Das Wasser – Schöpfung oder Evolution?

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Wenn es kälter wird, ziehen sich alle Stoffe zusammen und werden schwerer – alle außer Wasser! Ab +4°C dehnt es sich beim Kälterwerden wieder aus und wird leichter. Und das ist unser Glück. Machte es das Wasser wie all die anderen Millionen verschiedenen Stoffe, könnten höchstens Gletscherflöhe auf der Erde leben, weil sie ein schauriger Eiskeller wäre. Nun aber schwimmt das Eis und kann von der Sonne geschmolzen werden. Sonst wären die Ozeane riesige Eisblöcke, auf denen im Sommer höchstens einige Pfützen stehen.

Wer nicht an Gott als den Schöpfer dieser Welt glaubt, muss auch dies, wie alle anderen Wunder, dem Zufall zuschreiben. Es gibt noch viele solcher einzigartigen »Zufälle«, und ohne jeden einzelnen von ihnen wäre Leben, wie wir es kennen, unmöglich. Da könnte man z.B. den Abstand unserer Erde zur Sonne nennen. Er ist gerade richtig, damit es flüssiges Wasser gibt, was noch nirgends im Kosmos entdeckt wurde. Überall sonst ist es zu heiß oder zu kalt. Oder die Schrägstellung der Erde zur Umlaufbahn um die Sonne. Erst dadurch werden die Jahreszeiten möglich, und es gibt nicht nur ganz eisige oder sonnengedörrte Gebiete auf der Erde.

Die Chance, dass diese »Zufälle« tatsächlich eintreten, ist wesentlich kleiner – und Mathematiker haben das errechnet – als wenn man in der Sahara ein Sandkorn wiederfände, das jemand aus einem Flugzeug geworfen hat. Eigentlich hat Gott es durch solche Wunder jedem Menschen leicht gemacht, an seine Schöpferkraft zu glauben. Man muss schon sehr hartnäckig ungläubig bleiben wollen, wenn man trotzdem »den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht«. Gott sagt: »Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr erschaffen.« – Jesaja 45,12

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