Schlagwort-Archiv: Zeit

Bibel statt Handy

Was würde mit unserer Bibel passieren, wenn wir sie so behandeln würden wie unser Handy?
Was wäre, wenn wir sie immer in den Händen oder in der Tasche hätten?
Würden wir zurück gehn, wenn wir sie vergessen haben?
Würden wir sie auch so viele Male am Tag öffnen?
Würden wir uns unwohl fühlen ohne sie?

Gott hat nicht Whatsapp, aber er ist mein Lieblingskontakt.
Er hat nicht Facebook, aber er ist mein bester Freund.
Er hat nicht Twitter, aber ich folge ihm.

Was Väter bedenken sollten!

Vater-Sohn

Was hätte ich anders machen sollen? »Wenn deine Kinder noch einmal klein wären, was würdest du tun?« Diese Worte brachen aus dem brennenden Herzen eines Vaters, der mir gegenüber saß. Seine Augen baten um Hilfe. Er litt an dem furchtbaren, leeren, lähmenden Gefühl eines Mannes, dessen Sohn sich verirrt hat. Er hatte das Gefühl, als Vater versagt zu haben. Seine Worte bewegten mich. Obwohl sie mich an jenem Tage direkt und unvermittelt trafen, ist dieser Vater keine Seltenheit. Seine Fragen bewegen unendlich viele Paare, wenn sie ihre Elternschaft ernst nehmen. Ich habe über diese Frage nachgedacht und einige Anregungen zusammengestellt.

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500 Facebook Freunde: Postmoderne Selbstverwirklichung

facebook-welt

Jawohl, künftig muss wahr sein, was allen einleuchtet. Niemand kommt gegen den gesunden Menschenverstand an. Die Vernunft wird die Menschheit endlich zur Vernunft bringen! Schön wär’s gewesen. Gerade mal zweihundert Jahre nach der Aufklärung erschüttern zwei Weltkriege den Globus. Moderne Kriege. Mit vernünftigen Argumenten und sachlichen Hintergründen. Wer hätte dem Ansinnen Deutschlands rational widersprechen wollen, den eigenen Lebensraum zu erweitern? Wer hätte bestritten, dass es unterentwickelte Völker gibt, die nur zu niederen Diensten tauglich sind? Wer hätte in Frage gestellt, dass sich der Stärkere gegen den Schwächeren durchsetzt – die Natur macht es uns doch täglich vor!

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Informiert und trotzdem dumm?

infoWissen ist das zentrale Produkt unserer heutigen Informationsgesellschaft. Viele Menschen sind informationsabhängig, informationssüchtig und informationskrank, denn die Beschleunigung der Wissensproduktion lässt jede Information schnell veralten. Rudolf Augstein stellte fest:

»Das gedruckte Wort verliert langsam an Kraft, es wächst die Zahl derer, die durch zu viele Informationen nicht mehr informiert sind.« Bei dem heutigen Überangebot an Informationen fällt es uns tatsächlich schwer, zwischen wichtig und unwichtig, richtig und falsch zu unterscheiden.

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Vatermord und der Untergang des Mannes

»Das 20. Jahrhundert kann man als ein Zeitalter des Vatermordes nennen. Vatermord und der Untergang des Mannes als Folge sind Ursachen jener radikalen Krise des Christentums, die wir beklagen, aber theologisch gar nicht verarbeitet haben. Jesus lehrte uns den ‚Vater im Himmel‘, und er selbst wusste sich als der Sohn Gottes eins mit seinem himmlischen Vater … Statt dem allmächtigen Vater wollten kindisch Gewordene lieber einen ‚Daddy‘ in ‚einer tollen Session‘ preisen. Und Friedrich Nietzsche schrieb vor hundert Jahren: „Der Männer sind wenige: darum vermännlichen sie ihre Weiber.“ Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen und sich nicht als Mutter, sondern als Vater im Himmel geoffenbart.«

– Theologieprofessor Dr. Huntemann in ideaSpektrum 32/1999

Was Kinder sich vom Vater wünschen

Vater_Sohn

Laut einer Studie verbringen 80 Prozent aller Jugendlichen ihre Freizeit nicht mehr regelmäßig in der Natur. Ein deutscher Durchschnittsvater nimmt sich täglich drei Minuten Zeit für ein Gespräch mit seinem Kind. Gleichzeitig verbringen unsere Jugendlichen ca. 7,5 Stunden täglich vor einem Bildschirm – dem Fernseher, dem PC, der Spielekonsole etc. Doch bei meiner Frage, was sie am liebsten mit ihren Vätern tun würden, kam niemals die Antwort: „Am PC sitzen oder vor dem Fernseher hocken!“ Die Antworten, die ich stets höre, sind: „Ein Baumhaus bauen“, „klettern“, „eine Floßfahrt machen“, „am Lagerfeuer sitzen“, „toben und raufen“, „Fußball spielen“, „campen“ und ähnliche Sachen – also alles, was mit Abenteuer, Bewegung und Natur zu tun hat.

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Keine Zeit?

