Das menschliche Problem von Ursache und Wirkung

„Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.“ – Matthäus 15,19

Die Bibel erklärt uns die Zusammenhänge des menschlichen Lebens. Der Schöpfer erklärt dem Menschen, wer er ist, was er tut und warum er es tut. Warum streitet und tötet ein Mensch? Warum stiehlt er? Warum lügt er? Warum ist er seiner Frau nicht treu und sie nicht ihrem Mann?

Meistens beginnt es mit dem Gedanken: „Ich könnte ja…“ Der Mensch tut es noch nicht, aber er überlegt: „Was wäre eigentlich, wenn ich…“ Und je mehr und je öfter er darüber nachdenkt, desto wahrscheinlicher wird es dann, dass er die Sünde auch in die Tat umsetzt.

Vielleicht redet er auch erstmal über seine Gedanken. Nicht nur mit sich selbst, sondern auch mit anderen Sündern. Das Gewissen lässt sich besser töten, wenn man es gemeinsam tut. Zuerst berät man sich, dann folgt man dem falschen Weg, am Ende hat man sich zu den Spöttern gesetzt. Die Sünde ist normal geworden: „Der andere tut es ja auch!“ So erklärt es Psalm 1,1.

Gedanken – Worte – Taten. Aber wo kommt das alles her? Aus dem Herzen. Das ist der Mensch, er hat ein böses Herz. Erkennen können wir das aus dem, was wir von ihm hören und sehen. Bringt ein Baum Äpfel hervor, ist er ein Apfelbaum. Genauso können wir an seiner Bosheit erkennen, wer der Mensch ist. Lesen wir Nachrichten und schauen wir in den Spiegel.

Und nun? Wie können wir unser Herz verändern? Wir können es nicht, nur Gott kann das. Aber wir können Buße tun, Gott anbeten und um Vergebung bitten. Dann wird Gott unser Herz reinwaschen und uns ein neues Herz schenken – dazu neues, ewiges Leben in Jesus Christus.

„Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine; und sieh, ob ich auf bösem Weg bin, und leite mich auf dem ewigen Weg!“ – Psalm 139,23f.