Archiv der Kategorie: 66 Bücher

Trennungen – das erste Buch Mose

Das erste Buch der Bibel erzählt von Gott, seiner wunderbaren Schöpfung, dem sündigen Menschen und den Folgen seiner Sünde – Trennungen. Diese Trennungen sind real, sie sind schmerzhaft, sie geschehen weltweit in allen Schichten, in Familien, zwischen engen Vertrauten. Doch über all diese Trennungen wacht der souveräne und gnädige Gott. Er ist der Erhalter seiner Schöpfung und der liebevolle Vater seiner Kinder.

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Der Brief an die Kolosser – in Christus allein

Die Kolosser haben eine Hoffnung und diese Hoffnung ist allein Jesus Christus. „Durch ihn sind uns die Sünden vergeben.“ Wenn sie in diesem Glauben fest gegründet bleiben und sich nicht von dieser Hoffnung abbringen lassen, sich also nicht von Christus entfernen, kommen sie in den Himmel. Darum kämpft Paulus, um die Seelen der „Geschwister in Kolossä.“ Und das, obwohl er sie nicht persönlich kennt, sondern nur über Epaphras von ihnen gehört hat.

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Das Buch Hiob – die größte Sünde ist der Hochmut

Die Vorgeschichte ist vielen bekannt. Hiob, der zu seiner Zeit reichste und angesehenste Mann im Nahen Osten, verliert innerhalb weniger Tage alles bis auf sein eigenes Leben – 7000 Schafe, 3000 Kamele, 500 Rindergespanne, 500 Eselinnen. Mit ihnen auch all die Knechte, die das Vieh hüteten. Auch seine Kinder sterben, sieben Söhne und drei Töchter. Die erste Reaktion von Hiob ist vorbildlich: »Nackt bin ich aus dem Leib meiner Mutter gekommen, nackt gehe ich wieder dahin. Jahwe hat gegeben und hat es wieder genommen. Gelobt sei der Name Jahwes.« (1:21)

Anschließend wird Hiob noch krank und bekommt „Geschwüre von Kopf bis Fuß“ (2:7), „nagende Schmerzen“ (30:17). Sein „Inneres ist aufgewühlt“, seine „Haut ist schwarz und löst sich ab“ und die „Knochen glühen von Fieber“ (30:27+30). Sein Ansehen ist dahin, er wird verspottet. (30:1+9) Und seine Frau redet „dummes Zeug“ (2:10), indem sie ihrem Mann rät, er solle sich von Gott lossagen und sterben. Wieder reagiert Hiob vorbildlich: »Das Gute nehmen wir von Gott an, sollten wir da nicht auch das Böse annehmen?« (2:10)

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Daniel – Gott ist und bleibt König in Ewigkeit

Im wirklich frühen Alter von unter 20 Jahren wurde Daniel nach Babylon gefangengenommen, etwa 1.000 Kilometer von seiner Heimat entfernt. Wir erfahren nichts über seine Familie, lesen nur von seinen drei Freunden. Zusammen mit ihnen diente er am Hof des babylonischen Königs. Solch ein Dienst war lebensgefährlich. Wer gegen den König handelt, wird hingerichtet. Keine Demokratie, sondern totalitäres Regime. Doch Daniel wusste, dass der Herr der Heiligen Schrift größer ist als der babylonische Thronherrscher. Wann auch immer die Erlasse des weltlichen Königs gegen die Gebote Gottes streiten, bleiben Daniel und seine Freunde ihrem Gott treu. Auch im Angesicht des sicher scheinenden Todes.

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Das Evangelium nach Lukas – Tatsachen

Lukas schreibt als Historiker. Sein Bericht enthält ausschließlich historische Tatsachen über Jesus Christus, wie sie ihm von zahlreichen Augenzeugen berichtet worden sind. Dazu gehören alle Wunder, zuerst die Jungfrauengeburt in Bethlehem zur Zeit des Gajus Julius Caesar Octavianus, genannt Kaiser Augustus. Johannes der Täufer ist eine historische Person. Am Jordan predigte er Buße und kündigte den verheißenen Messias an – Jesus Christus. Und als Johannes Jesus taufte, hörten sie alle eine Stimme aus dem Himmel: „Du bist mein geliebter Sohn!“

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Die Sünden Jerusalems (Hesekiel 1-24)

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Im Alter von 26 Jahren wurde Hesekiel im Südreich Israels gefangen genommen und nach Babylon geführt. Als Sohn eines Priesters wurde er dort mit 30 Jahren von Gott dazu berufen, gegen Jerusalem zu weissagen. Die babylonische Belagerung Jerusalems begann 588 v. Chr. und dauerte 2 ½ Jahre. Dann wurde die Stadt und der Tempel zerstört.

