Biographien – Vorbilder und ihre Lebensgeschichten

Biographien

George Whitefield, geboren am 16.12.1714 in Gloucester/England, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Vater starb früh und die verwitwete Mutter hatte Schwierigkeiten, die Familie durchzubringen. George half bei der Arbeit und verließ die Schule, doch bald wurde sein Fleiß entdeckt und mit 17 durfte er zum Pembroke College in Oxford, wo er Bekanntschaft mit den Wesley Brüdern machte und sich bekehrte. Nach seinem Abschluss folgte er dem Bischof von Gloucester und im Laufe seines Lebens hielt er mehr als 18.000 Predigten, von denen nur noch wenige erhalten sind. Whitefield wurde bekannt als der ‚Apostel Englands‘ und trug maßgeblich zur damaligen Erweckung bei.

Georg Müller, geboren am 27.09.1805 in Kroppenstedt/Sachsen-Anhalt, studierte Theologie in Halle doch wurde er nach ausschweifendem Leben erst in einem einfachen Bibelkreis gläubig. Zunächst ging er nach England in die Judenmission wo er auch Anthony Norris Groves kennenlernte. Inspiriert von ihm und von der Biographie August Hermann Franckes begann er dort eine Waisenarbeit und bekam schließlich den Titel ‚Waisenvater von Bristol‘. Am Ende sorgte er für tausende von Waisenkindern. Die Arbeit wurde durch Spenden finanziert als Antwort Gottes auf Muellers entbehrungsreichen Lebensstil und beharrlichem Gebet.

Jonathan Edwards, geboren am 05.10.1703 in East Windsor/Connecticut, war Prediger zur Zeit der Erweckung in New England. Er übernahm die einflussreiche Gemeinde seines Großvaters, trennte sich 20 Jahre später aber und wurde Pastor einer kleineren Gemeinde und Missionar unter den Ureinwohnern Amerikas. Gegen Ende seines Lebens wurde er zum Leiter der Princeton University ernannt. Edwards war fleißiger Gelehrter und kämpfte mit der Lehre von der souveränen Gnade Gottes. Die Annahme dieser Lehre nannte er später seine Bekehrung.