Die Wahrheit über Hollywood

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„Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf.“ (Epheser 5:10f.)

Dem Wort aus der Bibel folgend präsentiert uns Dr. Jason Kovar mit „Hollywood Unmasked“ einen Dokumentarfilm, der es in sich hat. Die Youtube-Version ist unten zu sehen (leider nur auf Englisch). Filmausschnitte, Interviews und Zitate schärfen ein deutliches Bild von einer Showbranche, die gegen die christlichen Ideale und gegen den christlichen Glauben regelrecht ankämpft und sie zu vernichten sucht. Auch gegen die Christen selbst wird Propaganda gemacht – in vielen Fällen ganz offen und brutal, oft aber auch schleichend, unterschwellig oder im Gewand der Komik.

Die Dokumentation entblößt die zunehmend antichristlichen Filminhalte wie Gewalt, Unzucht, Blasphemie und erreicht ihren Höhepunkt in der Aufdeckung von Okkultismus unter den – uns allen bekannten! – Schauspielstars. Einige bekennen sogar öffentlich in Interviews, während der Dreharbeiten Kontakt mit Dämonen zu haben bzw. von ihnen besessen zu sein: Robin Williams, Meryl Streep, Oprah Winfrey, Marilyn Monroe, James Dean, Mae West, Peter Sellers, Denzel Washington, Halle Berry, Leonardo DiCaprio, Winona Ryder, Juliette Lewis, Kevin Bacon, Ewan McGregor um nur einige zu nennen. Regisseure wie Akteure arbeiten schon lange mit okkulten Praktiken, z.B. dem automatischen Schreiben und Kontakt mit den Toten. Schauspieler wie Marilyn Monroe, Mae West und James Dean bereiteten so vor Jahrzehnten schon den Weg zur sexuellen Revolution, der sich heute über Akzeptanz von Homosexualtät bis hin zur Pädophilie fortsetzt.

In Teil 1 der Doku geht es um den zunehmenden Anteil der Gewalt in den Filmen und um eine Beurteilung der Gewalt aus christlicher Perspektive. Es wird an die Spektakel im alten Rom erinnert, die mit harmloser Unterhaltung begannen und schließlich die dunkle Sensationslust der Zuschauer dadurch befriedigten, dass zum bloßen Schauspiel Christen von Löwen gefressen wurden. Wir steuern in diese Richtung, die heutige Blutgier der Menschen ist dieselbe. Wrestler sind die Gladiatoren von heute, und Fans ahmen sie im Hinterhof nach und veröffentlichen ihre Videos auf Youtube.

„Als Vater von fünf Kindern brauche ich keine Experten die mir sagen, dass das heutige Ausmaß an Gewalt im Fernsehen den Kindern Schaden bringen kann… Gewalt im Fernsehen ist der mit Abstand wichtigste Einzelfaktor, der zu Gewalt in Amerika führt.“

– Ted Turner, Medienmogul

Regisseure sagen über ihre eigenen Filme, dass sie schlechten Einfluss auf die Menschen haben – aber Geld bringen. Nackte Haut und Gewalt kommen deswegen so oft im Film vor, einfach weil die Menschen es sehen wollen. Und sie wollen deswegen immer mehr davon sehen, weil sie abstumpfen. Das ist nicht weniger als Manipulation und eine soziale Reform zum Bösen. Die Menschen werden süchtig nach Gewalt – in Filmen, was in der Realität seinen Ausdruck findet.

Dr. Kovar erinnert an die amerikanischen Schulmassaker wie 1999 an der Columbine High School und lässt die Interviews für sich sprechen: Es waren junge Täter, die von Filmen inspiriert wurden. Die Produktionsfirma ‚New Line Cinema‘ bestätigt, ihr Film ‚Basketball Diaries‘ könnte den finalen Ausschlag zum Columbine Massaker gegeben haben. Ein wegen 38 Morden zum Tode Verurteilter äußert kurz vor seiner Hinrichtung mit besorgter Miene: Wie wird es in der Zukunft sein, wenn nach mir eine neue Generation auf der Straße ist, die heute mit noch brutaleren Szenen aufwächst?

„Ich weiß, dass ich Dämonen habe. Manchmal bin ich 30 verschiedene Personen.”