Wie konnte Gott das zulassen?

In den ersten Kapiteln des Hesekiel-Buchs hält der Prophet der jüdischen Nation ihre Sünden vor Augen. Die Folge der Sünde ist der Tod und Fluch, die Erfüllung von 5. Mose 28,15-69:

„Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorchst, sodass du alle seine Gebote und Satzungen nicht bewahrst und tust, die ich dir heute gebiete, so werden all diese Flüche über dich kommen und dich treffen: … Du wirst Söhne und Töchter zeugen und doch keine haben, denn sie werden in die Gefangenschaft gehen.“ (Verse 15 + 41)

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Der Brief an die Philipper lehrt Freude statt Depression

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„Paulus blieb zwei Jahre in der von ihm gemieteten Wohnung und durfte dort so viele Besucher empfangen, wie er wollte. Er verkündete ihnen die Botschaft vom Reich Gottes und lehrte sie alles über Jesus Christus, den Herrn. Er tat es frei und offen und wurde von niemand daran gehindert.“ (Apostelgeschichte 28:30f. – NGÜ)

Die Apostelgeschichte hat ein Happy End. Die jahrelange Zeit der Verfolgung und der schwere Weg von Jerusalem bis nach Rom führte Paulus schließlich in seine eigene Mietwohnung, in der er täglich frei missionieren und lehren konnte. Doch diese Zeit ist nun vorbei und Paulus sitzt wieder im Gefängnis. Seine Situation hat sich verschlechtert. Dramatisch, denn er sieht seiner Hinrichtung entgegen, die letztlich nur eine Frage der Zeit sein wird.

Was würden Sie nach einer solchen Lebensveränderung Ihren Freunden schreiben?

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Epheser – Anleitung zur Verherrlichung Gottes

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„Das höchste Ziel des Menschen ist, Gott zu verherrlichen und sich für immer an ihm zu erfreuen.“ Der Westminster Katechismus formuliert in etwa das Thema des Epheserbriefs. Die zwei Überschriften des Paulus-Briefs finden sich im ersten Kapitel. (1) Wir sind auserwählt, um mit und für Gott zu leben. (2) Wir loben Gott für das, was er uns in Jesus Christus schenkt. (1:1-14)

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Der Brief an die Römer erklärt das Evangelium

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Paulus sieht sich als Schuldner, allen Menschen das Evangelium zu predigen und wollte dazu auch gerne nach Rom. (1:13f.) Weil das aber bisher nicht möglich war, schreibt Paulus diesen Brief, in dem er das Evangelium schriftlich predigt bzw. erklärt:

Gott zeigt den Menschen durch seine Schöpfung, dass es ihn gibt. Dennoch leben die Menschen gottlos oder dienen Götzen statt Gott, der Schöpfung statt dem Schöpfer. Die Frucht eines Lebens ohne Gott ist ein egoistisches, rücksichtsloses und konfliktreiches Leben der Menschen untereinander, das gegen die Gebote Gottes und seine Schöpfungsordnung verstößt. (1:18-32)

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Der Brief des Jakobus – eine Auslegung

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Nach kirchlicher Überlieferung ist der Brief von Jakobus, dem Halbbruder des Herrn Jesus Christus, geschrieben worden. Weil die Heidenmission und das Apostelkonzil im Jahr 48/49 n.Chr. darin nicht erwähnt werden, geht man von einem früheren Datum aus. Wahrscheinlich kannte Jakobus die Paulus-Briefe (inkl. Galater, 48 n.Chr.) noch nicht. Im Jahr 62 n.Chr. ist Jakobus hingerichtet worden.

Adressiert ist der Brief an verschiedene Gemeinden mit vorwiegend Judenchristen, die sich als das „wahre Israel“ verstanden und deshalb mit „zwölf Stämme“ angeredet werden. (1:1) Aus dem Inhalt des Briefes lässt sich die Situation in den Gemeinden erschließen. Es gab eine Kluft zwischen Arm und Reich, wobei die Reichen geehrt und die Armen verachtet wurden – ein Verstoß gegen das Höchste Gebot der Liebe. (2:8) Hinzu kamen Machtkämpfe um die Position des Leiters bzw. Lehrers. (3:1)

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Das vierte Buch Mose – der Weg durch die Wüste

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Nach dem Auszug aus Ägypten, dem Gesetz am Horeb und dem Bau der Stiftshütte im zweiten Buch sowie den Opferbestimmungen und der Einsetzung des Priestertums im dritten Buch bereiten sich im vierten Buch Mose die Israeliten nun auf die Wüstenwanderung vor, brechen schließlich vom Sinai auf, erreichen am Ende das Ostjordanland und stehen kurz vor dem Ziel: Kanaan, das verheißene Land im Westen.

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