren Gottesdiensten heute 4000 Besucher teilnehmen.

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Saudi-Arabien: Harte Strafen für Bekehrungshelfer

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In Saudi-Arabien sind ein Libanese und ein Saudi zu Auspeitschen und Haftstrafen verurteilt worden, weil sie eine Frau zur Bekehrung zum Christentum ermutigt und zur Flucht verholfen haben sollen. Der Vater der jungen Frau hatte die beiden angezeigt. Daniel Ottenberg, Analyst von „Open Doors“, erklärte gegenüber pro, warum die in Saudi-Araben gesetzgebende Scharia ein Vorgehen gegen solche Gerichtsurteile erschwert.

Der libanesische Christ wurde zu 300 Peitschenhieben und sechs Jahren Gefängnis, der saudische Staatsbürger zu 200 Peitschenhieben und zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Beide Männer waren Arbeitskollegen der jungen Frau, berichtet der amerikanische Nachrichtensender FoxNews. Die Verurteilten wollen Berufung gegen das Urteil einlegen.

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