Sonnenuhr

Jedes Jahr und jeder Monat, jeder Wochentag;
haben Stunden und Minuten auch Sekundenschlag.
Jeder Frühling, Sommer, Winter und der Herbst dazu;
haben Pflichten zu erfüllen, und danach die Ruh.
Wie der Regen, Schnee und Hagel, so der Sturm und Wind;
haben Grenzen, haben Schranken, die von Gott bestimmt.
Auch die Sonne, Mond und Sterne haben ihre Zeit,
daß sie leuchten auf der Erde allen, weit und breit.
Jedes Tier und jeder Vogel, jeder Fisch im Meer,
und auch jedes Lebewesen um uns ringsumher;
haben Zeit sich zu vermehren, leben und vergeh’n,
ohne dieses zu begreifen, oder zu versteh’n.
Jedes Blümlein auf der Wiese, jeder Baum im Wald.
Alle Früchte in dem Garten, all das Kraut im Feld.
Haben Zeit zum wachsen, blühen, reifen und gedeih’n;
so hat Gott es vorgesehen, so soll es auch sein.

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Was der Jugendrichter dem Teenager sagt

Geh heim, mäh den Rasen, putz die Fenster, lern Kochen, bau ein Regal, such dir einen Job, besuch Kranke, mach deine Schulaufgaben – und wenn du damit fertig bist, dann lies ein Buch. Deine Stadt schuldet dir keinen Freizeitpark und deine Eltern schulden dir keinen Spaß. Nicht die Welt schuldet dir das Leben, sondern du schuldest der Welt etwas. Du schuldest ihr Zeit, Energie und Talent, damit dadurch keiner mehr in den Krieg ziehen, keiner mehr allein, keiner mehr krank sein muss. Mit anderen Worten: werd erwachsen, hör auf wie ein nörgelndes Baby zu sein und zeig endlich Rückgrat, nicht Wunschdenken! Beginn endlich eine verantwortungsvolle Person zu sein. Du bist wichtig und du wirst gebraucht! Es ist zu spät um herumzusitzen und auf jemanden zu warten der irgendwas tun soll. Irgendwann ist nämlich jetzt und irgendjemand bist du!

– Jugendrichter auf die resignierende Frage von Teenagern: „Was können wir schon tun?“

Keine Zeit zum Lesen?

Neh­men wir an du liest ungefähr 250 Worte in der Minute und du beschließt täglich nur 15 Minu­ten in einem ernst­zu­neh­men­den theo­lo­gi­schen Werk zu lesen, um dein Verständnis von bib­li­schen Wahr­hei­ten zu ver­tie­fen. In einem Jahr (365 Tage) würdest du so 5.475 Minu­ten lesen. Mul­ti­pli­ziere das mit 250 Wörtern pro Minute und du erhältst 1.368.750 Wörter pro Jahr. Die meis­ten Bücher haben zwischen 300 und 400 Wörter pro Seite. Wenn wir also von 350 Wörtern pro Seite aus­ge­hen, kom­men wir in einem Jahr auf 3.910 Sei­ten. Das bedeu­tet, dass du – bei 250 Wörtern pro Minute und 15 Minu­ten am Tag – in einem Jahr ungefähr 20 durch­schnitt­lich dicke Bücher lesen kannst …

– John Piper (Desi­ring God Blog; 15.11.2011)

Jugendliche sind immer länger online

laptop_jugendliche

Die Zeit, die Jugendliche täglich im Internet verbringen, nimmt immer weiter zu. Mit durchschnittlich 134 Minuten verbringen Zwölf- bis 19-Jährige inzwischen deutlich mehr Zeit im Netz als vor dem Fernseher (113 Minuten). Dies ist ein Ergebnis der Studie „Jugend, Information, (Multi-) Media 2011“ (JIM) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (Stuttgart).

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Dieses Glas ist Euer Leben

Glas_Sand

Ein Philosophieprofessor stand vor seiner Klasse und hatte vor sich auf dem Tisch einige Gegenstände liegen. Da waren unter anderem ein leeres Glas und eine Kiste mit Sand. Zu Beginn des Unterrichts nahm er wortlos das sehr große, leere Mayonnaiseglas und begann, es bis zum Rand mit Steinen zu füllen. Dann fragte er die Studenten, ob das Glas voll sei. Die Studenten bejahten.

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Carpe Diem – Nutze den Tag

Carpe_Diem

Vincent Foster war Rechtsanwalt – aber nicht irgendein x-beliebiger Rechtsanwalt. Er war bis an die Spitze seines Berufsstands aufgestiegen und war nun der stellvertretende Rechtsberater des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Er war einer der mächtigsten Juristen der Welt. Während seiner Amtszeit hielt er einen Vortrag vor der Abschlußklasse der Arkansas University School of Law.

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Erziehung: „Zeit ist ein enorm wichtiger Faktor“

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„Zeit gehört zu den wichtigsten Dingen, die Eltern ihrem Kind geben können“, sagt der Professor für Kinderheilkunde, Remo Largo in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Spiegel Wissen“. Kinder bräuchten verlässliche und vertraute Bezugspersonen, leider sei genau dies in vielen Betreuungseinrichtungen nicht gegeben.

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