– Johnny Depp, US Magazine, Dec ‘99, p. 116

Satanisten wie Anton LaVey, Gründer der ‚Satanischen Kirche‘, betrachten das Fernsehen als ein Medium für ihre Religion. Vom bekannten Satanisten Aleister Crowley wird als beste Methode zur Besessenheit das Drama vorgestellt, die von vielen Akteuren in den heutigen Filmen umgesetzt werden kann und – ihren eigenen Bekenntnissen nach zu urteilen – auch umgesetzt wird. Teil 2 der Doku beinhaltet entsprechende Zitate von Schauspielern, die sich als „Vehikel“ eines Charakters oder Geistes bezeichnen und sogar ausdrücklich von „Besessenheit“ sprechen. Shirley MacLaine propagiert öffentlich die Techniken des New Age und Magie. Inhalte von Star Trek und Harry Potter werden nebenbei erwähnt.

Weiterer Punkt ist der Stellenwert von Sex in der Filmindustrie. Es findet Gehirnwäsche statt, der Mensch gewöhnt sich an Perversionen wie z.B. Homosexualität. Woher aber kommen die Manuskripte dafür, die Ideen, die antichristlichen Werte und der Hass gegen das Christentum? Welcher Geist steckt dahinter?

Viele christliche Leser werden vielleicht abwinken und meinen, dieser Beitrag betreffe sie nicht, weil sie die ‚extremen‘ Filme nicht konsumieren oder ’stark und schlau‘ genug sind, dem Willen Gottes trotzdem folgen zu können. Mit wem aber – unabhängig von den Filminhalten – verbringen wir unsere Zeit, und wen fördern wir mit unseren Fernsehgewohnheiten?

Und welche Botschaft steht hinter den noch eher ‚moderaten‘ Filmen wie Gladiator (Glorifizierung des römischen Blutdursts, damals gegen Christen), Sieben Leben (Heroisierung von Selbstmord), Pretty Woman (Akzeptanz von Prostitution), Der Ja-Sager („Tu was Du willst“), Streben nach Glück (=Geld)? Und was ist mit den apokalyptischen Filmen, in denen Gottes Endgericht ausgeklammert und der gefallene Mensch selbst regelmäßig zum Weltretter avanciert?

In Patch Adams stellt Robin Williams Gott an den Pranger, in Johnny English trägt der falsche Erzbischof ein Tattoo: „Jesus is coming, look busy.“ Die Liste kann endlos fortgesetzt werden, denken wir auch an Sitcoms wie Two and a Half Men. Selbst in Roseanne lachen die Hauptdarsteller über die ‚dummen Kirchgänger‘ (auch Roseanne Barr bekennt sich zum Okkulten). Und in fast jedem noch so kurzen Clip gibt es uneheliche Romanzen und Sexszenen. Der Zuschauer nimmt auf, der Christ neben ihm lächelt verlegen, und alle gewöhnen sich an den sog. ’neuen Zeitgeist‘.

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Würde heute Milch als krebserregend eingestuft, würde morgen keiner mehr Milch trinken. Warum aber hört der Mensch nicht auf Filme zu konsumieren, die ihm und der Gesellschaft schaden, obwohl die eigene Beobachtung und auch die Wissenschaft ausreichend Argumente dagegen liefern? Wider besseres Wissen werden Tatsachen ignoriert, selbst unter Christen. So empfiehlt der ERF in erschreckender Regelmäßigkeit Filme mit fragwürdigen Inhalten. Der Filmkonsum unter den Gemeindemitgliedern ist zur Normalität geworden. Vielleicht ist dieses Werk von Dr. Kovar für den Leser ein erster Schritt zum Umdenken. Es soll Christen geben, die sich bereits von ihrer DVD-Sammlung getrennt haben.

Zur Person des Produzenten: Dr. Jason Kovar wollte in der Vergangenheit selbst Schauspieler in Hollywood werden. Nachdem er Christ wurde, sieht er die Branche aus der christlichen Perspektive. Er kommentiert in seiner Dokumentation mit christlicher Lehre. Es sind schreckliche Bilder, „…wie in den Tagen Noahs…“ (Matthäus 24:37)