Der Weg zum christlichen Glauben

Freundschaft

Der ERF hat Prof. Herbst interviewt, der im Rahmen einer Umfrage untersucht hat, wie erwachsene Menschen zum christlichen Glauben gefunden haben, wie also der Weg Gottes mit ihnen verlief. Die Aussagen der Bekehrten bestätigen das biblische Postulat von authentischem Zeugnis und echter Gemeinschaft. Lesen Sie im folgenden einen Auszug aus dem Interview:

„Es kommen sehr unterschiedliche Menschen zum Glauben, aus unterschiedlicher religiöser und sozialer Herkunft. Es gibt aber ein paar Konstanten. Diese bestehen z. B darin, dass es glaubwürdige, authentische, einladende, begleitende Zeugen gegeben hat, die einem Menschen ein wenig den Weg geebnet haben. Menschen, die ein Stück Weg mitgegangen sind, so wie Jesus mit den Emmausjüngern.

Eine weitere Konstante sind Veranstaltungen, die diese Menschen als authentisch, relevant und glaubwürdig erlebt haben. Es ist ziemlich egal, ob es eine Evangelisation, Glaubenskurse, Gottesdienste, Sportangebote oder diakonische Angebote sind. Und wenn beides zusammen kommt, also von Christus begeisterte Zeugen und ein passendes, kulturell relevantes Angebot, dann scheint das für Erwachsene sehr hilfreich zu sein, zum Glauben zu finden.“

Überraschend war für Prof. Herbst, wie wichtig das Abendmahl für viele der Befragten war. Viele Leute haben gesagt: „Es war für mich eine Art Durchbruchserfahrung, da mal wieder aus der Bank zu treten und nach vorne zu gehen. Es sagte jemand zu mir ‚Christi Leib für dich gegeben.’ und ich konnte innerlich ‚Ja und Amen.’ dazu sagen.“

– Bild: ©pixelio/crazybetti58