Über die guten Werke der Christen

Der Katholik tut Werke, um sich den Himmel zu verdienen. Der Pharisäer tut Werke, damit er geehrt und von den Menschen beachtet und angesehen wird. Der Sklave tut Werke, damit er nicht geschlagen und verdammt wird. Der Formalist tut Werke, um das Gewissen zu besänftigen und ruhig zu stellen, da es ihn anklagt, wenn er keine Werke tut. Der übliche Bekenner tut Werke, weil es eine Schande ist, nichts zu tun, wo er doch so viel bekennt.

Der wahre Gläubige jedoch tut Werke, weil er liebt. Das ist die hauptsächliche, wenn nicht die einzige Motivation, die ihn zu Werken antreibt. Wenn es keine anderen Motive für ihn gäbe, würde er dennoch für Gott wirken und Christus dienen, weil er ihn liebt. Diese Liebe ist wie Feuer in seinen Gebeinen.

– David Clarkson