Aktion gegen Homöopathie

Vor 258 Jahren wurde in Meissen ein gewisser Samuel Hahnemann geboren, der später als Arzt und Begründer der Homöopathie berühmt geworden ist. Mehr als 200 Jahre nach ihrer Erfindung ist die Homöopathie die wahrscheinlich populärste Richtung der Alternativ-Medizin. Hunderttausende Menschen schwören auch in Österreich auf Globuli und homöopathische Tropfen. Ihre Anhänger werben derzeit mit der „Woche der Homoöpathie“ für ihre Methode, Skeptiker halten sie für wirkungslosen Hokuspokus – und haben heute am Wiener Stephansplatz versucht, die Sinnlosigkeit von Homöopathie öffentlich zu beweisen: durch die Einnahme massiver Überdosen an Globuli.

 

Im Studio: Dr. Evemarie Wolkensteiner, seit rund 20 Jahren praktizierende Homöopathie-Ärtzin und Dozentin für Homöpathie und Akupunktur und Dr. Edmund Berndt, Apotheker und Autor des alternativmedizin-kritischen Buches „Der Pillendreh“ – außerdem auch Teilnehmer beim großen Globuli-Schlucken heute am Stephansplatz.