Brief der Jugend an die Gemeinden

zukunftsweg

An die Gemeinden in Deutschland, Österreich und Schweiz,

es wird Zeit anzuerkennen, dass Jugendarbeit als Dienst etwas anderes ist und einzigartig in der Gemeinde. In vielen Gemeinden operiert die Jugendarbeit immer noch auf dem Status „Hauptsache die Kids sind irgendwie versorgt und stören nicht im Gottesdienst!“ Jugendreferenten und Ehrenamtliche arbeiten mit Budgets, die beschämend sind und nicht, als ob sie Zukunftsinvestition sind für Menschen, die die Gemeinde von morgen sein werden.

Was sage ich Jugendreferenten – wenn sie überhaupt nach ihrer Ausbildung einen Job bekommen, zu 100% und als wesentlicher Teil der Gemeinde. Wie hat mir ein Ältester gesagt: “Am besten einen Jugendreferent zu 60% einstellen, verheiratet und ohne Kinder, dann bekommt man 200% Leistung für den Herrn.“ Ist der Arbeiter wirklich seines Lohnes wert oder beuten wir unsere Zukunft aus?

Lieber Ältester, Lieber Gemeindeleiter, Hallo Pastor…. Es reicht nicht, die Jugend irgendwie klasse zu finden, ohne ihnen die biblische Kompetenz und ein ausreichendes Budget angedeihen zu lassen. 85% eurer Schafe haben sich vor dem 24. Lebensjahr für Jesus als ihren Herrn entschieden, und ihr wollt in so eine großartige Zukunft nicht investieren?

Inwieweit müssen wir als Gemeinde Buße tun, weil wir nicht genug investieren und Geld zur Verfügung stellen, um unsere Teens und Jugend in Jüngerschaft auszubilden?

Ist uns klar, dass eine Gemeinde, die ihre Jugend durch fehlende Mittel praktisch in die Wüste schickt, nicht im Segen leben kann? Was werden wir für Gemeindeleiter haben, die 100% arbeiten, aber nur einen Bruchteil an Lohn bekommen? Ist die Gemeinde hier treu?

Jugendarbeit ist anders, weil es nicht nur ein Hauskreis ist mit der Perspektive „Gemeinschaft“, sondern auch „Evangelisation“ und „Beziehungen“ einschließt. Wir machen Lobpreis und brauchen ein gutes biblisches Fundament in einer speziellen Lebensphase. Wir müssen jetzt schon in Jüngerschaft und Nachfolge investieren und brauchen gute Leiter. Alle Aspekte, die in der normalen Gemeindearbeit vorkommen, haben wir in der Jugendarbeit.

Wir brauchen mehr Menschen, mehr Mittel und haben mehr Aufgaben und einen großen Auftrag. Kommen wir als Gemeinde wirklich unserer Verantwortung nach? Verhindern wir Gottes Wirken, weil wir eine wichtige Generation schlichtweg verdursten lassen, weil wir nicht in Mitarbeiter, Strategien und Beziehungen investieren? Ist eine Besinnung und Buße notwendig, um eine besondere Generation in der Gemeinde zu erreichen?

Wenn wir dies nicht verstehen, dann wundert euch nicht, warum Jugendliche Konzeptgemeinden einer Mehrgenerationen-Gemeinde vorziehen, sie Trends im Lobpreis vorziehen, anstatt unter eurer Kanzel zu sitzen. Jugendarbeit im Kontext einer Gemeinde ist der Schlüssel für Wachstum und einer gemeinsamen Zukunft! Wie sieht es aus in eurer Gemeinde? Wird es Zeit, auf die Knie zu gehen?

Stellen wir uns Jugendliche vor, die Jesus wirklich lieben, Leiter, die Vorbilder sind und Mittel, die ausreichend sind, um Jugendliche in die Nachfolge zu rufen. Was würde dies für deine Gemeinde bedeuten?

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