Delfine – Gottes wunderbare Schöpfung

Delfine leben meistens in großen Gruppen zusammen. Diese Gruppen nennt man Schulen. Die Delfine verständigen sich mit einer Sprache, die aus vielen Pfeif- und Klicklauten besteht.

Delfine jagen zusammen. Indem sie pfeifen, quietschen und grunzen, sprechen sie sich ab, wie sie ihre Beute überlisten können. Sie können selbst im dunklen Wasser ihre Beute finden. Dazu benutzen sie die Echoortung und geben hohe Töne von sich. Mit diesen Tönen verwirren sie auch die Beute und treiben so Fischschwärme eng zusammen, um dann die Fische in der Beutekugel zu fressen.

Delfine schwimmen eng in der Gruppe zusammen. Sie wechseln immer wieder die Position und streicheln sich mit den Flossen. Sie genießen den Hautkontakt. Mutter und Kind berühren sich besonders intensiv. So bauen die Delfine Vertrauen auf und schließen Freundschaften. Sie bestätigen auch immer wieder, dass sie sich aufeinander verlassen können. Sie helfen auch ihren kranken und verletzten Gefährten.

Manche Delfine können erstaunliche Kunststücke machen: Sie springen einen Salto, drehen sich in der Luft, laufen mit der Fluke auf dem Wasser und können sich mit dem ganzen Körper aus dem Wasser katapultieren. Sie gelten als hochintelligente Tiere.

Forscher haben einmal beobachtet, wie  Delfine die Meeresschwämme vom Boden ablösten und diese über die Schnauzen stülpten. Mit dieser Schwamm- Schutzhülle können sie Fische am Meeresboden jagen, ohne ihre empfindliche Schnauze an scharfkantigen Muscheln oder Korallenbruchstücken zu verletzen.

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